(...) Von gesetzlichen Krankenkassen werden vereinzelt bereits Kosten (z.B. für Osteopathie, Homöopathie) (anteilig) übernommen. Wir Grüne setzen uns für eine weitgehende Reform des Gesundheitswesens ein (Stichwort Bürgerversicherung). (...)
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(...) Auf der einen Seite treten wir dafür ein, dass es eine Positivliste für Medikamente gibt, damit teurere Medikamente, die keine andere Wirkung erzielen, zurückgedrängt werden. Auf der anderen Seite müssen selbstverständlich sämtliche neuen Behandlungsmethoden, Hilfsmittel und Medikamente geprüft werden. (...)
(...) Auch ich weiß nicht, nach welchen Kriterien die Zulassung von Medikamenten und Behandlungsmethoden erfolgt. (...) Jedenfalls sollte der behandelnde Arzt seine Kenntnisse zu den in Betracht kommenden Medikamenten und Behandlungsmethoden, die häufig über die Zulassung in Deutschland hinausgehen und internationale Bewertungen enthalten, dem Patienten bekannt machen, damit dieser mitentscheiden kann, was für ihn das Richtige ist. (...)

(...) Dabei wurde für mich deutlich, dass die gesundheitlichen Gefahren bei einem regelmäßigen Missbrauch von Drogen erheblich sind. Zwar sind insbesondere die "neuen Drogen" mit besonderen Risiken behaftet, doch auch bei regelmäßigem Cannabis-Konsum sind die Gesundheitsrisiken hoch, insbesondere für Menschen, die sehr jung damit angefangen haben. Zu den Risiken zählte er etwa Kontrollverlust, anhaltende Konzentrationsschwierigkeiten und ein hohes Risiko, Psychosen zu entwickeln. (...)
(...) Bevor dieser Gesetzentwurf zum Tragen kommen könnte, müsste erst die dort angeführte Möglichkeit eines ärztlichen assistierten Suizids gesetzlich eröffnet werden. Hier finden wir uns dann wieder bei der ethisch schwierigen Grundsatzdiskussion über Sterbehilfe, etwa bei unheilbaren Krankheiten. Ich halte es für nötig, dass darüber - wie in den Niederlanden - ein breiter gesellschaftlicher Konsens erzielt wird. (...)