Gleichberechtigung, Umweltschutz und soziales Engagement

Gemeinwohl-Ökonomie

Bild Umwelt- und Gleichberechtigungsprofil
Shane Rounce /unsplash

"Gemeinwohl-Ökonomie" bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das grundsätzlich auf gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist. Sie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene.

Unser Trägerverein Parlamentwatch e.V. ist seiner Satzung nach am Gemeinwohl orientiert und auch als gemeinnützige Organisation anerkannt. Durch mehr Beteiligungsmöglichkeiten und Transparenz in der Politik wollen wir eine selbstbestimmte Gesellschaft erreichen. Allerdings ist eine selbstbestimmte Gesellschaft nur ein Teilbereich von Gemeinwohl. Jede Organisation hat einen mehr oder weniger positiven bzw. negativen Einfluss auf das Gemeinwohl, je nachdem welche Einstellung sie zu ihren Auswirkungen auf die Natur hat, welchen Umgang sie sowohl mit Mitarbeiter:innen als auch mit Nutzer:innen pflegt.

Umwelt

Bild Umweltprofil
Nikola Jovanovic /unsplash

abgeordnetenwatch.de nutzt in den Büros (Berlin und Hamburg) Ökostrom. Wir kaufen fast ausschließlich Bio-Lebensmittel für die Mitarbeiter:innen-Küche und trennen den Müll in beiden Büros.

Als unsere Hausbank haben wir die ethisch-ökologische GLS-Bank gewählt. 

Die Mitarbeiter:innen von abgeordnetenwatch.de sind umweltbewusst eingestellt und ökologisches Verhalten wird durch die Finanzierung von Zeitkarten für den öffentlichen Nahverkehr und das Angebot eines Jobrads unterstützt. Es wird versucht, bei Geschäftsreisen auf Flüge zu verzichten und auf Zugfahrten (2.Klasse) zu setzen. Wenn fliegen unvermeidbar ist, werden die Co2-Emissionen durch die Non-Profit-Organisation Atmosfair kompensiert, die an Umweltschutzprojekte weiterspendet.

Außerdem kommunizieren wir mit unseren Unterstützer:innen bzw. Förder:innen überwiegend digital, um die Umwelt zu schonen. Wenn Material produziert wird (Karten, Flyer, Postversand) oder Dokumente gedruckt werden müssen, verwenden wir Recyclingpapier.

Soziales

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Perry Grone / unsplash

Das Hauptprodukt ist die Internetplattform abgeordnetenwatch.de und wird allen Menschen mit Internetanschluss kostenlos zur Nutzung angeboten.

Wir kooperieren mit Anbieter:innen von Transparenzportalen weltweit, sind Mitglied im Parliamentary Monitoring Network und stellen unseren Quellcode frei und kostenlos (open source) der Öffentlichkeit zur Verfügung. Viele Daten sind unter einer Lizenz der Open Data Commons Open Database License als automatische Datenschnittstelle (API) maschinenlesbar abrufbar. Durch unsere Petitionen und unseren Blog machen wir Informationen über deutsche Politiker:innen und ihr parlamentarisches Handeln transparent, frei verfügbar und leicht zugänglich.

abgeordnetenwatch.de bietet seinen Mitarbeiter:innen flexible Arbeitszeiteinteilung und Teilzeitstellen. Die Organisation erfolgt in Eigenverantwortung und Absprachen im Team. Überstunden können zeitnah durch Freizeit ausgeglichen werden. Für Team-Aktivitäten steht den Mitarbeiter:innen ein Sozialbudget zur Verfügung.

Gleichstellung, Toleranz und Vielfalt

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Nathan Dumlao /unsplash

Unsere Vision ist eine selbstbestimmte Gesellschaft. In einer solchen ist jede:r gleichberechtigt. Daher setzt sich abgeordnetenwatch.de für Bürgerbeteiligung und Transparenz ein und steht für Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz in der Gesellschaft. Diese Haltung spiegelt sich auch in unserem Codex für die Moderation von Anfragen wider.

Wir leben Transparenz und Mitbestimmung in unserem Team. Alle wichtigen Entscheidungen werden auf wöchentlichen Team-Sitzungen und halbjährlichen Team-Treffen vorbereitet und von allen gemeinsam beschlossen.

Alle Mitarbeiter:innen erhalten für gleiche Tätigkeiten gleiches Gehalt, das wir durch eine transparente Gehaltstruktur sicherstellen. Die Einkommensspreizung beträgt umgerechnet auf Vollzeitstellen 1:2,3 (inkl. Minijobs/studentische Aushilfen) bzw. 1:1,4 (ohne Minijobs/studentische Aushilfen).

Das Team achtet bei Neueinstellungen darauf, dass eine Geschlechter-Gleichstellung bei den Mitarbeiter:innen herrscht.

 

Gendergerechte Sprache

Bild Gendersprache
Tim Mossholder / unsplash

Außerdem achten alle Mitarbeiter:innen von abgeordnetenwatch.de auf eine gendergerechte Sprache. Studien haben gezeigt, dass die Sprachtradition des "generischen Maskulinums", die in der Linguistik mittlerweile sehr kontrovers diskutiert wird, insbesondere Mädchen und Frauen nicht wirklich gedanklich einbezieht. Weil Sprache einen Einfluss auf unsere Wahrnehmung hat und die Vielfalt unserer Realität wiederspiegeln sollte, gendern wir in unserem E-Mail-Verkehr, in den sozialen Netzwerken sowie in allen von abgeordnetenwatch.de produzierten Inhalten.

Den Autor:innen der Blog-Beiträge auf unserer Seite steht es im Namen der Selbstbestimmung frei, wie und in welchem Maße sie gendern. In allen anderen von abgeordnetenwatch.de produzierten Inhalten haben wir uns für den Gender-Doppelpunkt entschieden. Er soll alle Geschlechter ansprechen und gilt als gut lesbare und gendergerechte Schreibweise. Aus diesem Grund wird nicht immer auf die gleiche Weise gegendert. Wir nutzen als Unterstützung für eine verständliche, gendergerechte Sprache vor allem die Seiten genderleicht.de sowie geschicktgendern.de.