Barbara Steffens
DIE GRÜNEN

Frage an Barbara Steffens von Puevfgvnar Mvzzreznaa bezüglich Arbeit und Beschäftigung

12. Mai 2012 - 20:19

Frage Nummer 1:
Warum sollte vor folgendem Hintergrund Heide Simonis, geb. Steinhardt (SPD) und eine von Ihrer Partei geduldete Minderheitsregierung nicht verhindert und Heide Simonis als rot-grüne Ministerpräsidentin nicht abgewählt werden?

Frage Nummer 2:
Warum streben Sie vor folgendem Hintergrund und der Abwahl von Heide Simonis, geb. Steinhardt (SPD) als rot-grüne Ministerpräsidentin z.B. in Schleswig-Holstein die Duldung einer noch einmal exakt gleichen Koalition an ?

In der ZDF-Dokumentation
„Und keiner weiß warum: Leukämietod in der Elbmarsch“

Beleg/Video:
http://www.youtube.com/watch?v=H53C2yA9z4Q

wird belegt, warum ein mutiges Fraktionsmitglied mit Herz die Machenschaften der rot-grünen Landesregierung beim Leukämietod von Kindern nicht mehr decken konnte und Heide Simonis durch Stimmverweigerung den politischen Fangschuß gab.

Frage Nummer 3:
Was entgegnen Sie der folgenden Kritik des SPD - Landtagsabgeordneten und Bürgerinitiative-Vorsitzenden Uwe Harden
http://elbmarsch.org/news
?

Daraus ergibt sich die für mich entscheidende Frage Nummer 4:
Was haben Sie als Person bisher persönlich unternommen und welche öffentlichen Initiativen von Ihnen als Person können Sie persönlich belegen, die den im ZDF angeführten Familien von an Leukämie erkrankten oder gestorbenen Kindern zu Ihrem Recht verhalf und zur Haftbarmachung der Verursacher beitrug?

Frage von Puevfgvnar Mvzzreznaa
Antwort von Barbara Steffens
16. Mai 2012 - 08:15
Zeit bis zur Antwort: 3 Tage 11 Stunden

Sehr geehrte Frau Zimmermann aus Saarbrücken,

gerne würde ich antworten, bin jedoch bezüglich Ihrer Fragen etwas irritiert, denn ich bin derzeit wieder in den Landtag von Nordrhein-Westfalen gewählt worden und hier Ministerin und nicht in Niedersachsen, Hamburg oder Schleswig-Holstein, die als mögliche Kontaminationsorte im Film benannt sind. Zu der Zeit des mutmaßlichen Störfalls (1986), von der der Film in Ihrem beigefügten Link berichtet, war ich weder Abgeordnete noch Ministerin und lebte in NRW.
Dennoch halte ich eine Aufklärung über das, was in Geestacht geschah und wie mit den Folgen umgegangen wird u.a. aus gesundheitlicher Sicht für wichtig und notwendig. Vielleicht wenden Sie sich mit Ihren Fragen besser an die Abgeordneten der entsprechenden o.g. Landtage. Wie Sie vielleicht wissen, gibt es keine Partei außer die Grünen, die sich so vehement für das Abschalten aller Atomanlagen eingesetzt hat und das auch schon 1986.

Mit freundlichem Gruß
Barbara Steffens