Entscheidung zur Rentenreform ist nur auf Grundlage eines konkreten Gesetzentwurfs möglich, bisher liegen einzig Vorschläge der Alterssicherungskommission vor
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Als Gesellschaft müssen wir uns gemeinsam fragen, wie wir eine Lösung für eine Rentenreform finden. Im Grundsatz halte ich den Gedanken hinter der Kopplung für richtig. Die Lebenserwartung steigt, und es kommen weniger Beitragszahlende nach. Wer so tut, als ließe sich das ignorieren, verschiebt die Rechnung nur auf die Jüngeren über höhere Beiträge oder auf alle über ein sinkendes Rentenniveau. Wenn wir länger leben, halte ich es für vertretbar, einen Teil der gewonnenen Jahre der Erwerbsphase zuzurechnen und einen Teil dem Ruhestand.
Ich sehe die derzeitigen Überlegungen der Bundesregierung, das gesetzliche Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln, kritisch.
Eine Reform des IGFs ist aufgrund der komplexen Bedrohungslage notwendig und muss die staatliche Resilienz wie auch Transparenz gegenüber der Bürger verbessern.