Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Portrait von Dietmar Bartsch
Antwort 09.12.2008 von Dietmar Bartsch Die Linke

(...) Gern will ich daher auch versuchen, den vermeintlichen Widerspruch zwischen den Positionen von Gregor Gysi und von Roland Claus auszuräumen. Mein Fraktionskollege Roland Claus hat nicht die Staatsverschuldung gegeißelt, sondern die Verstaatlichung von Schulden der Privatunternehmen. Er hat sich also nicht in Widerspruch zu Gregor Gysi begeben, der ein umfangreiches staatliches Konjunkturpaket gefordert hat, sondern er wendet sich namens unserer Fraktion gegen eine Politik, wie sie jetzt mit den Schulden der privaten Banken und Unternehmen betrieben wird. (...)

Portrait von Antje Tillmann
Antwort 05.12.2008 von Antje Tillmann CDU

(...) Auch wenn die tagespolitische Bühne momentan von anderen Themen beherrscht wird, zum Beispiel der Finanzkrise und deren Auswirkung auf Thüringer Betriebe und Bürger, können Sie sich sicher sein, dass das Thema Bürgergeld weiterhin ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Intensität genießt. (...)

Frage von Dominique Bein de O. • 02.12.2008
Frage an Gregor Gysi von Dominique Bein de O. bezüglich Finanzen
Portrait von Gregor Gysi
Antwort 08.12.2008 von Gregor Gysi Die Linke

(...) unsere Nachforschungen haben ergeben, dass das Gold Deutschlands in New York, Paris, London und in verschiedenen deutschen Banken lagert. Dem liegt zugrunde, dass man das Gold dort belässt, wo es gekauft wird. (...)

Portrait von Anette Hübinger
Antwort 11.12.2008 von Anette Hübinger CDU

(...) Ich sehe die Einführung des sogenannten Pfändungsschutzkontos kritisch, da in meinen Augen Nutzen und Aufwand in keinem gesunden Verhältnis stehen. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzt sich deshalb für eine Beibehaltung sowie Optimierung der Selbstverpflichtung der Kreditwirtschaft zum „Girokonto für Jedermann“ ein. (...)

Portrait von Peter Ramsauer
Antwort 05.12.2008 von Peter Ramsauer CSU

(...) Aus finanzpolitischer Sicht ist es in einer solchen Situation dringend geboten, in antizyklischer Weise entgegen zu steuern. Deshalb wäre es nach Meinung aller Experten falsch, Entlastungsmaßnahmen gegen zu finanzieren – etwa durch Ausgabenkürzungen oder Steuererhöhungen an anderer Stelle. In der jetzigen Situation sind Entlastungen viel mehr nötig, um die Binnennachfrage zu stärken. (...)

Portrait von Andreas Schockenhoff
Antwort 03.12.2008 von Andreas Schockenhoff CDU

(...) Ich stimme mit Ihnen darin überein, dass die Steuerbelastung zurückgeführt werden muss und der Solidaritätszuschlag nicht eine Dauereinrichtung sein darf. Gleichzeitig ist in den vergangenen Jahren aber deutlich geworden, dass der für ganz Deutschland wichtige Aufbau Ost weitere Jahre in Anspruch nehmen wird. (...)