(...) Daher haben wir uns schon immer auch für "gesunde" Grenzwerte beim Mobilfunk eingesetzt und werden dies, wo nötig und möglich, auch auf europäischer Ebene tun. Unabhängige wissenschaftliche Studien, die die Gefahren von Elektrosmog belegen, sind zu veröffentlichen und ernst zu nehmen. Die Bevölkerung muss weiterhin über die Gefahren des Mobilfunks aufgeklärt und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Handys, schnurlosen Telefonen und sonstigen Geräten, die gepulste elektromagnetische Strahlung aussenden, angehalten werden. (...)
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(...) Die Problematik der Elektrosensibilität ist mir durchaus bekannt und Ihre im Vorspann Ihrer Fragen benannten Fakten sind mir nicht neu. Ich selbst habe daher weder ein Handy noch DECT-Telefon noch WLAN-Funk. (...)
(...) danke für Ihre Frage. In unserem Europa-Wahlprogramm steht tatsächlich nichts über Mobilfunk, weil diese Frage (noch) national geregelt wird. Da in der EU nur die Kommission das Recht hat, Richtlinien und Verordnungen zu formulieren, und da die Kommission ihre Formulierungen immer in Absprache mit der Industrie macht, will ich hier mit Aktivitäten nicht schlafende Hunde wecken. (...)
(...) Insbesondere keine athermischen Wirkmechanismen. In Bezug auf Handynutzung, die eine wesentlich höhere Mobilfunkexposition mit sich bringt als die Felder von Basisstationen, konnte keine Risikoerhöhung bei einer Nutzungsdauer von 10 Jahren nachgewiesen werden. Noch nicht abschließend bewertet werden können die Langzeitwirkungen einer intensiven Handynutzung über 10 Jahre hinaus. (...)
(...) mit Verlaub, ich stehe zur Trennung von Staat und Kirche. Diese ist in Deutschland zwar nicht lupenrein (ich meine hier die Kirchensteuer), aber wesentlich. (...)