Jahrgang
1968
Wohnort
k.A.
Berufliche Qualifikation
k.A.
Ausgeübte Tätigkeit
Bilanzbuchhalter
Wahlkreis

Wahlkreis 59: Görlitz 3

Wahlkreisergebnis: 5,4 %

Parlament
Sachsen

Sachsen

Ein Mindestlohn von 8,50 Euro ist in Sachsen zu hoch.
Position von Andreas Storr: Lehne ab
Von seiner Arbeit muß jeder leben können, ohne auf staatliche Transferleistungen angewiesen zu sein. Niedriglöhne sind ein Symptom für ein Ungleichgewichte auf den Arbeitsmarkt, die die Politik beseitigen muß - auch durch einen gesetzlichen Mindestlohn.
Arbeitsplätze haben Vorrang vor Umweltschutz.
Position von Andreas Storr: Stimme zu
Der Begriff des Umweltschutzes ist hier sehr unkonkret und deshalb geeignet, falsche Assoziationen zu wecken. Arbeitsplätze und Umwelt, verstanden als Urzustand der Natur, stehen eigentlich immer in einem Spannungsverhältnis zueinander. Nur die Arbeit schafft für den Menschen seine Existenzgrundlage
Die Schülerbeförderung soll in ganz Sachsen kostenfrei sein.
Position von Andreas Storr: Stimme zu
Familien haben weit aus mehr finanzielle Lasten zu tragen, als kinderlose Bürger. Eine kostenfreie Schülerbeförderung bedeutet, daß Familien finanziell nicht schlechter gestellt werden
Jedes Jahr sollen so viele Lehrer neu und unbefristet eingestellt werden, wie in den Ruhestand gehen.
Position von Andreas Storr: Lehne ab
So einfach ist die Personalpolitik im Bildungsbereich nun auch nicht. Bedauerlicherweise werden die Schülerzahlen sich weiter verringern und die Finanzaustattung des Freitstaates Sachsen wird sich nach 2019 deutlich verschlechtern. Hier muß ein realistischer Ansatz gefunden werden.
Im ländlichen Raum dürfen keine weiteren Schulen mehr geschlossen werden.
Position von Andreas Storr: Stimme zu
Eine wohnortnahe Schulversorgung war über allen historischen Brüchen gewährleistet. Mit den Schulschließungen hat sich dies im ländlichen Raum geändert. Mit der demographischen Schrumpfung unseres Volkes dürfen wir uns aber nicht abfinden. Jede Schule muß auch deshalb erhalten bleiben.
Die finanzielle Ausstattung der Hochschulen muss so erfolgen, dass die Vielfalt der Studiengänge erhalten bleibt.
Position von Andreas Storr: Neutral
Ein vielfältiges Studienangebot ist notwendig. Dennoch darf man die Hochschulstrukturen, die sich in den letzten 25 jahren etabliert haben, nicht konservieren wollen. Viele Strukturen sind organisatorisch und finanziell aufgebläht. Die Hochschulen bemänteln nur manches finanzielle Eigeninteresse.
Die Feuerwehren und ihre ehrenamtlichen Helfer müssen finanziell besser unterstützt werden.
Position von Andreas Storr: Neutral
Allein eine finanzielle Besserstellung der freiwilligen Feuerwehren wird die strukturellen Probleme nicht aus der Welt schaffen. Auch hier sind wirtschaftliche und demographische Entwicklungen viel prägender. Die Politik der Altparteien ist aber nur ein Reparaturbetrieb, ohne Lösungen zu entwickeln.
Die Hürden für landesweite Volksbegehren sollten deutlich abgesenkt werden.
Position von Andreas Storr: Stimme zu
Die Mitwirkungsrechte müssen gestärkt werden. Auch dadurch, daß die Hürden auf ein realistisches Maß abgesenkt werden.
Sachsen soll weiterhin auf die Braunkohleförderung setzen.
Position von Andreas Storr: Stimme zu
Die Braunkohle schafft Probleme, aber sie löst auch Probleme. Auch wenn die Bedeutung der Kohle insgesamt abnimmt, ist sie als Rohstoff und Energieträger noch immer notwendig und wird es auch auf unbestimmte Zeit bleiben.
Das Land muss den Kommunen mehr Geld zukommen lassen.
Position von Andreas Storr: Stimme zu
Bund und Länder haben bei den Finanzen das Sagen. Was bei den Kommunen finanziell ankommt bestimmen der Bund und die Länder. Das finanzielle Eigeninteresse des Bundes und der Länder benachteiligt die Kommunen bei der Finanzaustattung. Ein neuer Verteilmechanismus der Steuereinnahmen ist notwendig.
Im Haushalt des Landes muss noch mehr gespart werden.
Position von Andreas Storr: Neutral
Grundsätzlich gilt: Langfristig kann man nur ausgeben, was man auch einnimmt. Kurzfristig kann eine Verschuldung auch notwendig und sinnvoll sein, wenn man die Haushaltsdisziplin hat, Schulden auch wieder zurückzuzahlen. Daran mangelt es in der Finanzpolitik der letzten Jahrzehnte.
Für eine gute medizinische Versorgung auf dem Land sollen Ärzte auch „versetzt“ werden können.
Position von Andreas Storr: Stimme zu
Die medizinische Versorgung muß auch im ländlichen Raum gewährleistet sein. Das Prinzip der Freiwilligkeit, auch mit der Schaffung von Anreizen, ist jedem Zwangssystem vorzuziehen. Funktioniert aber das Freiwilligkeitsprinzip nicht, muß auch mit Zwangsmaßnahmen reagiert werden.
Der Hochwasserschutz soll höchste Priorität haben, auch wenn dafür andere Infrastrukturmaßnahmen aufgeschoben werden
Position von Andreas Storr: Neutral
Im Hochwasserschutz wurden ind en vergangenen Jahren sehr viel Geld investiert. Trotzdem wird es nie einen absoluten Hochwasserschutz geben können. Fehlentscheidungen der Vergangenheit, wie z.B. Baugenehmigungen in gefährdeten Gebieten, können kaum korrigiert werden.
Der Stellenabbau bei den Landesbediensteten, insbesondere der Polizei, muss gestoppt werden.
Position von Andreas Storr: Stimme zu
Die Personalstärke der Polizei läßt sich nicht allein im Verhältnis zur Bevölkerungszahl bestimmen. Territorial schrumpft der Freistaat nicht und mit der Fehlentscheidung, auf Grenzkontrollen zu verzichten, sind die Aufgaben der Polizei gewachsen. Ein Stellenabbau bei der Polizei ist abzulehnen.
Marihuana sollte frei gegeben werden
Position von Andreas Storr: Lehne ab
Rauschgifte sollten grundsätzlich nicht frei zugänglich sein. Insbesondere Jugendlichen fehlt die Lebenserfahrung und die persönliche Reife, um die Folgen des Rauschgiftkonsums einzuschätzen.
Um den Behörden die Identifizierung von Internetnutzern und den Zugriff auf Passwörter zu erschweren, sollte es eine unabhängige Prüfstelle für die sog. Bestandsdatenauskunft geben
Position von Andreas Storr: Stimme zu
Eine hindernisfreie Beschaffungsmöglichkeit von Daten potenziert die Mißbrauchswahrscheinlichkeit. Eine Überprüfung und Freigabe von Bestandsdatenabfragen durch eine Prüfstelle ist ein Muß, um Bürger vor Willkür zu schützen.
Das Landesamt für Verfassungsschutz soll aufgelöst werden.
Position von Andreas Storr: Stimme zu
Das Landesamt für Verfassungsschutz schützt nicht die verfassungsmäßige Ordnung, sondern ist ein undemokratisches Instrument der Herrschaftssicherung. Meinungen, die den Herrschenden unbequem sind, werden als vermeintlich extremistisch diffamiert, wobei ein angeblicher Verdacht schon ausreichend ist
Die Landesausstellung 2018 soll nicht in Zwickau, sondern im Großraum Chemnitz stattfinden.
Position von Andreas Storr: Neutral
Wenn die Bevölkerungszahl sinkt, soll entsprechend auch die Zahl der Landtagsabgeordneten sinken.
Position von Andreas Storr: Lehne ab
Die Funktionsfähigkeit kleinerer Fraktionen ist nur gewährleistet, wenn die Fraktionen eine Mindestzahl von Abgeordneten hat. Derzeit beträgt die Mindestzahl sieben Abgeordenten. Um das Recht auf Opposition zu gewährleisten, halte ich eine Verkleinerung des Landtages für nicht sachgerecht.
Fördermittel für Großinvestitionen darf es nur noch geben, wenn die Unternehmen sich verpflichten, mindestens zehn Jahre an diesem Standort zu produzieren.
Position von Andreas Storr: Stimme zu
Grundsätzlich müssen die Mittel des Freistaates so eingesetzt werden, daß die Interessen der Bürger gewahrt werden. Fördermittel aus öffentlichen Mitteln sind nur dann gerechtfertigt, wenn ein klar erkennbarer öffentlicher Nutzen besteht. Unternehmensrisiken dürfen dadurch nicht reduziert werden.

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