Wie stellt er sich die Leistungssteigerung eines kollabierenden ambulanten Gesundheitssystems vor?
Sehr geehrte Herr Schneider!
Als Wählerin aus Ihrem Wahlkreis und frisch niedergelassene Hausärztin im Versorgungsgebiet Mannheim bitte ich Sie gegen die ad absurdum geführten Vorhaben der Bundesregierung im Bereich Gesundheit zu stimmen. Wie können nicht noch mehr leisten - wie sollen wir zum Beispiel an jeden mit Durchfall und Erbrechen am 1.Tag der Arbeitsunfähigkeit rein pro Forma in unseren überfüllten Sprechstunden unnötige Resourcen verschwenden, statt denjenigen mit Tee und Schonkost einfach auskurieren zu lassen? Die Zahlen zu den Fehltagen der Bundestagsabgeordneten kennen Sie sicherlich. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass die ambulante Versorgung nicht weiter unter Druck gerät. Gerne lade ich Sie ein mich an einem Montagmorgen in der Sprechstunde zu begleiten, anschließend mit ins Pflegeheim zu fahren und die ein oder andere Anfrage der Agentur für Arbeit, Rentenversicherung oder dem Versorgungsamt zu beantworten (bitte 7:30-19:30Uhr einplanen!). Ich freue mich!

