(...) Wir sind aber zu dem Schluss gekommen, dass ein flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn nicht das richtige Mittel ist. (...) Ein flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn würde Arbeitsplätze bedrohen und die bestehende Tarifautonomie erheblich einschränken. (...)
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(...) Gleichzeitig werden Arbeitsplätze vor allem im Niedriglohnbereich vernichtet, denn jeder Arbeitgeber wird bemüht sein, Gering- oder Unqualifizierte durch qualifizierte Arbeitnehmer zu ersetzen. Jeder Mindestlohn grenzt also einen unteren Produktivitätsbereich aus dem Arbeitsmarkt aus. Dies haben in der Vergangenheit auch überproportionale Lohnerhöhungen oder Sockellohanhebungen gezeigt. (...)
(...) Unsere Solidarität gilt nicht bei jenen, die nicht arbeiten wollen. Gerade deswegen wurde mit der Agenda 2010 das Prinzip „Fördern und Fordern“ aufgenommen. (...)

(...) Ich und meine Partei lehnen die Einschnitte, die im öffentlichen Dienst in Bayern und insbesondere bei den dortigen Beschäftigten vorgenommen wurden, entschieden ab. Die verordnete Mehrarbeit führt zu Arbeitsplatzabbau, anstatt neue Beschäftigung zu schaffen. Außerdem steigt die Arbeitsbelastung und die Beschäftigten können ihre Aufgaben, die für unser Gemeinwesen unverzichtbar sind (egal ob in der Justiz, Feuerwehr , Bildungsbereich usw.) immer schwerer so erledigen, wie es sein müsste. (...)
(...) In diesem Rahmen hat sich die CSU-Landtagsfraktion dazu entschieden, die Wochenarbeitszeit bei den Beamtinnen und Beamten des Freistaats gegenwärtig nicht zu verändern. Berücksichtigt man ferner, dass eine Reduzierung staatlicher Aufgaben und Angebote nicht ad hoc möglich ist, entstünde bei einer Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden zusätzlicher Personalbedarf. (...)