Anke Domscheit-Berg

| Kandidatin EU-Parlament 2014-2019
Anke Domscheit-Berg
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Jahrgang
1968
Wohnort
Fürstenberg/Havel
Berufliche Qualifikation
European Business Administration (M.A.)
Ausgeübte Tätigkeit
Publizistin und Aktivistin
Bundesland

Bundesland: Bundesliste

Wahlkreisergebnis: 0,0 %

Parlament
EU-Parlament 2014-2019

EU-Parlament 2014-2019

Für Menschen aus neuen EU-Mitgliedsstaaten soll es längere Übergangsfristen geben, bevor sie in Deutschland arbeiten dürfen.
Position von Anke Domscheit-Berg: Lehne ab
Europa.Grenzenlos. - Das ist unser Kampagnenslogan. Europäer zweiter Klasse sind damit nicht vereinbar. Die EU zeichnet sich durch Freizügigkeit aus - für Arbeitende, Lernende, Studierende. Hier müssen Barrieren abgebaut, nicht ausgebaut werden.
Soziale Mindeststandards sollen EU-weit eingeführt werden, z.B. Mindestlöhne und Kündigungsschutz.
Position von Anke Domscheit-Berg: Stimme zu
Ich möchte keine Waren aus Fernost, die mit Kinderarbeit o. in Sweatshops für Hungerlöhne entstanden sind, aber auch keine Waren aus europäischer Produktion, die unter unzumutbaren Bedingungen entstanden. Ein Mindestlohn sollte dennoch relativ pro Land gelten u nicht der gleiche € Wert überall sein.
Agrarsubventionen für Großbetriebe müssen deutlicher gesenkt werden.
Position von Anke Domscheit-Berg: Stimme zu
Großbetriebe führen auch in Deutschland schon zu Landgrabbing, z.B. in Ostbrandenburg. Junge Biobauern haben keine Chance, preislich mitzubieten, um Land für einen Betrieb zu erwerben. Dabei ist kleinteiligere Landwirtschaft gesünder für uns u für die Umwelt. Die EU muss positive Veränderung fördern
Der Anbau und Verkauf von gentechnisch veränderten Lebensmitteln soll in allen EU-Mitgliedsstaaten grundsätzlich erlaubt sein.
Position von Anke Domscheit-Berg: Lehne ab
Der Präsident der EU-Kommission soll direkt von den europäischen Bürgerinnen und Bürgern gewählt werden. 
Position von Anke Domscheit-Berg: Stimme zu
Europa muss (basis-) demokratischer werden. Gerade weil so viele Entscheidungen dort getroffen werden.
Durch Volksabstimmungen auf EU-Ebene sollen Bürgerinnen und Bürger mehr Mitentscheidungsrechte bekommen.
Position von Anke Domscheit-Berg: Stimme zu
Europa muss (basis-) demokratischer werden. Gerade weil so viele Entscheidungen dort getroffen werden.
Das Europäische Parlament soll künftig Gesetzesvorschläge machen können.
Position von Anke Domscheit-Berg: Stimme zu
Parlamente nennt man üblicherweise Legislative. Darin steckt das lateinische Wort für Gesetz. Leider kann das EU Parlament KEINE Gesetzvorschläge einbringen u ist damit eines der wichtigsten parlamentarischen Mittel beraubt. Das muss sich ändern. Die EU braucht ein Demokratie Upgrade.
Wenn ein Land Finanzhilfen aus dem Europäischen Rettungsschirm erhält, muss es auch weiterhin strenge Sparauflagen erfüllen.
Position von Anke Domscheit-Berg: Lehne ab
Es ist nachvollziehbar, dass ein Land mit Haushaltsproblemen sparen muss, aber die aktuelle Praxis schadet betroffenen Ländern mehr als sie nutzt. Die Bevölkerung leidet, Großbanken werden gerettet, das Land kann sich nicht erholen. Das ist unsozial und ungerecht. Ein EU Marschall-Plan wäre besser.
Die Europäische Union soll die Möglichkeit erhalten, eigene Steuern zu erheben (z.B. eine Finanztransaktionssteuer).
Position von Anke Domscheit-Berg: Stimme zu
Eine Finanztransaktionssteuer würde den schönen Nebeneffekt haben, dass die Wahrscheinlichkeit und Schwere künftiger Finanzkrisen reduziert wird. Das Parlament hätte mehr Gestaltungsspielraum für sinnvolle Ausgaben.
Deutschland soll sich grundsätzlich an EU-Anleihen (Eurobonds) für Länder wie Griechenland beteiligen.
Position von Anke Domscheit-Berg: Stimme zu
Krisen in Europa lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Deutschland profitiert als Exportnation Nummer 1 in der EU am meisten davon, dass es anderen EU Ländern wieder besser geht. Dennoch ist der Gesamtumgang mit Finanzkrisen künftig anders zu bewerkstelligen als diesmal u weitere sind zu verhindern.
Atomkraft soll weiter ein wichtiger Bestandteil der Energieversorgung sein.
Position von Anke Domscheit-Berg: Lehne ab
Alles was brennt, muss weg. Alles was strahlt auch. Es gibt genug saubere Energiequellen - da muss mehr investiert werden. AKWs sollten so schnell wie möglich aus dem Verkehr gezogen werden. Europaweit.
Aufgaben wie die Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung oder Müllabfuhr sollen privatisiert werden dürfen.
Position von Anke Domscheit-Berg: Lehne ab
Daseinsvorsorge gehört in staatliche Hand. Erfahrungen aus der Privatisierung von Wasser, Abwasser und Müllabfuhr sind überwiegend negativ und führen zu Preisanstiegen bei fallender Qualität - vor allem langfristig, weil nötige Investitionen ausbleiben, um kurzfristig höheren Profit zu machen.
Die EU soll Verhandlungen über das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA aussetzen, bis die Abhöraktivitäten der NSA aufgeklärt sind.
Position von Anke Domscheit-Berg: Stimme zu
Davon abgesehen, ist das TTIP Abkommen generell abzulehnen, denn es ist undemokratisch und intransparent entstanden und vertritt die Interessen der Großindustrie, nicht der europäischen Bevölkerung.
Europaabgeordnete sollen ihre Nebeneinkünfte auf Euro und Cent offenlegen.
Position von Anke Domscheit-Berg: Stimme zu
Ich werde auch selbst damit anfangen - auch ohne gesetzliche Vorschrift. Wählerinnen und Wähler sollten ein Recht darauf haben, jede Art möglicher finanzieller Einflüsse selbst erkennen und bewerten zu können.
Die Vorratsdatenspeicherung ist ein wichtiges Instrument zur Verbrechensbekämpfung.
Position von Anke Domscheit-Berg: Lehne ab
Anlasslose Massenüberwachung ist in JEDEM Fall abzulehnen. Bisher hat auch jede Untersuchung ergeben, dass die VDS KEIN effektives Mittel zur Verbrechensbekämpfung ist. Sie kostet uns massive Eingriffe in Freiheitsrechte, ohne dabei meßbar mehr Sicherheit zu bringen. Weg damit.
Flüchtlinge sollen weiterhin von den EU-Ländern aufgenommen werden, in denen sie ankommen (also vor allem Italien, Spanien und Griechenland).
Position von Anke Domscheit-Berg: Lehne ab
Die Drittstaatenregelung belastet einige EU Länder überdurchschnittlich, in andere Länder kann man gleichzeitig kaum legal einreisen, um Asyl zu beantragen. Flüchtlinge sollten daher wählen können, wohin sie wollen. Aber auch ein Quotensystem zur faireren Verteilung ist denkbar.
Die Daten von Bürgern und Unternehmen sollen im Internet gleichberechtigt übertragen werden (Netzneutralität).
Position von Anke Domscheit-Berg: Stimme zu
Gleiches Recht für alle Daten!
Wer auf Missstände von allgemeinem Interesse in einem Unternehmen oder einer Behörde hinweist (sog. Whistleblower), soll rechtlich geschützt werden.
Position von Anke Domscheit-Berg: Stimme zu
Ich fordere ein Whistleblowerschutzgesetz für Deutschland aber auch auf EU-Ebene. Damit politisch verfolgte Whistleblower wie Edward Snowden EU-Schutz genießen und Anspruch auf Asyl erhalten - ohne, dass die USA mit einem einzelnen Land Erpressungsspiele spielen kann, zu Lasten der Whistleblower.

Die politischen Ziele von Anke Domscheit-Berg

Ich möchte mich vor allem für die folgenden Ziele engagieren:

  • offene, transparente, partizipative Politik und Verwaltung (= Open Government)
  • Verteidigung der Bürgerrechte - wider den Überwachungsstaat
  • Teilhabegerechtigkeit - keine Zweiklassengesellschaft in der Medizin, keine Mehrklassengesellschaft in der Rente, ein starker Mindestlohn als Brückentechnologie zu einem bedingungslosen Grundeinkommen, Bildungschancen unabhängig vom sozialen Hintergrund, Inklusion und Barrierefreiheit
  • schnelle Energiewende - für ein dezentrales Energienetz, unabhängig von fossilen Energieträgern, ohne Atomstrom
  • Geschlechtergerechtigkeit - für alle Arten Geschlechter, Gleichberechtigung von Partnerschaften und Familien unabhängig von Geschlecht und sexueller Präferenz
  • friedliche Konfliktlösungen - gegen den Einsatz von Militär im Ausland
  • für ein offenes Europa, an dessen Grenzen keine Flüchtlinge mehr sterben müssen, nur weil sie von ihrem Menschenrecht auf Asyl Gebrauch machen wollen
  • für ein freies, neutrales Internet, in dem alle Menschen gleichberechtigt miteinander kommunizieren können
  • für ein modernes Urheberrecht, das in unsere digitale Gesellschaft paßt, Kreativität fördert, den Zugang zu Wissen und Kultur jedem Menschen ermöglicht und die Rechte der Urheber gegenüber den Rechteverwertern stärkt.

Über Anke Domscheit-Berg

Privat

Ich wurde 1968 in Premnitz (Havelland) geboren, wuchs auf in Müncheberg (Märkisch Oderland) als Tochter eines Landarztes und einer Kunsthistorikerin. Ich habe eine Schwester und zwei Brüder, neun Neffen und Nichten. Seit 2010 bin ich verheiratet mit dem Transparenzaktivisten Daniel Domscheit-Berg. Wir leben gemeinsam mit Sohn und Kater in Fürstenberg/Havel (LK Oberhavel) im Norden von Brandenburg. Meine Freizeit verbringe ich im Garten mit Blumen und Gemüse oder mit dem Guerillastricken - dem Umstricken von Bäumen, Verkehrszeichenpfosten oder auch mal Flugzeugen, Panzern und Mülleimern.

Ausbildung

Ich habe einen Masters in European Business Administration (University of Northumbria at Newcastle, England) und einen BA für Internationale Betriebswirtschaft in Deutschland (Bad Homburg, heute HS Accadis) erworben sowie ein Studium der Textilkunst in der DDR an der Fachschule für Angewandte Kunst in Schneeberg (heute zur TH Zwickau gehörig) abgeschlossen. Ich spreche vier Fremdsprachen (englisch, spanisch, französisch, russisch) - allerdings nicht alle gleich gut. Mein Abitur habe ich an der Erweiterten Oberschule in Strausberg abgelegt - noch vor dem Mauerfall.

Berufliche Aktivitäten

Im März 2011 habe ich fempower.me gegründet, eine Beratung, die Unternehmen dabei unterstützt, ihren Frauenanteil im Management zu erhöhen. Fempower.me bietet dazu u.a. Führungskräftetrainings für Managerinnen, Vorstände und Personalverantwortliche an, in denen Bausteine gläserner Decken sichtbar gemacht und Methoden zu ihrer Überwindung trainiert werden. Schon seit vielen Jahren halte ich regelmäßig Vorträge und Workshops für Frauen im Management im In- und Ausland auf Konferenzen und für Unternehmen (Coca Cola, Fraport, Bosch, Sanofi Aventis, Accenture, McKinsey u.v.a.).(Homepage www.fempower.me)

Gleichzeitig habe ich opengov.me gegründet. Diese Beratung hilft Politik und Verwaltung, die Strategie Open Government zu verstehen und umzusetzen, um Vertrauen zwischen Bürgerinnen und Staat zu verbessern, gemeinsam im Dialog mit BürgerInnen klügere Entscheidungen zu treffen und innovative Problemlösungen durch neue Formen der Kooperation mit Stakeholdern, wie Community Public Partnerships, zu entwickeln.(Homepage www.opengov.me)

Vor meiner Selbständigkeit war ich zuletzt als Direktorin bei Microsoft Deutschland für Verwaltungsbeziehungen und innovative Programme für die öffentliche Verwaltung in Deutschland zuständig. Mein fachlicher Fokus lag auf den Ausbau von eGovernment in Deutschland – um öffentliche Dienstleistungen besser und einfacher erreichbar zu machen, Verwaltungen offener und partizipativer zu gestalten. Bevor ich zu Microsoft kam, war ich Projektleiterin für IT Strategieprojekte im Business Technology Office von McKinsey. Außerdem leitete ich bei McKinsey die Studie "A Wake Up Call for Female Leadership in Europe" und war Co-Autorin der McKinsey Studie "Women Matter".

Zuvor war ich fast ein Jahrzehnt in verschiedenen Positionen bei der IT Beratung Accenture beschäftigt, wo ich auf Projekten in der Telekommunikationsindustrie und im Öffentlichen Sektor im In- und Ausland tätig war. Dabei waren meine fachlichen Schwerpunkte IT Strategie, IT Sourcing, IT Governance, IT Optimierung für Verwaltungen, eGovernment und Personal Management.

Vor meinem zweiten Studium habe ich einige Jahre bei dem Reiseveranstalter Ameropa Reisen gearbeitet und dort in der Abteilung Städtetouren Kunden betreut.

Journalistische Arbeit

Als Bloggerin und Autorin habe ich zahlreiche Beiträge für online und Printmedien, Fachzeitschriften und Bücher veröffentlicht, u.a. schrieb ich für die ZEIT, den britischen Guardian, den Freitag, die Süddeutsche, die faz und die tageszeitung. Themen waren bisher v.a. die digitale Gesellschaft, Open Government, Transparenz und Teilhabe, Geschlechergerechtigkeit, Feminismus und Sexismus. Im Januar 2014 erschien bei Heyne mein erstes Buch "Mauern einreißen - Weil ich glaube, dass wir die Welt verändern können".

Ehrenamtliches Engagement

2009 habe ich das Government 2.0 Netzwerk Deutschland e.V. mit gegründet und war Initiatorin des Government 2.0 Barcamps in Deutschland. Beide Initiativen haben die Förderung von Open Government, von mehr Transparenz in Verwaltungen und mehr Bürgerbeteiligung zum Ziel. Als Subject Matter Expert, Jury Mitglied, Aktivistin oder Organisatorin habe ich u.a. den Apps4Berlin, EU Open Data Challenge, Apps für Deutschland, Online Partizipationspreis 2013, Random Hacks of Kindness Hackathons, sowie die Open Data Initiativen von Berlin und München unterstützt. Ich bin aktives Mitglied des Aktionskreis Open Government Partnership Deutschland, der dafür eintritt, dass Deutschland endlich Mitglied bei der internationalen Open Government Partnership wird.

Seit Jahren engagiere ich mich auch für das Thema Geschlechtergerechtigkeit, Frauen im Management und Frauen in der IT, u.a. als langjähriges Mitglied im Deutschlandvorstand des European Women’s Management Development Network und im Vorstand der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin - Stadt der Frauen (jetzt bin ich dort nur noch Mitglied). Ich bin Gründungsmitglied von FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte und Mitglied des High Level Advisory Council des European Center for Women and Technology.

Als Gründungs-Aufsichtsrätin habe ich Teachfirst Deutschland unterstützt und als deutsche Botschafterin helfe ich dem Barefoot College in Indien, einem gemeinnützigen Zentrum in Rajasthan, in dem analphabetische Landfrauen zu Solaringenieurinnen ausgebildet werden.

Für mein Engagement wurde ich 2010 mit dem Berliner Frauenpreis ausgezeichnet.

Politisches Engagement

Meine Politisierung geht auf die Zeit der Wende zurück, als ich mich sehr aktiv beteiligte an Protesten und der Organisation von Widerstand. Ich habe Unterschriften für das Neue Forum gesammelt, als gewählte Studentensprecherin (auch noch als FDJ Sekretärin) zahlreiche Aufrufe verfaßt und verbreitet, mich an der Vernetzung von Studentengruppen beteiligt, gegen Haftbedingungen politischer Gefangener protestiert, Stasi Verhöre über mich ergehen lassen und bin mit Tausenden Anderen auf die Strasse gegangen - gegen den Überwachungsstaat, für eine demokratische Gesellschaft. Seit damals weiß ich, dass Veränderungen möglich sind. Auch große Veränderungen. Auch ein Upgrade für unsere Demokratie.

Viele Jahre später wurde ich als Mitglied bei Bündnis 90/die Grünen in Berlin wieder aktiver. Ich war unzufrieden, meine Vorstellungen von der Demokratie waren andere. Ich erlebte die Gesellschaft als ungerecht, unsozial, diskrimierend, ausgrenzend, intransparent und umweltzerstörend und wollte zu einer Veränderung beitragen.

Nach einigen Jahren, im Frühjahr 2012, trat ich der Piratenpartei bei und wenig später bei den Grünen wieder aus. Mit Bündnis 90/die Grünen verbinden mich immer noch viele gute Beziehungen und viele gemeinsame Werte aber dennoch liegen meine Prioritäten inzwischen etwas anders. Ich möchte lieber in einer Partei aktiv sein, die noch mehr innerparteiliche Basisdemokratie lebt, wo es noch das Rotationsprinzip gibt, wo junge Menschen eine Chance haben, in die Spitze der Partei aufzusteigen, wo es eine bessere Vorstellung davon gibt, wie umfassend die Revolution ist, die wir mit dem Umbau zu einer digitalen Gesellschaft erleben werden. Ich möchte mich in einer Partei engagieren, wo meine Herzensthemen wie Open Government, Transparenz und Teilhabe höchste Priorität haben, genauso wie die Verteidigung der Bürgerrechte und der Kampf gegen die Neuentstehung eines Überwachungsstaates. Ich möchte in einer jungen Partei arbeiten, die strukturell verhindert, dass Menschen an Posten kleben und durch zu langen Einfluss von politischer oder sonstiger Macht sich negativ verändern. Eine Partei, die mutig ist und Visionen hat - auch radikalere. Für mich ist diese Partei die Piratenpartei, sie steht für eine internationale Bewegung, für die Vorstellungen einer Generation, die heute im Bundestag keine Entsprechung findet. Da ist auch nicht alles einfach, aber das ist nicht vermeidbar in einer so jungen Organisation, die so schnell gewachsen ist und so viel erreichen möchte.

Ich würde gern dabei sein, wenn auch die deutsche Piratenpartei das EU Parlament erobert. Ich möchte dort Wind machen und Staub aufwirbeln - für eine neue, offene Art der Politik, in der man nicht nur sagt, dass sie für die Bürgerinnen und Bürger da ist, sondern die auch wirklich Politik mit den Menschen gemeinsam bedeutet. Wir wollen nicht gewählt werden und dann jahrelang ohne Rückfragen das Volk vertreten, sondern wir wollen aktive und offene Politik machen, in wirklichem Kontakt mit Wählerinnen und Wählern, die Lust auf mehr Politikbeteiligung und Einmischung haben. Dafür, dass endlich wieder Zukunftsvisionen ins Parlament einziehen, die mit unseren Vorstellungen von Leben und Gesellschaft mehr zu tun haben als das, was wir heute erleben müssen.

Deshalb kandidiere ich für die Piratenpartei auf dem Bundeslistenplatz 3 für die Wahlen zum Europa-Parlament 2014. Da es keine 3% Hürde mehr gibt, bin ich bereits ab einem Wahlergebnis von etwa 2,6% gewählt.

Alle Fragen in der Übersicht
# Europa 21Mai2014

(...) Als Fraktionsloser kann man im Europaparlament wenig erreichen. Falls Sie ins EU-Parlament einziehen, welcher Fraktion wollen Sie sich anschliessen? (...)

Von: Ibyxre Fpuzvq

Antwort von Anke Domscheit-Berg
PIRATEN

(...) Die bisherigen zwei Mitglieder der schwedischen Piratenpartei im EU Parlament hatten sich der Fraktion der Grünen angeschlossen. Das ist auch künftig eine Option. (...)

(...) Die Ergebnisse aus Tierversuchen sind nachweislich nicht auf den Menschen übertragbar. Deswegen sind Tierversuche nicht nur ein falscher Weg und schlechte Wissenschaft, sondern auch äußerst gefährlich für uns Menschen, wie die hohe Anzahl an durch Medikamentennebenwirkungen Verstorbenen oder Geschädigten zeigt. Tierversuche sind zudem unfassbar grausam und verursachen EU-weit jährlich millionenfaches Leid! (...)

Von: Vfn Evggzrvre

Antwort von Anke Domscheit-Berg
PIRATEN

(...) Dort wo es alternative Methoden gibt, sollten diese auch angewandt werden, alternative Methoden sollten gefördert - Förderungen für Tierversuche jedoch gestrichen werden. Eine Mindestforderung ist die vollständige Veröffentlichung aller Tierversuche und ihrer Ergebnisse, um schon jetzt unsinnige Wiederholungen zu vermeiden. Für den kosmetischen Bereich lehne ich Tierversuche generell ab. (...)

# Europa 26Apr2014

Ich möchte Ihnen ein Zitat aus einem Bericht mitsenden:
"Möglich sei das, weil EU-Ausländern das Geld auch für Kinder zustehe, die gar nicht...

Von: Fvzba.E Zrvre

Antwort von Anke Domscheit-Berg
PIRATEN

(...) Wir müssen weg von Streben nach der Vollbeschäftigung, denn das ist ein unrealistisches Ziel! In unserem Zeitalter, in dem immer mehr Aufgaben durch Computer und Maschinen besser und schneller bearbeitet werden können, müssen wir ein System schaffen, dass Arbeitslosigkeit zulassen kann, ohne in sich zusammenzufallen und ohne, dass damit Menschen die Möglichkeit auf Teilhabe am sozialen Leben verlieren. (...)

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