(...) Dieser Umstand muss durch eine bildungspolitische Offensive angegangen und als Daueraufgabe betrachtet werden. Die Attraktivitätssteigerung des LehrerInnenberufes ist Grundvoraussetzung für eine qualitativ und quantitativ bessere Unterrichtsversorgung und ermöglicht, überhaupt an kleinere Klassen zu denken. Erst mit längerem gemeinsamem Lernen und den anderen genannten Maßnahmen, haben wir eine Chance, an die führenden Nationen der Pisa-Studien, wie Finnland, anzuknüpfen. (...)
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(...) Wieviel das genau ist, ist Aushandlungssache. Ein Staat, der es mit der Freiheit der Forschung ernst meint, muss auch Wissenschaft ohne kapitalistischen Marktwert finanzieren. Aber dass die Finanzierung dieser Wissenschaftsgebiete jemals so auskömmlich sein kann, dass alle, die sich ihnen aus Neigung oder Neugier widmen, davon leben können, halte ich für unrealistisch. (...)
(...) Man muss doch nicht alles selbst erlebt haben, um sich glaubwürdig zu engagieren. Es ist gerade wichtig, dass nicht nur die Betroffenen selbst auf die Bildungsprobleme aufmerksam machen. (...)

Sehr geehrter Herr Sturm
Meiner Meinung nach wird in der bildungspolitischen Debatte die Diskussion um die "richtige" Organisationsform von Schule (Gesamtschule, gegliedertes Schulwesen) völlig überbewertet. Sowohl integrierte Systeme als auch das gegliederte Schulwesen können Schüler fördern. (...)
(...) die LINKE kritisiert am derzeitigen Bildungswesen in der Bundesrepublik, dass es soziale Unterschiede nicht ausgleicht, sondern im Gegenteil diese durch den Schulbesuch noch einmal zementiert werden. (...)