
um die letzten Tage im Bundestagswahlkampf 2017 zu überstehen, belog eine CDU-Abgeordnete die Wählerinnen und Wähler.
Kurz nach ihrer Wiederwahl flog der Schwindel durch Recherchen von abgeordnetenwatch.de auf. Nun droht der Politikerin die höchst mögliche Strafe wegen der Verschleierung von Nebentätigkeiten und einer Firmenbeteiligung.
Doch von vorne: Bis zu 30.000 Euro hat Karin Strenz (CDU) zwischen 2014-2015 von einer aus Aserbaidschan finanzierten Lobby-Firma kassiert. Erst Recherchen von Süddeutscher Zeitung und SWR brachten die Hintergründe ans Licht.
Als die CDU-Abgeordnete mit den dubiosen Nebeneinkünften konfrontiert wurde, behauptete sie steif und fest diese ordnungsgemäß gemeldet zu haben. abgeordnetenwatch.de-Recherchen zeigten später: das war gelogen!
Nun zeigen die Recherchen Wirkung: Karin Strenz muss aller Voraussicht nach mit einer Strafe wegen der Verschleierung von Nebentätigkeiten rechnen.