Wilhelm Geraedts

| Kandidat Nordrhein-Westfalen
Jahrgang
1958
Wohnort
Köln-Porz
Berufliche Qualifikation
Betriebsschlosser, Hubschrauberbordtechniker
Ausgeübte Tätigkeit
Berufssoldat im Ruhestand, Fraktionsgeschäftsführer
Liste
Landesliste, Platz 29
Parlament
Nordrhein-Westfalen
Wahlkreisergebnis
7,6 %
Wahlkreis
Köln V

Nordrhein-Westfalen

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Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Wilhelm Geraedts: Stimme zu
Nur als leider notwendig gewordene Interimslösung. Dauerhaft besser wäre die Re-Implementierung von Werten wie Anstand, Ordnung, Rechtschaffenheit und Zivilcourage in unserer Gesellschaft; die beste Polizei wären dann die Bürger selbst.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Wilhelm Geraedts: Stimme zu
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Wilhelm Geraedts: Neutral
Dieser Punkt ist zu schwammig formuliert und kann so weder abgelehnt, noch befürwortet werden. Sexualkunde darf die Kinder nicht emotional überfordern. Schulische Frühsexualisierung ist in jedem Fall ebenso abzulehnen, wie die Verwissenschaftlichung und unnötige Aufwertung von sexuellen Minderheiten.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Wilhelm Geraedts: Neutral
Einzelfallentscheidungen in Städten sind nicht vergleichbar mit solchen im ländlichen Bereich. Daher ist hier keine absolute Aussage zu treffen. Wo ideologische Verkehrspolitik Staus verursacht, läuft etwas falsch, und das ist in vielen Städten in NRW der Fall.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Wilhelm Geraedts: Stimme zu
Ja, sofern es um die "Renaturierung" der aufgerissenen Erdoberfläche geht. So wird dieser Auftrag mit zuvor eingenommenem Geld der Energieverbraucher ausgeführt, unterliegt also dem Wirtschaftlichkeitsgedanken. Eine alternativ mögliche Steuerfinanzierung hingegen würde vor allem dem Finanzminister eine weitere Einnahmequelle erschließen, deren Eingänge nicht zweckgebunden verwendet werden müssten.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Wilhelm Geraedts: Stimme zu
Eine gesetzlich vorhandene Pflicht zur Ausreise beinhaltet die Feststellung des illegalen Aufenthaltes oder eines anderen Abschiebegrundes, wie z.B. eine vorliegende Verurteilung wegen einer Straftat. Wird amtlicherseits die Vertretbarkeit einer Aufforderung zur Ausreise / Abschiebung festgestellt, gibt es keine gesetzliche Möglichkeit mehr für einen weiteren Aufenthalt in Deutschland.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Wilhelm Geraedts: Stimme zu
Die bisherigen Hürden sperren das Volk zu sehr aus.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Wilhelm Geraedts: Stimme zu
Alleinerziehende bedürfen einer besonderen Unterstützung. Darüber hinaus sollen Eltern mit mehreren Kindern wirksam und spürbar unterstützt werden, da sie erkennbar etwas für die Zukunft des Landes leisten.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Wilhelm Geraedts: Neutral
Der Kinderwunsch darf nicht in der Angst untragbarer Kosten untergehen. Abgesehen von der norwendigerweise zu klärenden Frage der Finanzierung der Kita-Betreuung sollten Eltern besonders unterstützt werden, die selbst und mit Hilfe von Verwandten die Betreuung ihrer kinder übernehmen. Das gilt insbesondere für die ersten drei Lebensjahre der Kinder, da die AfD diese gemeinsame Eltern-Kind-Zeit fördern möchte.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Wilhelm Geraedts: Lehne ab
Diese Aussage wäre für die Stadt- und Gemeindeverwaltungen ein Freibrief für eine Sanierung eines schlecht geführten Haushaltes auf Kosten des Lebensstandards der Bürger, und ist daher abzulehnen. Stattdessen wäre im Einzelfall einer Bürgerbefragung und / oder der Entwicklung eines wirtschaftlicheren Betriebskonzeptes der Vorrang zu geben. Privatisierung ist hier jedoch kein Allheilmittel.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Wilhelm Geraedts: Lehne ab
Das bedeutet zusätzlichen Verwaltungs- und Überprüfungsaufwand. Einfacher wäre es, eine Verbesserung der Finanzsituation herzustellen. Die Menschen sollen dann selbst entscheiden, ob sie diese Mittel für den ÖPNV nutzen oder nicht.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Wilhelm Geraedts: Neutral
Es ist normal, dass die Polizei sich bei der Suche nach einem Straf- oder Attentäter auf die Menschen mit den wahrscheinlichen oder bekannt gewordenen Merkmalen konzentriert. Bei "allgemeinen Kontrollen" liegt es im Ermessen des Beamten, für wessen Kontrolle er sich entscheidet. Soviel Entscheidungsfreiheit traue, und soviel Ermessensspielraum gestehe ich unserer gut ausgebildeten Polizei zu.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Wilhelm Geraedts: Stimme zu
Der öffentlich rechtliche Rundfunk darf nicht weiterhin als Sprachrohr der gerade regierenden mißbraucht werden. Hier muss es eine gründliche Entkopplung von der Regierungspolitik geben. Es ist kritisch zu hinterfragen, ob es einen öffentlich finanzierten Rundfunk überhaupt noch geben muss.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Wilhelm Geraedts: Stimme zu
Verträge die im Namen der Bürger abgeschlossen werden, sollen von diesem einsehbar sein. Einschränkungen ergeben sich allerdings aus den Belangen der inneren und der nationalen Sicherheit.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Wilhelm Geraedts: Lehne ab
Anstatt immer neue Solidarsysteme zu schaffen, sollte die Entlastung des Bürgers und die Abschaffung längst überfällig gewordener "Solidar"-Belastungen vorangetrieben werden. Gemessen daran, dass NRW ca 2,5 Mrd Euro für Verkehrsinfrastruktur in 2015 einfach nicht abgerufen hat, fehlt es hier eher an Köpfen, als an Geld.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Wilhelm Geraedts: Stimme zu
Menschen sind auch ein Teil der Umwelt und ihre Interessen deshalb nicht gegen Ideologien aufzuwiegen. Einem Hinterlassen "verbrannter Erde" soll allerdings damit nicht das Wort geredet werden. Wie immer gilt das Augenmaß, und nicht die Einnahme von Absolut-Positionen.

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