AWACS-Einsatz in Afghanistan

2 Jul 2009

Mit bis zu 300 Bundeswehrsoldaten wird sich Deutschland am AWACS-Einsatz in Afghanistan beteiligen. Das beschloss der Bundestag mit großer Mehrheit. Einzig die Linkspartei lehnte den Einsatz geschlossen ab. Nein-Stimmen gab es jedoch auch aus den übrigen Fraktionen.

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Dafür gestimmt
459
Dagegen gestimmt
81
Enthalten
15
Nicht beteiligt
56
Abstimmungsverhalten von insgesamt 611 Abgeordneten.
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NameFraktionWahlkreisStimmverhalten

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Kommentare

Besatzungsmächte bezahlen “Taliban”: der Gespenster-Krieg entlarvt sich.

Von Daniel Neun | 22.Oktober 2009

Afghanistan: Die deutsche Bundespolizei, die deutschen Landespolizei-Kräfte und das deutsche Militär müssen sofort zurück nach Deutschland.

Seit Wochen wartet die US-Regierung mit ihren Forderungen nach noch mehr deutschen Truppen und Polizeikräften, bis endlich die Regierung in Berlin steht welche diese schicken soll. Mit der zu erwartenden Forderung (welche die Bedeutung der Berliner Republik für imperiale Kriegführung weltweit deutlich macht), wird Washington das Establishment der ohne demokratische Tradition im schläfrigen Nirvana einer faktischen Oligarchie vor sich hin dämmernden Deutschen bis an den Knackpunkt belasten. Denn dieses Volk hat von Krieg, Diktatur und imperialer Herrschaftssucht die Nase voll. Und das wird auch die Regierung der USA merken, wenn sie von der Republik noch mehr Truppen für ihren strategischen Stützpunkt in Zentralasien fordert.

Die jüngste Äusserung von US-Verteidigungsminister Robert Gates, welche besagt dass “die Taliban” in Afghanistan wieder Aufwind hätten weil die Europäer zuwenig Truppen schicken (1), ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit. Seit 8 Jahren ist dieses Land besetzt, bereits nach der vollständigen Invasion Ende 2001 wurde die Niederlage des bis dahin herrschenden Taliban-Regimes verkündet. Im Land gab es keinen einzigen Flecken, der nicht unter Kontrolle der Invasionstruppen und der von ihnen angestellten “Nordallianz” aus heimischen Kriegsfürsten und Milizenführern gewesen wäre. Die Niederlage der Taliban wurde verkündet. Das Land wurde in Besatzungszonen aufgeteilt. Die Drogenproduktion explodierte, man arrangierte sich, man richtete sich häuslich ein und erzählte den Deutschen zuhause was vom Brunnenbauer in Uniform. Kamen Zweifel auf, zeigte man auf die blutigen Bilder von ungeklärten Attentaten, welcher einer “Terrororganisation El Kaida” zugeschrieben wurde welche selbst laut der preisgekrönten BBC-Dokumentation “The Power of Nightmares” aus dem Jahre 2004 nie existiert hat. (BBC-Doku: Die Organisation “Al Qaida” hat nie existiert, 21.09.2009)

Schliesslich standen der frisch organisierte Präsident der Besatzungszone, Hamid Karzai, zusammen mit dem damaligen Pentagon-Chef Donald Rumsfeld über 2 Jahre nach der Invasion vor der Presse und verkündeten schon wieder das Ende der Taliban. Hamid Karzai im Februar 2004 (2):

“Was Terrorismus angeht, was die Taliban angeht, glauben wir fest, mit Beweisen, dass sie besiegt sind. Sie sind weg..Wir sehen kein Wiedererstarken der Taliban. Die Taliban-Bewegung existiert nicht mehr.”

Man muss sich diesbezüglich vor Augen halten, was alles vor der Invasion Afghanistans (und in der Zeit nach Kriegsbeginn am 11.September 2001) erzählt und behauptet worden war. Die Regierung Chinas sah sich nach einer Kampagne in den US-Informationsmedien (damals noch mehrheitlich TV, Radio und Druckzeitungen) genötigt zu erklären, dass man nicht auf Seiten des Taliban-Regimes stehe und dieses auch nicht unterstütze. (3)
Die isralische Geheimdienst-Webseite “Debka Files” behauptete allen Ernstes am 5.Oktober 2001 hätten 3.000 chinesische Soldaten die Grenze nach Afghanistan überschritten – zur Unterstützung der Taliban und Osama Bin Ladens. Rechte und reaktionäre Nachrichtenmedien machten daraus dann gleich 15.000 chinesische Soldaten, welche als “ethnische Muslime” an der Seite ihrer Glaubensbrüder gegen das Abendland kämpfen würden. Russland, Vietnam und das Fass Hugo Chavez wurden gleich mitaufgemacht. (4)

Jetzt, bald 8 Jahre später, tauchen endlich Meldungen über Waffen des deutschen Militärs und der deutschen Bundespolizei auf Schwarzmärkten in Afghanistan und Pakistan auf (5). Bis heute ist in Deutschland jeder in den Bundestagsparteien zu dumm oder zu feige die Frage zu stellen, woher irgendwelche Milizen in den Bergen eines zentralasiatischen Landes (die ja 8 Jahre nach der Invasion angeblich wieder mal kurz vor der Machtübernahme stehen) eigentlich ihre Waffen und Munition bekommen. Und nicht nur das: Transportmittel, Infrastruktur, Nahrung, Unterkunft und nicht zuletzt die Informationen über Militärbewegungen des Gegners. Von einer Luftwaffe der Taliban wagt sogar die Nato nicht zu reden, von Satelliten-Unterstützung ganz zu schweigen. Trotzdem ist dieser seit 8 Jahren mal existierende, dann wieder nicht existierende, aber schier unersetzliche Gegner in einem sonst der Bevölkerung nicht mehr zu vermittelnden Krieg scheinbar bestens informiert darüber wann, wo, wie und wieviele Nato-Soldaten sich durch die Besatzungszone bewegen.

So auch am 18.August 2008. Nach späteren Aussagen überlebender französischer Elite-Soldaten gegenüber der Zeitung “Le Monde” spielt sich an diesem Tage folgendes ab…(6)

Die französischen Soldaten des 8. Fallschirmspringer-Regiments der Marine, dem 2. Fallschirmspringer-Regiments der Fremdenlegion und dem Regiment des Tschad-Marsches (” Régiment de marche du Tchad (RMT)” sind gegen 13.30 Uhr mittags im Rahmen einer ISAF-Mission unterwegs auf einer Strasse die zur Stadt Sarobi führt, deren Distrikt die französische Militärführung erst kürzlich im Rahmen der von Präsident Sarkozy verfügten Truppenaufstockung von den US-Militärs als “Verantwortungsbereich” (Besatzungszone) übernommen hatte.

Diese Strasse, die sehr bald zu einem engen Pass werden würde, ist aber noch Teil der Region Kabul. Das Kommando über die 5000 NATO-Soldaten in der nur 30 Meilen entfernten Stadt Kabul hatte vor wenigen Tagen, am 5.August, der Franzose Michel Stollsteiner übernommmen.

Diese Strecke über den Lataband-Pass gilt als extrem gefährlich. Das anvisierte Ziel liesse sich auch anders erreichen. Trotzdem wird der französische Generalstabschef General Jean-Louis Georgelin nachher bei einer Pressekonferenz erklären, dass es nötig war die Elite-Soldaten zu Fuss auf die Pass-Spitze zu schicken.
Die französischen Soldaten sind mit US-Spezialeinheiten und afghanischen Militärs unterwegs. Diese halten sich hinter den Franzosen.

In dem Augenblick als die französischen Truppen die Pass-Spitze erreichen, geraten sie in einen Hinterhalt. Später wird Generalstabschef Georgelin in Paris behaupten, in diesen Minuten hätten die eigenen Truppen die meisten Verluste erlitten.
Nach Aussage der überlebenden Soldaten passiert aber folgendes: 4 Stunden lang erhalten sie im Gefecht durch die US-Soldaten und die afghanischen Truppen hinter ihnen nicht nur keine Unterstützung – sondern sie werden von den eigenen “Verbündeten”, darunter Elite-Scharfschützen, direkt unter Feuer genommen, . Sie müssen sich nach allen Seiten verteidigen. Die Munition geht ihnen aus. Das eigene, das französische Kommando in Kabul unter Michel Stollsteiner bricht die Verbindung zu ihnen ab. Verstärkung und Entsatz kommt nicht, obwohl 5000 NATO-Soldaten nur 30 Meilen entfernt sind.

Die sogenannte “Rapid Force”, die schnelle Eingreiftruppe, ist angeblich nicht in Bereitschaft, was allen militärischen Grundregeln und Einsatzmustern widerspricht. Die afghanischen Soldaten, die mit ihnen auf die Patrouille gingen, nehmen sie immer dann unter Feuer, wenn sie versuchen sich vom Pass zurückzuziehen.

Dann kommen NATO-Bomber. Sie greifen die Franzosen an und töten mehrere Soldaten. Über 13 Stunden gehen die Gefechte, schliesslich werden die letzten verwundeten Franzosen gegen 2 Uhr nachts am Dienstag evakuiert.

Als “Le Monde” schliesslich die Darstellung der französischen Elite-Soldaten veröffentlicht, verweigert man in Paris einen Kommentar dazu. Später steht in Kabul der zufällig geplant nach Afghanisten gereiste französische Präsident Sarkozy in der französischen Regionalkommandatur General Stollsteiners vor den Särgen der Toten und verneigt sich, die Presse ist eingeladen.

Anschliessend sagt Sarkozy: “Die beste Weise, Euren Kameraden die Treue zu halten, ist es, weiter zu machen, den Kopf zu heben, professionell zu handeln”. Der Afghanistan-Einsatz sei “unerlässlich” im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. “Warum sind wir hier? Weil es hier um einen Teil der Freiheit in der Welt geht”.
Die französischen Truppen kämpften nicht gegen die Afghanen, sondern mit ihnen – “um sie nicht der Barbarei zu überlassen”.
Kampfflugzeuge der Verbündeten seien den “in einen Hinterhalt von extremer Gewalt geratenen Soldaten” zur Hilfe geeilt, so Sarkozy.

Niemand der anwesenden Soldaten erschiesst diesen Präsidenten auf der Stelle.

Der französische Armeechef General Elrick Irastorza, gerade mit der Abwicklung der französischen Armee und ihrer Inlandsstützpunkte zugunsten der neuen EU-Militärdoktrin Sarkozys für weltweite Einsätze beschäftigt, sagt angesprochen auf die Enthüllungen von “Le Monde”: “Alles zur richtigen Zeit…es gibt eine Zeit für Mitgefühl, für Solidarität..wir werden die Lehren ziehen aus diesem Event..”

Der deutsche Verteidigungsminister Franz Jung spricht Nicolas Sarkozy sein Beileid aus und erklärt in einem Interview:

“Frage: Es zeichnet sich ab, dass die USA ihren Kampf gegen den internationalen Terrorismus deshalb nach Pakistan verlagern wollen. Ziehen Sie dabei mit?
Jung: Wir müssen Pakistans Grenzen respektieren, aber entschieden auf eine Lösung des Grenzproblems dringen. Pakistan muss den Anti-Terror-Kampf stärker unterstützen.”
Frage: “Halten Sie einen ISAF-Einsatz in Pakistan für notwendig?”
Jung: “Das steht nicht zur Diskussion, aber abgesehen davon ginge das nicht ohne Zustimmung Pakistans und ein Mandat der Vereinten Nationen.”

Vor wenigen Tagen nun wurde öffentlich, dass die italienische Besatzungsmacht über den Militär- und Auslandsgeheimdienst “Sismi” in eben dieser afghanischen Region Sairobi vor der Machtübergabe an das französische Militär unter Regionalkommandatur General Stollsteiner regelmässig Söldner- und Milizenführer bezahlte, der dafür passende Creative Commons-Begriff für Uni(n)formierte: “Taliban”.

Den französischen Soldaten, die am 18.August durch die Kugeln und Bomben der eigenen vermeintlichen Verbündeten fielen, wurde in der Times (7) unterstellt, sie seien durch eigene “katastrophale Fehleinschätzung” selbst Schuld an ihrem Tod gewesen. Angeblich sei das französische Militär – also die französische Militärführung – nicht informiert gewesen. Die Italiener hätten dies einfach vergessen. Nur dem Einsatz der US-Soldaten hätten die französischen Soldaten ihr Überleben verdankt.
Trotzdem hätten die italienischen Militärs auch im Nachhinein von einer gelungenen “`hearts and minds` operation” gesprochen – einer Operation zur psychologischen Kriegführung.

Nicht eine deutschsprachige Zeitung – nicht eine - griff die damaligen Zeugenaussagen der überlebenden französischen Soldaten auf, welche im “Le Monde” dokumentiert waren. Soviel zur deutsch-französischen Freundschaft.

Desweiteren liess die Washington Regierung unter Barack Obama durchsickern, dass ihre Vorgänger-Regierung unter George Bush über die Zahlungen der Italiener an “die Taliban” informiert gewesen war (8). Was dies über die Vorgänge am 18.August 2008 aussagt, kann sich jeder denken der überhaupt noch denken kann in diesem Land.
Laut dem Bericht einer französischen Nachrichtenagentur bezahlen auch die Militärs von Kanada die “Taliban” ihrer Besatzungszone. Der kanadische Verteidigungsminister Peter Mackay nannte den Pressebericht “Taliban Propaganda”. (9)

Durchgeführt worden sei der Angriff auf die Franzosen am 18.August 2008, so die “Times” (7), durch “eine gemischte Streitkraft von Taliban-Mitglieder und Kämpfern der Hizb-I-Islami”. Die “Hizb-I-Islami” ist die “Partei” des Warlords Gulbuddin Hekmatyar. Im September 2009 konnte man nun lesen, dass Hekmatyar in der Nähe des deutschen Militärhauptquartier in Kunduz sein Hauptquartier hat und wieder einmal in “Verhandlungen” mit Hamid Karzai steht (10). Das war er laut Zeitungsberichten schon Ende 2006 (Afghanistan: Der Kupfer-Krieg, 29.11.2006)

Nicht ein einziger Parlamentarier, nicht ein einziger Vertreter einer Bundestagspartei, nicht einmal eine einzige Zeitung benannte in den letzten Tagen all diese öffentlich einsehbar- und überprüfbaren Fakten.

Wolfgang Schäuble versucht derzeit mit allen Mitteln seine erneute Ernennung als Bundesinnenminister durchzusetzen, Franz Jung seine Wiederernennung als Verteidigungsminister. Niemand fragt diese Regierungsvertreter wieso Waffen ihrer Ministerien bei irgendwelchen “Terroristen”, “Taliban”, mithin irgendwelchen Söldner und Milizionären Afghanistans auftauchen.
Niemand fragt, wohin eigentlich die 32 Milliarden Euro flossen (11), welche die Besatzungsmächte im Juni 2008 nach Afghanistan hineinkippten, 2 Monate vor dem Überfall auf die französischen Elitesoldaten am Lataband-Pass. Wohin floss das Geld? Wohin genau? An wen? Wer unterzeichnete wo wann in wessen Gegenwart welche schriftlichen Dokumente? Wo sind die Belege? Und wer will das überhaupt wissen?

Wer hat, vielleicht als einfacher Wähler der Kriegsparteien Deutschlands, ein einziges Mal nach dem EU-Missionchef in Afghanistan, Michael Semple, und dem hochrangigen UN Beamte Mervyn Patterson gefragt, welche im Dezember 2007 aus Afghanistan ausgewiesen wurden? Semple war MI-6-Agent, die EU finanzierte “Terrorcamps” der “Taliban” im Süden des Landes, beide lieferten Waffen, Geld, Infrastruktur, Handys, Laptops und Guthaben über Satellitenzeit aus. Sie unterwiesen sie in der Benutzung abhörsicherer Satellitentelefone, damit sie direkt mit den britischen Geheimdiensten in Kontakt bleiben konnten. Um die Lager der “Taliban” hatte sich schützend die britische Armee gelegt. (12, 13)

Sowohl Semple als auch Patterson hatten mit ihrer Tätigkeit einige Erfahrung: schon in den 80ern hatten sie Söldner und Milizen in Afghanistan entsprechend ausgerüstet, damaliger Pop-Begriff für die Heimatfront im Kampf gegen den Kommunismus: “Mujaheddin”.

Während man sich so rührend um die Versorgung der eigenen “Taliban” kümmert, kann man bei der Versorgung der eigenen Truppen mit Waffen, Nachschub und Ausrüstung schon mal durcheinander kommen. Nach Amtsantritt steltte die neue US-Regierung (mit ihrem alten Pentagon-Chef Robert Gates) im Februar 2009 auf einmal fest, dass ein Drittel der nach Afghanistan gelieferten Waffen des US-Militärs irgendwie verdunstet sind -

EIN DRITTEL. (14)

Am 19. Mai stand dann in der “New York Times” (15) zu lesen, dass nach Untersuchungen welche das US-Militär selbst durchgeführt hat, jahrelang Waffen des US-Militärs in Afghanistan an “Taliban”-Milizen geliefert wurden, Waffenproduzenten wie Wolf oder A.E.Y. Inc sind involviert, ebenso die tschechische Regierung.

Aber was passiert? Nichts. Es geht in Deutschland einfach alles weiter wie bisher. Die “Parteien” schweigen, die Presse schweigt, die Bürger flüstern nur miteinander wenn sie über den Zusammenhang von Krieg, Attentaten und Regierungen reden und jeder versucht sich vor der Wahrheit zu drücken, weicht aus, lügt, heuchelt und dementiert, nur um sich selbst “nichts kaputt zu machen”.
Dabei stellt sogar jede einzelne Landesregierung jedes einzelnen deutschen Bundeslandes Landespolizisten für den 17. State of Germany. Deutsche Landespolizisten in Afghanistan – auch darüber wird nicht geredet, durch niemanden, durch nichts, durch keine Partei, durch keine Zeitung.

Wenn die Deutschen zu dumm sind für die Demokratie, dann werden sie weiter dumm genug für den Krieg sein. Sie haben die Wahl.

Vor Kurzem gab es in Thüringen eine Trauerfeier für 3 gefallene Bundeswehrsoldaten . Alle Bundestagsabgeordneten, die für einen Einsatz in Afghanistan gestimmt haben, sind mitschuldig an dem Tod dieser jungen Menschen.

Was geht nur in den Köpfen und Herzen dieser sogenannten Volksvertreter vor. Wenn ich nur daran denke mit welcher Verbissenheit Frau Stokar von Neuforn für die komplette Entwaffnung, bis hin zum Taschenmesser, der Jäger und Sportschützen kämpft und im gleichem Atemzug unsere Söhne in den Krieg schickt, kann mir bei soviel Verlogenheit nur schlecht werden.
Evtl. erklärt ja die Ausgabe von fast fünf Milliarden Euro für militärische Beschaffung in 2008 diese Gesinnungsakrobatismus.

Indem die Abgeordneten des Deutschen Bundestages nach wie vor eine dringend erfordliche Änderung des GG hinsichtlich des Einsatzes der Bundeswehr im Ausland verweigern schaden sie den möglicherweise berechtigten Anliegen umso mehr.
Es geht nicht darum, dass die Bundeswehr in einen Kriegseinsatz zieht, sondern es geht darum dass die BRD die erforderliche Rechtssicherheit schafft, die Bundeswehr entsprechend materiell ausrüstet und die Soldaten angemessen absichert. Zudem, und das erscheint mir besonders wichtig, geht es darum, dass endlich Verantwortlichkeiten festgestellt werden können.
Kein Abgeordneter soll sich mehr damit herausreden können, das er nicht gewusst hätte was es bedeutet Soldaten in einen Einsatz zu befehligen. Macht die Abgeordneten des Deutschen Bundestages endlich dafür verantwortlich für das was bisher in Hinterzimmern der Fraktionen und Parteispitzen ",ausgetüftelt", wird.

die Abstimmung von Frau Dr. Akgün gegen den Afghanistan-Einsatz der BW ist für mich allein schon ein Grund, Ihr meine Erststimme bei der Bundestagswahl zu geben, auch wenn ich bei anderen Fragen nicht mit ihr übereinstimme!

Unsere Freiheit wird genau so wenig am Hindukusch verteidigt wie seinerzeit die Freiheit Westberlins in Vietnam!

Deutschland hat aus seiner Vergangenheit nichts gelernt. Leichtes Säbelrasseln ist wieder zu hören. Die Amerikaner haben lange die Taliban unterstützt, als die damalige Sowjetunion diese bekämpfte. Jetzt sind sie dessen Feinde. Afghanistan hat reiche Bodenschätze und der Rauschgifthandel blüht. Eigentlich viel zu holen....ob da nicht andere Machenschaften und Interessen im Spiel sind. Deutschland erwache.....nicht immer parat stehen, wenn Amerika ruft. Kein Mensch ist es wert in den Krieg geschickt zu werden.

solange politiker nicht begreifen das jeder westliche soldat in islamischen kulturen als ungläubiger und somit als feind betrachtet wird sollten wir uns da nicht einmischen Weder in afganistan noch sonnstwo.
Im augenblick sind zb 42 staaten mit un mandat in afganistan Warum stellen nicht islamische staaten die kontigente?
Da wird mit zivilen opfern hass gegen die westliche welt geschürt und da würde ich sicherlich auch zum terroristen.
Wir europäer und amerikaner produzieren terroristen die uns dann ",besuchen",
Im übrigen brauchen wir unsere steuergelder für andere dinge als für überhöhte sicherheits und überwachungsaufgaben im inneren.
Zudem der abbau von bürgerrechten aus sicherheitsgründen auch nicht gewollt sein kann

freiheit am hindukusch

da kommen sie die flatratedaddys
in die kriegsgebiete am hindukusch
von kriegsminister jung
als kanonenfutter
an die front geschickt
300 soldaten der bundeswehr
mit kampfauftrag
der lizenz zum töten
als panzereingreiftruppe
unter afghanischer führung
um die taliban zu vertreiben
am hindukusch
aber ein krieg sei das
noch lange nicht
so tönt es von kriegsminister jung
mundgerecht in den deutschen
wahlkampf geschleudert
man bewege sich in operationsgebieten
denn am hinduksuch
wird die nur freiheit verteidigt
die freiheit der drogenhändler
die freiheit deutscher rüstungskonzerne
die freiheit der korrupten regierung karzai
die auch kurz vor wahlen steht
so wird der afghanische freiheitskampf
auf gut deutsch geführt
notfalls herbeigeschossen
was auch die arbeitsplätze
in der rüstungsindustrie stabilisiere
dass unser kriegsminster jung
ein rüstungslobbyist sei
wäre doch weit hergeholt
es gehe schließlich
auch um unsere freiheit
am hindukusch
parlamentarisch sanktioniert
wie es scheint

Ich kann Herrn Strickhausen nur zustimmen:
Auch wähle keine Partei, die für einen Krieg ist! Punkt
Schließlich hat die Geschichte doch gezeigt, dass Kriege nie zu Lösungen führen, und Gewalt nur Gegengewalt erzeugt, die dann letzlich unsägliches Leid - vorallem für die Zivielbevölkerung mit sich bringt.
Vietrnam . Israel, Irak ......
Was können die ohnehin sehr armen Menschen in Afghanistan dafür, dass ich unter ihnen ein oder mehrere Terroristen befinden ?
Ich bin 1951 geboren und habe noch immer den Traum von einer friedlichen Welt, in der Menschen aller Nationen und Religionen in respektvolles Nebeneinander führen können - frei nach Martin Luther King!
Das Leben an sich ist schwer genug - durch Schicksalsschläge und Umweltkatastrophen - da sollten wir tunlichst vermeiden auch noch bewußt kriegerische Katastrophen anzuzetteln ....

raus aus afghanistan behütet unsere soldaten denkt lieber an unsere

armen kinder in deutschland

Lieber Bürger,
ist unsere Gesellschaftsordnung wirklich verkommen? Verunglimpfen Sie nicht ein System, das wir Bürger selber schlecht handhaben? Es mag sein, dass ein Teil unserer Gesellschaft verkommen ist. Aber wo bitte finden Sie eine bessere Gesellschaftsordnung?
In diesem Lande ist jeder willkommen, mitzuarbeiten, um demokratische Mehrheiten zu kämpfen und das Gemeinwesen zu verbessern. Auch Sie!
Dips

Tjia jezt verliert wieder mahl die gerechtigkeit an alle Politikern verlässt die Natound schickt nicht Menschenleben in irgentwelche Projekte

Auf jeden Fall dagegen stimmen wenn einem die Sicherheit unserer Soldaten, Schwestern und Brüder am Herzen liegt.

@ Kommentar 2 von Peter Lehmann:

Selten so einen Dünns***ss gelesen.

Wer die anderen Länder zerbombt und dort tötet um die Interessen (Oel, etc). Amerikas zu vertreten muss sich nicht über Anschläge wundern.

Die Terroristen schaffen wir und niemand anders!

Artikel 24, Grundgesetz

(1) Der Bund kann durch Gesetz Hoheitsrechte auf zwischenstaatliche Einrichtungen übertragen.

(1a) Soweit die Länder für die Ausübung der staatlichen Befugnisse und die Erfüllung der staatlichen Aufgaben zuständig sind, können sie mit Zustimmung der Bundesregierung Hoheitsrechte auf grenznachbarschaftliche Einrichtungen übertragen.

(2) Der Bund kann sich zur Wahrung des Friedens einem System gegenseitiger kollektiver Sicherheit einordnen, er wird hierbei in die Beschränkungen seiner Hoheitsrechte einwilligen, die eine friedliche und dauerhafte Ordnung in Europa und zwischen den Völkern der Welt herbeiführen und sichern.

(3) Zur Regelung zwischenstaatlicher Streitigkeiten wird der Bund Vereinbarungen über eine allgemeine, umfassende, obligatorische, internationale Schiedsgerichtsbarkeit beitreten.

Genau. Ihr Neoliberalen solltet mal erwachsen werden. Die Linke und Ströbele haben Recht! Wählt die Linke für eine friedliche Welt!

Liebe Heidrun,

das ist Propaganda! Bist du CDU/CSU-Mitglied?
Sofern jemand für die Verteidigung unseres Landes in Afghanistan ist dann sind diese auch für alle Stasi-ähnlichen Ideen und Methoden des Herrn Schäuble. Aus diesem Grund fordert das Volk alle Befürworter der Maßnahmen zum Schutze des Volkes auf, alle ihre persönlichen Daten öffentlich zugänglich für den Rest des Volkes im Internet und auf Littfasssäulen im Land zur Schau zu Stellen. Anschließend, so fordert es das Volk werden die deutschen Soldaten im Ausland abgezogen. Die Kriegsbefürworter werden mit rosa Camouflage ausgestattet und ins Kampfgebiet geschickt. Allen voran Herr Struck, Herr Jung, Herr Schäuble und die insgesamt 460 Abgeordneten die bereit sind Söhne und Töchter zu Kanonenfutter zu verarbeiten solange es nicht die eigenen sind!

raus aus arabien, afrika und asien,
iris gleicke und alle thür. ja-sager abwählen, wir brauchen das geld für die 60.000 armen kinder und arbeitsplätze und kitas.

durch den einsatz der bundeswehr wird kein einziger
terroranschlag verhindert, leider verdrängt man völlig
die bitteren erfahrungen der usa in vietnam und die der russen in afghanistan,auch dort begann es mit militärberatern und unterstützung und endete im desaster.einem islamistisch geprägten land kann man keine westliche ",demokratie", verordnen.das ganze missionarische getue von freiheit und menschenwürde interessiert die verantwortlichen in afghanistan nicht die bohne.

Ich kann mich dem Kommentar von Herrn Günter Hoffmann nur anschließen. Sollen doch Frau Merkel
und Herr Jung in Afghanistan in den Krieg ziehen.

Deutschland befindet sich mit dem Desaster des 4 September im Krieg mit den Taliban. Die Aktion der Bundeswehr den Luftangriff zu ordern mag aus deren Sicht einwandfrei sein, schließlich hat man die Fahrer getötet und war Nachts mit dem Diebesgut unterwegs.
Scheinbar gehen die Aufständigen jetzt dazu über die Versorgungsgüter der in dem Land stationierten Einheiten zu berauben. Der Einsatz beginnt nun selber seine eigenen Probleme zu generieren.

Es ist nicht ein zu sehen was deutsche Soldaten in Afghanistan, Irak, Georgien, am Horn von Afrika, Bosnia und Herzegovina, Sudan, der Küste des Libanon, Dafur und Somalia oder anderswo auf der Welt zu suchen haben.

Deutschland ist viel zu klein und unbedeutend. Lieber soll man sich um die verfehlte Asylpolitik kümmern die zu diesem Terror-Desaster geführt hat.

http://www.aep-d.de/wp/category/politik/aussenpolitik/

Ein Abzug der militärischen Truppen in Afghanistan würde bedeuten das alle bisherigen Operationen umsonst gewesen sind und auch ein ",im Stich lassen", der Bevölkerung!
Wer kann das ernsthaft wollen?

Ist vielleicht kein gutes Beispiel, aber haben so viele Menschen vergessen, was damals nach Abzug der amerikanischen Truppen in Vietnam geschehen ist?

Die Entscheidung, Truppen nach Afganistan zu senden ist gewiss niemand leicht gefallen, aber meiner Meinung nach richtig.
Die ",Kopfinsandstecktaktik", vom ach so schuldbewußt nazigebeutelten Deutschen zieht nicht mehr. Der Deutsche muß Farbe bekennen und zur Not auch Truppen senden. Schliesslich geht es auch um innerdeutsche Sicherheit!

Natürlich wäre mir eine Friedenstaube zu senden lieber (mir tut es leid, daß auch deutsche Soldaten unter den Opfern zu beklagen sind), jedoch die Taliban würde es wohl kaum beeindrucken.

Ein weiterer Einsatz für unsere Soldaten? Hmm, das wird ja schon fast zur Routine... oder etwa nicht?
Wo seid ihr, Grüne?
Wo seid ihr, verantwortungsvolle Abgeordnete der Ex-Volkspartei SPD?
Wenn schon die Mehrheit der eigenen Bevölkerung den (Ohh, verzeih´ mir, heiliger Franz Josef!) Kriegseinsatz ablehnt (darunter bestimmt auch diejenigen fröhlichen Kameraden, die schwerste psychische Probleme mit nach Hause bringen), brauchen wir dann die derzeitige Zusammensetzung des Bundestages für weitere 4 Jahre?

Ich appelliere an alle Wahlberechtigten, dem WAHNSINN im September eine klare Absage zu erteilen. Bitte, wenn sie ihr Kreuz nicht bei den Linken machen wollen, enthalten sie sich wenigstens! Sich zu ärgern nutzt überhaupt nichts, Nichtwählen ebensowenig.
Alles, was ein Kriegsgegner tun kann, ist immer wieder zu erklären, dass wir das Leid in Form von Kriegen, das seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte die Zivilisationen quält, nicht durch immer neue Kämpfe vergrößern dürfen.
Ich galube nicht an ",Humanitäre Interventionen",, denn diese sind höchstens für die Geldbeutel der Rüstungsfabrikanten hilfreich. Aber ich glaube daran, dass wir viele alte Probleme der Menschheit überwinden könnten, wenn wir endlich damit aufhören, bei jeder Gelegenheit zur Waffe zu greifen, als hätten wir seit der Steinzeit nichts dazu gelernt!

Unsere Straßen könnten das Geld eher gebrauchen und wir würden nicht mehr im Staub oder Schlamm leben. Schaut auf diese Stadt, die mehr unbefestigte als befestigte Straßen hat, dabei wurden die Straßenbaukosten bereits bezahlt. Die Stadt verkauft Grundstücke und er Bund kassiert die Hypotheken der Grundstücksbesitzer die damals eine Straße bekamen, diese aber nicht bezahlen konnten! Ob Stadt oder Bund das Geld wäre hier besser angelegt als für diesen Kriegseinsatz, der sowieso sinnlos und schon verloren ist. Nie wieder Krieg wurde nach Kriegsende gesagt, wer kann so etwas so leicht vergessen, wär solche Leute wählt, macht sich mitschuldig! W.K.

Leider sind manche komentare disqualifizierend. Natuerlich herscht Krieg in Afghanistan aber das manche leute hier von einem Kriegstreiber Jung reden halte ich fuer sehr uebertrieben da die mehrheit der bevoelkerung 2001 fuer den EInsatz war auch diejenigen Teile in der Bevoelkerung die jetzt so tun als haetten sie nicht gewusst das Deutschland in den Krieg zieht. Am Horn von Afrika unteranderem. was ich auch bezeichend finde ist das die diskussion immer gefuehrt wird wie im bezug auf die Aufklaerungsfluzeuge vom Typ Tornado, komplett an der realitaet vorbei. Liebe mitbuerger wir haben eine Armee nach afghanistan geschickt und nicht das THW. Ich wuerde lieber die diskussion fuehren ob wir die Truppen wenn das der volkeswille ist heimzuhohlen was aber al qaida und der Taliban einen imensen Auftrieb verschaffen wuerde oder das die Bundeswehr bleibt aber dafuer dann auch die noetige Ausruestung erhaelt. Krieg ist schrecklich aber mit dem muss leben. Der zweite Weltkrieg ist lange vorbei und ich denke ich spreche da fuer eine mehrzahl in meiner generation 20+, das Bundeswehr einsaetze durchaus legitim sind. Wir duerfen hier nicht vergessen das die Bundeswehr eine Parliamentsarmee und nicht dieselbe Armee wie vor ueber 60 Jahren.

ganz einfach, wählt die Abgeordneten ab, die dafür gestimmt haben. Außerdem: Wie kann man Parteien wählen, die immer noch nicht kapiert haben, dass dort Krieg ist. Ich denke Deutschland ist dank Gerhard Schröder als Kuhhandel nach Afganistan geschlittert. Wie sonst erklärt sich die damalige Fotomanipulation durch Scharping, die die Zustimmung zum deutschen Einsatz rechtfertigen musste?

hallo, ät ",das volk",, stimme voll + ganz zu, sie schicken SÖLDNER los, die wegen arbeitslosigkeit oder dem gewissen etwas, da hin melden , oder ...müssen...in den Krieg, der keiner ?sein darf?
Als kanonfutter, um MOHNANBAu zu schützen und die ERDÖL-FELDER?die Herren schicken sicher nicht ihre KINDER dahin, ...............
Frau Abgeordnete aus der SPD Thüringen, sie stimmt parteikonform, würde ihr Sohn dahin müssen?---
Würde sie da anders entscheiden?
Ohne GEGNER kein KRIEG. Lasst die Leute ihr leben leben, sie können sich selbst helfen, es geht um verdeckte KOlonialisierung und Abschöpfung von ROHSTOFFEN.

so wie es in den Medien berichtet wurde,sind immer mehr Soldaten dort traumatisiert.

Können die Politiker das vor sich selber verantworten.Wie würdet Ihr euch fühlen,wenn Ihr dort euren Einsatz leisten müßtet?

Denkt Ihr auch mal an die Familien!

In Deutschland ist Bundestagswahlkampf, aber der Wunsch den Krieg in Afghanistan zu beenden ist unter den Volksparteien kein Thema. Sind sich alle einig, dass deutscher Angriffskrieg wieder gut ist?

2002 hat ein deutscher Bundeskanzler mit einem ",Nein", zu Krieg sogar eine Wahl gewonnen. Eine Frau Merkel war schon damals für den Krieg, damals im Irak. Nachlesen kann man das unter anderem hier: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,237040,00.html

Viele Menschen auf der Welt fanden damals die deutsch Stimme gegen den Irak-Krieg eine gute Stimme, auch wenn Frau Merkel dagegen war. Warum traut sich bei Afghanistan jetzt fast niemand nein zum Krieg zu sagen?

Ich wünsche mir jedenfalls eine stärkere Diskussion darüber, warum deutsche und andere Menschen für zweifelhafte kriegerische Handlungen ihr Leben lassen müssen und darüber, warum dieses Thema im Wahlkampf für nicht diskussionswürdig gehalten wird.

Ich wähle keine Partei die für einen Krieg ist .In Afganistan oder sonst wo.
Basta

Sehr geehrte Damen und Herren, da (sicherlich aus berechtigter Veranlassung?) keine anderweitige Kontaktaufnahme mit Ihnen möglich erscheint, erlaube ich mir, auf diesem Wege einen Kommentar beizusteuern, der sich auf den Titel Ihres Portals bezieht.
Kann es sein, daß Sie z.B. das engl. Pendent für Abeordnete: ",Deputy", vergesssen haben, um die Überschrift zu präzissieren?, oder sind Sie tatsächlich der Auffassung, daß Sie uns den richtigen Titel Ihres Portals auch noch verschleiern müssen? Als des Englisch kundiger ",Schwoab", gehe ich davon aus, daß ein großer Anteil unserer Mitbürger Ihr Portal richtig versteht, wenn der davon ausgeht, daß viele der Abgeordneten ",Watsch´n", für Ihr Desinteresse an ihrem Mandat verdient hätten, u.a. wenn sie die irrige Auffassung vertreten, daß die deutsche Freiheit am Hindukusch zu verteidigen ist - oder irre ich mich?
In zuversichtlicher Erwartung auf Ihre Einlassung verbleibt
mit freundlichen Grüßen
K.Liesk

Obwohl die Mehrheit der Deutschen Umfragen zufolge für einen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan sind, scheint es wenige Wochen vor der Bundestagswahl nicht das wichtigste Thema zu sein. Warum ist die Mehrheit für den Rückzug - aber auch für ein Schwarz-Gelbes Regierungsbündnis?

1. Wir haben dort nix zu verteidigen, was uns gehört oder sonstwie unser sein könnte.
2. Wem nützt der Einsatz?
3. Wer profitiert (wer scheffelt damit Kohle) direkt davon?
4. Steht es uns zu und gut zu Gesicht, unsere verkommene Gesellschaftsordnung anderen Völkern aufzuzwingen?
5. Wer würde jetzt hieraus Nutzen ziehn, wenn in Afganistan und sonstwo auch Coca Cola und Mc Donalds die Lande verseuchen?
6. Ist Afganistan strategisch wichtig für spätere/weiterführende Friedensmissionen?
7. Schafft/bewahrt sich hier jemand eine Situation, die immer gute Argumente für weitere Einschränkungen und paranoide Sicherheitsprogramme liefert?
8. - ...

Letztendlich kann sich außer den wirklich eingeweihten Kreisen ( nicht der medienverdummte Bürger oder die selbstverliebte Bundesregierung mit ihren Lobbyisten samt den anderen Faselhanseln) keiner ein wahres Bild über die Gründe und Ziele machen! Also müssen wir dort raus und die Leute leben lassen, wie sie es wollen!
Gehen wir also immer von unlauteren Absichten der Drahtzieher aus.
Unsere Politiker zu ihrer Meinung zu fragen, scheint mir verschwendete Zeit zu sein. Diese Herren sind gar nicht fähig und willens problemlösende Entscheidungen zu treffen!

Ich habe den Eindruck, den Parlamentariern bekommt die Luft im Reichstagsgebäude sehr schlecht. Es müffelt dort wohl noch sehr nach den Vorgängern ?!! Wir schießen schon wieder mal zurück, seit wann Herr Kriegsminister ? Alle Parteien, die für den Krieg gestimmt haben sollten sich schämen. Sie holen sich den Terror doch nur verstärkt ins eigene Land und das gehört Ihnen wahrlich nicht allein! Vergessen ? Solche Leute darf man nicht wählen. Gab es eigentlich in Ihren Reihen schon gefallene Soldaten ? Ich glaube kaum, denn sonst hätten Sie anders entschieden!Vielen Dank, sogenannte Volksparteien wie CDU,SPD,CSU,FDP und leider ",GOTTES", auch die Grünen. So sehen also heuchlerische sogenannte Christen aus. Na denn AMEN !

Dem Kommentar #12 möchte ich nichts mehr hinzufügen, weil er den Nagel auf den Kopf trifft, d.h. korrekt ist.
Vielleicht noch eine Frage zur Aufrechterhaltung der NATO:
Seit 1989/90 ist doch der NATO/OTAN der eigentliche Feind abhanden gekommen, warum müssen wir dann u.a. neben den Zuschüssen aus Steuergeldern für Versager-Banken, wie der HSE auch noch ein Militärisches Falschspiel subventionieren?

hallo erstmal,
also neben mir sitzt gerade die katrin und die möchte gerne wissen, was die cdu genau vor hat zu verändern und vor allem, was die cdu vom einsatz der bundeswehr in afghanistan hält. sie ist super neuigierig und von daher hofft sie auf schnelle antwort.
mfg
die super nette anja von nebenan :D

Wahrlich tolle Christenmenschen, die Krieg in anderen Ländern begrüßen und per Handheben bestimmen ! Amen,liebe CDU und alle anderen Kriegstreiber im Deutschen Bundestag !

Tun wir doch nicht so als sei unsere Freiheit am Hindukusch zu verteidigen. , denn die gefährlichen Attentäter leben doch unter uns u nd wir lassen das zu. Grenzen in der EU sind abgeschafft, jeder kann hier rein, nur der registrierte Bürger darf sich vor einer Flugreise ausziehen und checken lassen.Das offene Europa - ein Tummelplatz für mögliche Bösewichte. Ja lückenlose Überwachung von parkenden und stinkenden Autos mit einem Heer von Überwachern aber Mord und Totschlag von ehrenhaften Menschen in der U-Bahn vor abgeschalteten Monitoren. 70 Jahre nach dem mörderischten Krieg aller Zeiten aber wieder demokratischer Eifer an der Seite von Vietnamgeschädigten Grossmachtpolitikern im Töten und Vernichten von NATO-Feinden. Es wird höchste Zeit, dass wir Bundesbürger mit unserewr Wahlentscheidung klarmachen, dass wir Deutsche eine neue echte Friedenspolitik für die von uns geschundene Welt brauchen und keine Militarisierung unserer Gedanken durch trigger.happy Soldaten. Wir sind es den Millionen unschuldig Getöteter , seien es nun allierte Soldaten oder Zivilisten, schuldig, dass wir die Milliarden Euros für friedliche Zwecke nutzen zum Wohlergehen aller Völker.

als kind, Jahrgang 1945, habe ich im Heim, Wollfäden und Stoffäden für das Christkind und den armen Heidenkindern gezupft. Später in den Schulen aktiv an Spendensammlungen beteiligt.Heute wird immer noch gespendet und zwar Millionenfach ich sehe noch heute keine fröhlichen Kinder, nur moderne Waffen und das in Massen und Tote, Kinder und Frauen. Die Nationen die diese Waffen liefern sollten sich zusammensetzen und über einen lieferstop verhandeln und statt dessen Lebensmittelproduktion u.Medikamente u.s.w. aufbauen. Dann brauchen wir keine Soldaten, kein AWAKS und vor allem keine Amerikaner in Afghanistan und anderswo.

Ich als Kriegsdienstverweigerer bin gegen jedwede Gewaltanwendung gegenüber Staaten, Menschen und Tieren. Gegenüber verblendeten Fanatikern mit religiösem Anstrich jedoch, bleiben Argumente der Vernunft ohne Wirkung und werden von diesen noch als Schwäche der ",westlichen dekadenten Zivilisation", empfunden. Deshalb ist die Unterbindung zukünftiger Terroranschläge bedauerlicherweise nur mittels entsprechender Mittel erfolgversprechend.
allah u akbar

Awacs-Flugzeuge können verbündete Kampfflugzeuge im Einsatz leiten.
Eine Schande, dass deutsche Soldaten sich an diesem Krieg beteiligen.
Operation Enduring Freedom und ISAF können nicht klar getrennt
werden.Afghanistan ist okkupiert, eine korrupte, in Drogengeschäfte involvierte Marionettenregierung
wurde installiert und die aktuelle Wahl ist eine Theatervorstellung in der Regie der USA. Das wissen nicht
nur die ehemaligen Verhandlungspartner der USA,die Taliban, sondern auch die afghanische Bevölkerung.
Die Wahl ist eine Farce und der Kriegsterror der USA wird
weitere Gegengewalt provozieren.

Hallo Herr Schauerte,

an Ihrem Abstimmverhalten ist ja deutlich zu sehen, dass Sie sich sehr für die Einsätze der Bundeswehr im Ausland einsetzen.

Mich interessiert nun ganz brennend, ob sie eines Ihrer 4 Kinder auch gern dort gesehen hätten?

Gruß aus Olpe

Ich stimme ",Georg Moor", zu. (teilweise) DIE LINKE sollte an Ihrer Bundeswehrpolitik arbeiten.

Wie wärs mal mit Dolph Lundgren und Steven Seagal

Wer SPD / CDU / Grüne wählt, wählt also den Krieg.

Die Soldaten, die nach Afgahnistan geschickt werden, gehen alle freiwillig und sind auch alle aus freien Stücken Soldaten geworden. Und die Aufgabe von Soldaten ist es nunmal, Deutschland und seine Bürger in jedweiliger Hinsicht zu schützen, zu Töten und leider auch zu Sterben. Über die Notwendigkeit dieses Einsatzes oder die Durchführung lässt sich streiten, doch die Behauptung, die Bundestagsabgeordneten seine für die Toten Soldaten verantwortlich, das ist ein infantiles Stammtischargument. Und genau so wird ihnen das auch jeder Soldat sagen, der am Hindukusch stationiert ist.

Ist unsere Bundeswehr nicht eine Verteidigungsarmee? Auch Berufs-und Zeitsoldaten geloben die Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland und mir ist nicht bekannt, dass die BRD von Afghanistan angegriffen worden wäre.
Es gab auch einmal einen Major der Bundeswehr, der den Einsatz im ausländischen Kriegsgebiet verweigerte und unehrenhaft entlassen werden sollte. Ein Gerichtsurteil verhalf ihm zu seinem Recht und die Bundeswehr musste ihn weiter beschäftigen. Keiner darf gezwungen werden, an Kriegseinsätzen, die nicht zur Verteidigung der BRD dienen, sich zu beteiligen.

Dass nun junge Soldaten solche Einätze, in falscher Einschätzung mehr als Abenteuer sehen, muss man bei der Beurteilung berücksichtigen. Die Verbrecher, die diese jungen Menschen bewusst in Lebensgefahr bringen und deren Tod billigend in Kauf nehmen, sitzen im Deutschen Bundestag, in den Ministerien und im Kanzleramt.
Durch Krieg bekämpft man keinen Terror, sondern erzeugt immer wieder neuen Terror. Doch die Waffenlobby und die korrupten Politiker scheren sich einen Teufel um diese Erkenntnis.

Man sollte verstärkt vor den Kasernentoren die Soldaten auf das Recht der Verweigerung hinweisen und Hilfe - auch juristische Hilfe - anbieten.
Nur wenn jeder Soldat von diesem Recht weiß und auch die Zusage hat nicht allein zu stehen, dürfte die Zahl der Abenteurer, die sich trotzdem in die Kriegsgebiete freiwillig melden, so gering werden, dass die Regierung auf weitere Einsätze verzichten wird.

",Wir nehmen keine Knarre wieder in die Hand",-das war die Meinung der nach 1945 heimkehrenden Sol-daten.Leider können oder auch wollen sich viele nicht daran erinnern! Die Aufwendungen für diesen völker-rechtswidrigen Krieg sollten für soziale Erfordernisse verwendet werden!

ich bin gegen diesen Einsatz

Wenn doch die Welt so einfach wäre! Alle Soldaten aus dem Ausland abziehen, und, wie die Linke schlussendlich fordert, die Bundeswehr abschaffen. Dann werden sicher alle Menschen der Erde friedlich, und keiner möchte mehr einem Deutschen schaden. Das ist ja genauso wie mit der Polizei. Wenn man die abschaffen würde gäbe es auch keine Verbrecher mehr in Deutschland, ist doch logisch!

Die (meisten) Politiker, die einem Auslandseinsatz zustimmen tun das nicht aus Arroganz oder Dummheit, sondern weil sie erkennen, dass eine sichere Welt nicht durch faul rumsitzen geschaffen werden kann. Wir können streiten über das wie, wann und wo. Aber anzunehmen, dass sich Konflikte durch Verweigerung lösen ist sehr naiv. Ich träume auch von einer friedlichen Welt. Aber ich bin erwachsen genug, um zu erkennen, dass er nicht in der nächsten Generationen kommen wird. Und vorallem, dass man dafür aufstehen muss. Leider reicht es nicht in dieses Forum zu schreiben ",ich will keinen Krieg",, denn keiner will Krieg!
Liebe abgeordnetenwatch.de User:
Werden sie erwachsen!!!

Bitte bemitleiden sie nicht immer die Soldaten, die ja so herumgeschubst werden. Kein Wehrdienstleistender wird in den Einsatz geschickt, wenn er nicht freiwillig in der Bundeswehr bleiben will. Diese Soldaten brauchen nicht ihr Mitleid, sondern ihre Unterstützung. Sie setzen ihr Leben aufs Spiel für ihre Sicherheit. Das ist Verantwortung, von der mancher hier im Forum nicht mal träumen kann.

Die Frage nach dem System bleibt. Die Abschaffung der Herrschaft der Bourgeoise, die nichts als Leid durch Unterdrückung der Klassenfeinde und Ausländer verursacht, ist zwingend zu durchbrechen.
Während hungernde Afghanen von Bomben zerfetzt werden, leidet hierzulande fast jeder 10. unter zunehmender Privatisierung und Unterdrückung.
Durch wirtschaftliche Legitimation des Krieges durch z.B. unseren ehemaligen Bundespräsidenten, wird immer klarer wie unser Sein vom Kapital beherrscht wird.
Die Alternative ist das Streben nach der Utopie. Wenn nationalistisches Denken uns daran hindert unseren muslimischen Mitbürgern in Brüderlichkeit zu begegnen, wird es immer um den Kampf der Kulturen gehen, der von unseren Politikern im sozialen Brennpunkt mit Benzin angefeuert wird.

Haltet durch Genossen, der Klassenkampf wird beendet werden mit dem Sieg des Proletariats

Ich meine die Europaeer sollten nicht mit den AmerikNERN wetteifern andere Voelker und Kulturen mit Gewalt zu ihrem Glueck zu zwingen (vielmehr zu unsrem Glueck). Die Taliban haben Deutschland nicht angegriffen. Es kann nicht sein dass nur Abgeordnete der Linken diesen Krieg in Afganistan ablehnen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
es gibt, um dies zuerst zu erwähnen, keine Bedrohungslage durch islamistische Terrorgruppen aus Afghanistan und/oder dem Nahen Osten, vielmehr entstehen direkte Bedrohungen durch die Tolerierung von islamistischen Gemeinden/Grupierungen in Deutschland.
Deutschland wird nicht im Hindukusch verteidigt, sondern in den Moscheen Deutschlands.

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