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Andreas Birzele
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Frage von Verena H. •

Wie stehen Sie zu der aktuell diskutierten Rentenalterkopplung?

Sehr geehrter Herr Birzele,

ich schreibe Ihnen als 37-jährige Mutter und Arbeitnehmerin aus Ihrem Wahlkreis.

Ich arbeite bewusst 32 Stunden pro Woche. Nicht aus fehlendem Ehrgeiz, sondern weil ich Beruf und Familie vereinbare. Ich gehe meinem Beruf gern nach und habe zusätzlich ein Kleingewerbe, weil ich mich auch beruflich einbringe. Mehr Arbeit wäre möglich, doch meine Zeit mit meinem Kind hat für mich große Bedeutung – diese Jahre lassen sich nicht nachholen.

Die Diskussion über eine Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung bereitet mir Sorge. Von meiner Generation wird erwartet, Familie, Arbeit, längere Lebensarbeitszeit und private Vorsorge zu vereinen. Ich frage mich, wie das realistisch gelingen soll.

Eltern leisten durch Kindererziehung ebenfalls einen Beitrag für das Rentensystem. Ich habe Sorge, dass sie durch längere Erwerbszeiten doppelt belastet werden.

Ich bitte Sie, diese Lebensrealität in Ihre politische Arbeit einzubeziehen.
Viele Grüße
V. H.

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