(...) Mit Stand vom 5. März 2015 wurde berichtet, dass insgesamt bei 561 (88%) von 634 gemeldeten Masernfällen angegeben wurde, dass sie nicht geimpft waren. Bei den verbleibenden Fällen lagen hierzu keine Information vor (vgl. (...)
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(...) die Eltern diese Entscheidung, wie in tausenden anderen Fragen des Lebens auch. Die Tatsache, dass ein Kind potentiell irgendwann Masern haben könnte, reicht meines Erachtens nicht aus, das Kind von der Schulpflicht zu befreien. Es reicht auch nicht aus, es von dem Besuch einer Kita auszuschließen, da dies das Kind um Bildungschancen berauben könnte und diese höher zu gewichten sind. (...)
(...) Das Ziel, in allen Altersgruppen eine Impfquote von mindestens 95% zu erreichen, wurde aber bisher nur bei Kindern erreicht. Um die Impfquote zu erhöhen, setzen wir auf Aufklärung und Transparenz. Und die Zahlen sprechen für sich: Waren es 2004 gerade einmal 65,7 Prozent aller einzuschulenden Kinder, die die zweite, für den garantieren Schutz notwendige Masernimpfung erhielten, sind es inzwischen bundesweit 92,4 Prozent. (...)
(...) Das Ziel, in allen Altersgruppen eine Impfquote von mindestens 95% zu erreichen, wurde aber bisher nur bei Kindern erreicht. Um die Impfquote zu erhöhen, setzen wir auf Aufklärung und Transparenz. Und die Zahlen sprechen für sich: Waren es 2004 gerade einmal 65,7 Prozent aller einzuschulenden Kinder, die die zweite, für den garantieren Schutz notwendige Masernimpfung erhielten, sind es inzwischen bundesweit 92,4 Prozent. (...)
(...) Meines Erachtens kann hier kein großes gesellschaftliches Interesse herhalten. Denn die Unversehrtheit der Person ist ein so starkes individuelles Recht, dass die Durchsetzung einer Impfpflicht zumindest einen Notstand erfordern würde. Dies ist bei weitem nicht gegeben. (...)