abgeordnetenwatch.de mit neuem Design

Nach ein paar Tagen Wartungsarbeit ist unsere Seite wieder da, und sieht ein bisschen anders aus! Haben Sie schon die ersten Änderungen gesehen? Unsere Hauptziele bei diesem neuen Design waren Klarheit und Vereinfachung. Wir nehmen Sie mit auf Einweihungstour durch die neuen Features von abgeordnetenwatch.de.

Bild Computer abgeordnetenwatch.de Drupal 8

 

Konzentriertes Design für eine bessere Übersicht 

Haben Sie gesehen? Wir haben das Design auf die wichtigsten Funktionen reduziert. Damit wollten wir Ihnen eine bessere Übersicht ermöglichen: So sehen Sie mehr Parlamentarier:innen, mehr Antworten von ihnen, mehr Blog-Beiträge, auf einmal, und haben automatisch mehr Auswahl. Außerdem haben Politiker:innen nur noch ein einzelnes Profil, wo Sie alle ihre Amtszeiten und Kandidaturen einsehen können.

Screenshot Politikerprofil Drupal 8 Ziemiak

Klare Menüs – klare Seite 

abgeordnetenwatch.de präsentiert sehr viele Informationen: 18 Parlamente und deren Archive aus den letzten 15 Jahren, unser umfangreicher Recherche-Blog, Petitionen mit hunderttausenden Unterschriften… Unser wichtigstes Ziel beim Neudenken unseres Designs war: Was ist wesentlich, was ist das Wichtigste bei abgeordnetenwatch.de? Deswegen kommen wir mit vereinfachten Rubriken und Menüs, damit SIE zum Wesentlichen gelangen. Keine Sorge, es ist noch alles da, nur aufgeräumter! 

Screenshot Drupal 8 Menüleiste

 

Ganz neu: Das Archiv

Bisher waren nur die vergangenen Legislaturen zu finden, nun sind auch die Kandidierenden der letzten Jahre zu sehen. Auf www.abgeordnetenwatch.de/parlamente-archiv finden Sie die Liste aller vorherigen Wahl- UND Legislaturperioden.

Screenshot Drupal 8 Archiv Parlamente

 

abgeordnetenwatch.de ist nicht nur der Bundestag

Um deutlicher herauszustellen, dass wir nicht nur den Bundestag abbilden, können Sie nun sofort auf unserer Homepage auswählen, in welchem Parlament Sie sich umsehen möchten. So finden Sie schnell Ihre richtige Ansprechpartner:innen!

Screenshot Drupal 8 Suche Parlamente

 

Seien Sie gespannt – es kommt auch viel Neues!

Vor allem unter der Haube ist viel passiert: Technische Änderungen und Vereinfachungen – wie der Umbau der Datenstruktur der Seite sowie eine Überbarbeitung unserer Server-Infrakstruktur – die für die Besucher:innen von www.abgeordnetenwatch.de nicht sichtbar sind aber uns mehr Kreativität erlauben. Seien Sie daher gespannt auf viele Neuerungen, die in den nächsten Monaten kommen werden! 

SIE sind dran!

SIE – Bürger:innen, Politiker:innen, Spender:innen… die Nutzer:innen von abgeordnetenwatch.de – sind der Grund, warum es uns gibt. Wir wollen eine ideale Seite für Sie aufbauen – deswegen freuen wir uns auf alle Formen des Feedbacks:

Was gefällt Ihnen? Wo haben Sie noch Wünsche oder Ideen? Haben Sie sogar einen Bug, einen Fehler entdeckt?

Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@abgeordnetenwatch.de. Wir freuen uns sehr auf Ihre Meinung. 

Lizenz: Der Text auf dieser Seite steht unter der Creative Commons Lizenz BY-NC-SA 4.0.

Mehr Transparenz ermöglichen

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Kommentare

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Es ist leider noch immer so, dass Frauen in Leitungsfunktionen und auch als Abgeordnete ihrer Parteien (besonders der konservativen) unterrepräsentiert sind - und das ist immer wieder anzuprangern. Aber mit solchen Spielchen wie das ":innen" wird daran nichts ändern! Es ist reine Kosmetik ohne Konsequenz.
Unter Bürgern, Politikern, Spendern, Nutzern verstehe ich selbstverständlich auch immer die weiblichen und die diverse Varianten. Wie werden eigentlich Diverse in der Schreibweise berücksichtigt? Ist das :innen nicht auch eine Diskriminierung der Diversen?

Antwort auf von Volker Stigge

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Vielen Dank für diesen Beitrag, ich hätte es nicht besser formulieren können.
Das einzige, was mit diesen seltsamen Schriftkonstrukten ( ganz gleich ob ":innen", "Innen" oder "*innen") erreicht wird, ist ein gestörter Lesefluß, sonst nichts.

Antwort auf von Volker Stigge

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Grundsätzlich stimme ich Ihnen ja zu, aber wenn es denn schon sein muss, dann stört - zumindest - meinen Lesefluss der Doppelpunkt am geringsten. Vernünftiger wäre es, "neutrum" nicht mit "sächlich" zu übersetzen, sondern mit "unbestimmt", dann könnten sich alle in einer Neutrumform wiederfinden.

Andererseits ist die Diskussion darüber an dieser Stelle nicht besonders sinnvoll, denn unsere eigentlichen Anliegen sind hier doch nun wirklich andere. Nach Allem, was ich von der neuen Gestaltung der Website bisher mitbekommen habe, möchte ich einfach nur sagen: Bravo, das ist wirklich schön gelungen!

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Das haben eure IT-Webdesigner gut gemacht.
Wünsche euch weiterhin viel Zähigkeit,
damit wir alle besser informiert sind.

gruß Jochen Florstedt

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Noch was:
ich "leide" auch täglich unter diesen nervigen Grammatikverdrehungen (":innen", "Innen" oder "*innen" etc etc. ) bei uns GRÜNEN darunter. Ich würde es begrüßen, wenn sich jeder so viel Zeit nehmen würde, einfach ZWEI Worte zu schreiben (z.B. Leserinnen und Leser) .....ehhhhh was ist da so schlimm dran.
Meinen diese Leute, daß sie diese 1,5 Sekunden mehr Zeit nicht haben? Dann sollten sie sich mal Gedanken über ihr Lebenszeitmanagement machen, da läuft ganz schlimm was schief in deren Kopf.

Genauso der Schwachsinn, bei Domain immer MINUS zwischen zwei Worten zu sagen, wo BINDESTRICH grammatikalisch und semantisch richtig wäre...... Welche Irren haber dies nur eingeführt.... MINUS ist ein mathematisches Zeichen !

Antwort auf von Jochen Florstedt

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Jochen Florstedt hat vollkommen Recht. Jedoch hat BINDESTRICH drei Silben; DIVIS, wie die Schriftsetzer sagten, wäre besser!

Antwort auf von Jochen Florstedt

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Hallo Herr Florstedt, wir verstehen Ihre Frage. Als wir uns intern im Team gefragt haben, wie wir zeigen könnten, dass nicht nur Männer sondern auch Frauen und andere Geschlechter in den von uns benutzen Begriffen mitgemeint sind, haben wir auch überlegt, einfach immer die ganze weibliche und männliche Form in zwei Worte zu schreiben. Im Sprachgebrauch sind aber andere Geschlechter nur mit einem Sternchchen oder Doppelpunkt mitgemeint, zwei ganze Worte zu schreiben inkludiert nur Männer und Frauen. Es gibt aber Menschen, die sich weder als männlich oder weiblich definieren und wir möchten diese natürlich nicht ausschließen. Deshalb haben wir uns demokratisch im abgeordnetenwatch.de-Team für das Gender-Doppelpunkt entschieden. Mehr Infos dazu können Sie hier finden: http://kleinerdrei.org/2016/09/alles-handeln-ist-politisch-ein-plaedoye…

Antwort auf von Jochen Florstedt

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Die das eingeführt haben, waren nicht "irr". Es gibt das Zipfsche Gesetz, wonach ein Wort um so kürzer ist, je öfter es benutzt wird. Deshalb werden Wörter gekürzt, wenn sie häufiger vorkommen (Automobil->Auto) oder entsprechend ersetzt. Und wenn in Domains Bindestriche so häufig werden, dass eine kürzere Bezeichnung her muss, dann wird sie gesucht und mit "Minus" gefunden.

Verlängerungen sind seltener, häufig bestehen sie darin, dass kurze Wörter aussterben (Färse->Kuh, die nicht gekalbt hat, ggf. bei Bauern noch geläufig?), evtl. könnte man "Pferdekutsche" (statt Kutsche) dazu rechnen.

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Da haben Menschen Monate daran gearbeitet den Datenbankzugriff für alle Interessierten zu erweitern, zu erleichtern und im Ergebnis zu verbessern und wir Betrachtenden der Seite halten uns als Erstes mit Kommentaren auf, die die Menschen, die diese Seiten hergestellt haben, wohl erschauern lassen. Bitte verzagt nicht. Ich bin gespannt, was noch kommt.

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Wir haben in unserem neuen Künstlerkatalog nach einem Sternchen (*) eingefügt:
"Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Katalog das generische Maskulin verwendet. Dies impliziert alle Geschlechter"

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Ich als erste Frau unter den Kommentatorinnen (die Männer/diversen sind mitgemeint!) begrüße die Kennzeichnung.

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Das neue Design ist grundsätzlich gelungen und das Konzept von abgeordnetenwatch.de super.

Die "geschlechtergerechte Schreibweise" führt jedoch meines Erachtens nach zu keiner Gerechtigkeit.
Man treibt lediglich einen Keil zwischen Worte und Menschen.
Gleichheit fordern und sprachlich spalten passt für mich nicht zusammen.
Zudem wird der Lesefluss wird zum Leserinnsal.
"Gut gemeint" ist bekanntlich meist das Gegenteil von "gut gemacht".

Antwort auf von Thorsten Heinrichs

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Lieber Herr Heinrichs, ich stimme Ihnen vollends zu. Leider können hierzulande viele Deutsche mit ihrer Sprache nicht richtig umgehen. Schade!

Antwort auf von Michael Kommer

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Entfernt. Nutzen Sie den Kommentarbereich bitte um sich sachlich über den Artikelinhalt auszutauschen. Danke, die Redaktion/db

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Schönes und klares Design. Aufgeräumt und trotzdem sind noch alle Daten vorhanden. Gute Arbeit.

Leider versauen die Klugscheißer und Trolle den Lesefluss der Kommentare ;-)

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[Entfernt. Nutzen Sie den Kommentarbereich bitte um sich sachlich über den Artikelinhalt auszutauschen. Danke, die Redaktion/db]

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Sieht sehr schön aus!
Nur eine Frage: Wo findet man nun die Übersichtsseite mit allen Fragen?

Antwort auf von Corvin Minrath

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Hallo! Diese Übersicht wird in den kommenden Wochen wieder sichtbar sein, wir pflegen und führen solche Seiten nach und nach ein.

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Das neue Design ist gelungen.Danke und weiter so!
Aber durch die ersten Kommentare dazu fühle mich ins letzte Jahrhundert zurückversetzt! Seit mehr als 60 Jahren kämpfen Frauen darum, auch in der Sprache sichtbar zu werden - und dann solche männlichen Kommentare von Menschen, die ja wohl politisch interessiert sind. Ihnen allen empfehle ich ein Experiment: Wenden Sie mal durchweg die weibliche Form bei Texten an und machen Sie ein Sternchen dran des Inhalts, Männer seien mitgemeint. Sie werden erleben: Männer fühlen sich nicht mitgemeint, sondern sind empört!
Herr Bartels mit seinem Künstler Katalog kann das ja mal ausprobieren...

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Sehr guter Kommentar von Barbara Stolterfoht, kann mich nur anschließen!!!!!!

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Sieht alles sehr übersichtlicht aus.
Nur - wie kann ich jetzt Fragen zu bestimmten Themenbereichen stellen bzw. suchen ?
Ich finde nur PLZ/Namen oder Parlament oder Partei...
Wo finde ich die Rubriken: z.B. Wirtschaft, Familie, Finanzen etc.

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Wer am besten wissen muss, was gut für die Gleichstellung von Frauen ist, sind natürlich Männer. Sie sind ja in erster Linie davon betroffen. Hauptsache, was gesagt und sich breit gemacht. So grausig wie vorhersehbar.

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