1957 in Adelaide, Australien geboren, lebt Uwe Schummer seit 1961 in der heutigen Stadt Willich am Niederrhein. In Mönchengladbach absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung. Nach dem Wehrdienst bei der Sportförderkompanie in Warendorf und Teilnahme bei Deutschen Meisterschaften über 400 m war er beruflich bei den Stadtwerken Willich tätig.
Von dort wechselte er im Oktober 1981 zur Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Westdeutschlands nach Köln, wo er die Jugendarbeit betreute. 1986 wurde er Redakteur der Katholischen Arbeitnehmer-Zeitung. Bei der Bonner Rundschau absolvierte er zur Vorbereitung ein Praktikum. Zwei Jahre später berief ihn Arbeits- und Sozialminister Norbert Blüm als Mitarbeiter in sein Bundestagsbüro nach Bonn.
Als Pressesprecher der CDA-Deutschlands wechselte Uwe Schummer von Bonn nach Königswinter die Rheinseite. Ab 1998 war er zusätzlich mit der Chefredaktion der Sozialen Ordnung betraut. Die CDU des Kreises Viersen nominierte ihn 2002 zum Bundestagskandidaten. Den Wahlkreis gewann er von 2002 bis 2017 fünf mal direkt, so dass er bis 2021 Mitglied des Deutschen Bundestags war. Zuletzt Vorsitzender der CDU/CSU-Arbeitnehmergruppe.
2021 beendete er auf eigenen Wunsch sein Mandat, dass er in enger Kooperation mit abgeordnetenwatch ausübte. Seitdem ist er neben kommunalpolitischen Aktivitäten über die IG Metall im Aufsichtsrat der Hüttenwerke Krupp-Mannesmann in Duisburg und im Katholikenrat des Bistums Aachen aktiv.