(...) Festhalten möchte ich allerdings noch eines: das Ziel von Genderpolitik ist es nicht Frauen möglichst viele Vorteile zu verschaffen, sondern ein faires und gleiches Miteinander der Geschlechter umzusetzen. Bildungsmisserfolge von Jungen als positives Beispiel der Genderpolitik anzuprangern mag vielleicht Schlagzeilen machen, aber den Beweis bleiben Sie schuldig. (...)
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(...) Gute Lehrer sind aber gerade an den Grundschulen viel zu rar gesät. Hier könnte ein Umdenken bei der Wertigkeit der Grundschule als Fundament der Schulausbildung helfen. Wir brauchen die besten Lehrer eher zu Beginn der Schullaufbahn, als dass sie am Ende dann noch retten können, was dann noch zu retten wäre. (...)

(...) 1. Plädoyer für eine andere Geschlechterpolitik. Im Grunde müsste ein Bewußtsein geschaffen werden, (wenn´s vielleicht auch übertrieben klingen mag), daß nach der wie auch immer zu wertenden Frauenemanzipation "jetzt die Jungs an der Reihe sind" (...)
(...) Die angesprochenen Bildungsmisserfolge von Jungen beziehen sich im Allgemeinen auf Misserfolge im schulischen Bereich. Dieser Bereich liegt – wie Sie wissen - in der Zuständigkeit der Länder, weshalb der nationale Bildungsbericht auch im Zusammenwirken von Bund und Ländern erstellt wird. (...)
(...) Wir wollen gute Bildung für alle vom Kita bis zur Hochschule und das kostenfrei! Also präzise: ich bin gegen Studiengebühren in Sachsen. Aber unsere Studenten sollen sich ihrer Verantwortung bewusst sein und trotzdem effektiv und möglichst in vernünftiger Zeit ihr Studium absolvieren. (...)

(...) Neben den objektiven PISA-Ergebnissen (08/2008) spricht aber auch noch etwas anderes für die Einführung längeren gemeinsamen Lernens: die guten Erfahrungen mit integrativen Formen von Bildung und Erziehung. (...)