Über Philipp Dehne
Philipp Dehne schreibt über sich selbst:

Für ein Neukölln, das uns allen gehört
Neukölln ist seit über 20 Jahren mein Zuhause. Seit fast 15 Jahren arbeite ich an und mit Schulen - erst als Lehrer, dann ehrenamtlich als Bildungsaktivist bei "Schule muss anders" und die letzten 5 Jahre als bildungspolitischer Sprecher der Neuköllner Linksfraktion.
Ich habe erlebt, wie sich die Mieten hier verdoppelt und verdreifacht haben und Menschen keine bezahlbare Wohnung mehr finden. Ich habe gesehen, wie der Staat Vermieter:innen schützt und uns Mieter:innen allein lässt. Ich möchte, dass unser Kiez unser Zuhause bleibt und gemeinsam von den Menschen gestaltet wird, die hier leben.
Ich habe Politik- und Islamwissenschaft in Berlin, Kairo, Paris, Saudi-Arabien und Syrien auf Deutsch, Französisch und Arabisch studiert, zwei Jahre an einer Oberschule gearbeitet und im Anschluss den Quereinstieg als Politik- und Ethiklehrer gemacht. Ich war als Organizer für Gewerkschaften tätig und bei den #unkürzbar-Protesten aktiv.
Die tägliche Arbeit in unserem kaputtgesparten, veralteten Bildungssystem hat mich geprägt. Tolle Menschen, aber staatlich organisierte Reproduktion von Ungleichheit. Das will ich ändern.
Ich spreche viel mit Menschen, an den Haustüren und in meinem Kiez. Echte Veränderung gelingt nur gemeinsam. Ich will Politik anders machen. Deshalb werde ich mein Einkommen deckeln, die Überschüsse spenden und mit euch gemeinsam unsere Stadt gestalten.
Schreibt mir gern oder wir lernen uns persönlich kennen, z.B. auf einen Kaffee im Kiez.
Aktuelle politische Ziele von Philipp Dehne:
Kandidat Berlin Wahl 2026
Ein bezahlbares Zuhause für uns alle
CDU und SPD machen eine Politik, durch die sich viele Menschen Berlin nicht mehr leisten können. Ich will, dass unsere Stadt wieder denen gehört, die hier leben – nicht Wohnungskonzernen wie Vonovia, die uns abzocken. Dafür möchten wir
Wuchermieten bekämpfen,
einen Mietendeckel für kommunale Wohnungen einführen,
den Volksentscheid Deutsche Wohnen & Co. enteignen umsetzen.
Gutes Lernen
In Deutschland hängt der Bildungserfolg so stark von sozialer Herkunft ab wie in kaum einem anderen Land. Ich will Bildung, die inklusiv ist und alle Kinder unterstützt – unabhängig vom Kiez oder dem Bildungsabschluss der Eltern:
jetzt den Geburtenrückgang nutzen, um kleinere Gruppen in Kitas zu schaffen
- fördern statt aussortieren – die Zahl der Gemeinschaftsschulen verdoppeln
- veraltete Lehrpläne entrümpeln & Schulen mehr Freiheiten geben
- Bildungsqualität statt -quantität – beim anhaltenden Lehrkräftemangel die Stundentafel temporär anpassen
- Jugendclubs besser finanzieren & Familienzentren stärken
Raum für Gemeinschaft
Demokratische Freiräume und öffentliche Orte ohne Konsumzwang werden weniger. Ich möchte Räume, in denen Menschen kein Geld ausgeben müssen, um zusammenzukommen. Das Tempelhofer Feld, ein müllfreier Kiez und kostenfreie Mit-Mach-Räume sind keine Extras, sondern Grundversorgung. Genauso selbstverständlich muss es sein, ohne Repression für Gerechtigkeit und gegen Völkermord protestieren zu können - und Austauschräume auch zu schwierigen Themen zu schaffen.








