Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Frage von Jens K. • 25.03.2010
Frage an Thomas Feist von Jens K. bezüglich Jugend
Portrait von Thomas Feist
Antwort 29.08.2013 von Thomas Feist CDU

(...) Als langjähriger Referent des sächsischen Landesjugendpfarramtes, der viel mit Jugendlichen gearbeitet hat, kann ich Ihren Unmut nachvollziehen. Durch meine praktischen Erfahrungen bin ich von der Bedeutung der außerschulischen Jugendarbeit überzeugt. Bildung ist für mich eben mehr als nur die Anhäufung von Wissen. (...)

Portrait von Barbara Höll
Antwort 09.08.2010 von Barbara Höll Die Linke

(...) Fakt ist, die bisherigen Bundesregierungen sind wesentlich dafür verantwortlich, denn sie haben es bisher unter anderem versäumt, die sprachliche Entwicklung von Kindern mit Migrationshintergrund frühzeitig zu verbessern. Der Vorschlag des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, türkische Gymnasien in Deutschland zu eröffnen, geht meines Erachtens an der Realität vorbei. Die Probleme entstehen weit vor dem Lebensabschnitt „Gymnasium“. (...)

Portrait von Daniela Kolbe
Antwort 12.04.2010 von Daniela Kolbe SPD

(...) Türkische Schulen als Quasi-Ersatz für Schulen, in denen alle miteinander lernen, lehne ich jedoch ab. Die Sprachprobleme von Zuwanderer(-inne)n gilt es eher dadurch aufzulösen, dass mehr Angebote geschaffen werden um Menschen mit Migrationshintergrund das Erlernen der deutschen Sprache zu ermöglichen. Kindern müssen solche Angebote schon frühzeitig in Kindertagesstätten und Schulen gemacht werden, Erwachsenen etwa im Rahmen der Integrationskurse. (...)

Frage von Thomas W. • 25.03.2010
Frage an Robert Orth von Thomas W. bezüglich Familie
Portrait von Robert Orth
Antwort 15.04.2010 von Robert Orth FDP

(...) unter den gesetzlich vorgeschrieben Voraussetzungen, insbesondere nach einer erfolgten Schwangerschaftskonfliktberatung oder wegen medizinischer Indikation, geleistet werden. Deshalb kann ich Ihre Sorge, dass durch die Fälle, in denen es zu einem Schwangerschaftsabbruch mit finanzieller Hilfe des Staates kommt, das Bewusstsein vom Unrechtscharakter schwinden würde, nicht teilen. Insbesondere stellen auch die gesetzlichen Regelungen des Strafrechts in den §§ 218 ff Strafgesetzbuch (StGB) deutlich dar, dass ein Schwangerschaftsabbruch in der Regel eine rechtswidrige Handlung ist und nur unter sehr engen Voraussetzungen keine tatbestandsmäßige, strafbare Handlung ist. (...)