Die CDU vertritt die Auffassung, dass das Rentensystem auch für kommende Generationen verlässlich und finanzierbar bleiben muss. Dazu gehören unter anderem bessere Rahmenbedingungen für längeres freiwilliges Arbeiten sowie die Stärkung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge.
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Eine automatische Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung lehne ich ab.
Natürlich wird nicht jeder Mensch trotz steigender Lebenserwartung gesund und fit in allen Berufen entsprechend länger arbeiten können. Das haben wir im Blick.
Angesichts der steigenden Lebenserwartung ist es wichtig, die langfristige Finanzierbarkeit der gesetzlichen Rente im Blick zu behalten.
Konkret wird das Renteneintrittsalter nach dem Vorschlag der Rentenkommission ab 2030 jedes Jahrzehnt um 6 Monate angehoben.
Immer wieder wird gefordert, das Renteneintrittsalter pauschal anzuheben – schließlich steige auch die durchschnittliche Lebenserwartung. Dabei wird jedoch übersehen, dass diese Lebenserwartung in den vergangenen 15 Jahren nur noch geringfügig zugenommen hat. Zudem schaffen es viele Menschen aus gesundheitlichen Gründen schon heute nicht, bis zum regulären Renteneintrittsalter zu arbeiten.