(...) Es gibt in der LINKEN nach meiner Einschätzung eine deutliche Mehrheit, die dieses - trotz unserer Symoathie für die europäische Idee - diesen Superlativ ablehnt. Ob eine Mehrheit aber schon bereit ist, eine Wochenarbeitszeit von 30 Stunden zu akzeptieren, weiß ich nicht, ich hätte da eher meine Zweifel. Aber ich bin der Meinung, daß solche Vorschläge ernsthaft diskutiert werden müssen, und dazu sind die meisten Mitglieder meiner Partei, die ich kenne, auch bereit. (...)
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(...) Bei Praktika gilt meine Überzeugung ebenso wie beim Thema Mindestlohn - für die Festlegung von Löhnen ist nicht der Staat, sondern die Tarifparteien verantwortlich. Die Tarifautonomie ist ein Kernelement der sozialen Marktwirschaft und darf nicht durch ein -wie auch immer geartetes- staatliches Lohndiktat in Frage gestellt werden. (...)

(...) Die von der CDU/SPD beschlossene Rente ab 67 Jahre ist nicht nur eine Rentenkürzung, sondern sie wird für die Meisten eine weitere Kürzung nach sich ziehen, da nur Wenige bis zu diesem Alter werden arbeiten können und so Abschläge hinnehmen müssen. Das Risiko von Altersarmut potenziert sich somit. Die Rentenreformen der vergangenen Jahre haben zu einer Teilprivatisierung der Alterssicherung geführt die in erster Linie den Versicherungskonzernen nützt. (...)
(...) zu 1. für den Fall meiner Wahl würde ich trotz der Belastungen gern meine Tätigkeit , wenn auch zeitlich eingeschränkt fortsetzen wollen. Allerding muß dazu erst geprüft werden, inwieweit sich da Überschneidungen im Rahmen der sogenannten "Gewaltenteilung" ergeben. (...)