Kürzung der Unterrichtszeiten älterer Lehrer

Mit ihrer Stimmenmehrheit hat die rot-grüne Koalition einen Oppositionsantrag abgelehnt, der die Kürzung der Unterrichtszeiten für ältere Lehrerinnen und Lehrer vorsah.

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Dafür gestimmt
67
Dagegen gestimmt
68
Enthalten
0
Nicht beteiligt
2
Abstimmungsverhalten von insgesamt 137 Abgeordneten.

In dem Änderungsantrag forderten FDP und CDU die Einführung einer Altersermäßigung für Lehrkräfte. Demnach sollten Lehrerinnen und Lehrer ab dem vollendeten 55. Lebensjahr eine Unterrichtsstunde und ab dem vollendeten 60. Lebensjahr zwei Unterrichtsstunden weniger arbeiten müssen.
Dies wurde von SPD und Grünen abgelehnt.
 

Kommentare

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Das die Grünen und die SPD das abgelehnt haben finde ich völlig korrekt. Mit 55 ist man heutzutage noch fit genug den Unterricht in der vorgeschriebenen Arbeitszeit zu erfüllen. Nicht-Beamte sollen ja auch alle bis 67 arbeiten (Mit dem Argument, man wird immer älter und demnach immer gesünder)

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Schade auch die Ablehnung! Mit der Reduzierung würde es vielen LehrerInnen ermöglicht ein Wochenpensum besser zu bestehen und das normale Rentenalter vielleicht auch gesund zu erreichen.
Freiberufler können selbst das Pensum verkürzen,tun es auch,doch in der Schule ist immer Turbo angesagt, deshalb die Gewerkschaftsforderung auf Studien begründet.
Wollten wir von den Großeltern unterrichtet werden? Es war oft so. Die Begeisterung war groß, wenn jüngere Pädagogen kamen. Das Lernen ging viel besser!

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