Beamten werden Bezüge erhöht, damit ein Beamte von einem Gehalt die Familie ernähren können. Arbeitnehmern wird zeitgleich die Mitversicherung der Ehepartner gestrichen. Systematische Benachteiligung?
Hallo Herr Linnemann,
vielen Dank für Ihren Einsatz gegen die Auszahlung der 1.000 Euro Arbeitgeber-Prämie an Beamte. Obwohl den meisten wohl bewusst sein wird, dass das nur eine Nebelkerze war, um die zeitgleich gewaltig steigenden Beamten-Bezüge zu verschleiern.
Nun zu meiner Frage:
Beamten werden die oft ohnehin schon hohen Bezüge u.a. mit der Begründung weiter erhöht, dass ein Beamter das Recht hat, von seinem Salär alleine seine Familie zu ernähren. Dem Arbeitnehmer, der mit seinem Gehalt das Gehalt des Beamten sogar bezahlt, wird dieses Recht nicht zugestanden - spätestens seit der (angedachten) kostenpflichtigen Krankenversicherung der Ehepartner.
Da wir nunmal keinen Staatsfond haben wie Norwegen, sind wir auf die Zahler der Party, Arbeitnehmer wie Arbeitgeber, angewiesen. Auf weitere Privilegien für Beamte sind wir in keinster Weise angewiesen.
Was also denken Sie, gegen diese enorme finanzielle Benachteiligung der Leistungsträger, der "Zahler der Party", zu unternehmen?

