Bernhard Daldrup
SPD
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Frage von Puevfgbcu Fgerory an Bernhard Daldrup bezüglich Demokratie und Bürgerrechte

# Demokratie und Bürgerrechte 07. Sep. 2019 - 16:10

Kann es sein, dass Fernpendler und Leute, die berufsbedingt öfter umziehen müssen, in der Demokratie schlechter dastehen als diejenigen, die immer an der selben Stelle wohnen und nahe ihrer Wohnung arbeiten?
Sind diese Leute nicht immer im falschen Wahlkreis oder in der falschen Stadt stimmberechtigt? Machen viele Kommunalpolitiker nicht Politik für die Bestandsbewohner und gegen Leute, die dazu ziehen wollen?
Sind aus diesen Gründen die neue Ausweisung von Wohngebieten oder die Planung zusätzlicher Verkehrswege besonders schwierig bzw. langsam oder selten? Betreiben manche Politiker ein inverses Gerrymandering, d.h. wenn sie schon nicht zwecks Auswahl der richtigen Wähler die Grenzen ihres Wahlkreises oder ihrer Stadt ändern können, so sorgen sie doch dafür, dass ihre Fans dort wohnen bleiben und die Fans ihrer Gegner sich dort nicht ansiedeln können?
Kann es sein, dass Fernpendler keine Zeit haben, an wichtigen Sitzungen ihres Ortsvereins ihrer Partei teilzunehmen, sind die deshalb mangels Bekanntheit nur noch sehr theoretisch als Delegierter zum Parteitag wählbar?
Verlieren die ihr aktives Wahlrecht innerhalb ihrer Partei, weil die bei den Abstimmungen im Ortsverein nicht da sein können?
Müssen die sich im für sie falschen Ortsverein organisieren? D.h. z.B. da, wo die ihren Schlafplatz haben und nicht da, wo die arbeiten?

Von: Puevfgbcu Fgerory

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

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