Tristan Zielinski

| Kandidat Bundestag
Tristan Zielinski
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Jahrgang
1984
Wohnort
Dorsten
Berufliche Qualifikation
Dipl. Sozialwissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
Dozent
Wahlkreis

Wahlkreis 125: Bottrop - Recklinghausen III

Wahlkreisergebnis: 6,5 %

Liste
Landesliste Nordrhein-Westfalen, Platz 56
Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Tristan Zielinski: Lehne ab
Nein, denn ein Fahrverbot würde die Fahrzeuginhaber sowohl durch Einschränkung der Mobilität als auch durch den Wertverfall des Autos bestrafen, obwohl diese nicht die Hauptverursacher des Problems sind. Man kann nicht einerseits den Diesel subventionieren und andererseits mit Fahrverboten drohen.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Tristan Zielinski: Lehne ab
Eine feste Zahl im Sinne einer Obergrenze lehne ich ab. Wir brauchen ein Einwanderungsgesetz, was zwischen Asylsuchenden (z.B. politisch Verfolgte), Flüchtlingen und qualifizierten Zuwanderern unterscheidet.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Tristan Zielinski: Lehne ab
Der Verbraucher hat mit seiner individuellen Kaufentscheidung das effektivste Instrument der Steuerung, um über die Standards in der Fleischproduktion zu entscheiden. Ein pauschales staatliches Verbot der Massentierhaltung lehne ich daher ab.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Tristan Zielinski: Lehne ab
Die gesetzliche, umlagefinanzierte Rente muss zukunftsfest gemacht werden indem sie um weitere Komponenten ergänzt wird. Ich möchte die Altersvorsorge als Baukasten gestalten, in dem die gesetzliche Rente, die betriebliche und die private Vorsorge unterschiedlich kombiniert werden können.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Tristan Zielinski: Stimme zu
Die Mietpreisbremse hat die Mieten nicht gebremst - sie hat sich als Wohnraumbremse erwiesen da sie Investitionen verhindert. Es muss mehr Wohnraum her. Dazu muss der Neubau attraktiver gemacht werden - auch durch eine Erhöhung der jährlichen Abschreibungsrate für Gebäude
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Tristan Zielinski: Stimme zu
Ja, und ein entsprechendes Vorbild könnte das bereits auf europäischer Ebene eingeführte Transparenzregister von EU-Parlament und EU-Kommission sein. Genauso muss darauf geachtet werden, dass Berufsgeheimnisträger ihrer Verschwiegenheitspflicht weiterhin nachkommen können (z.B. Mandantenschutz)
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Tristan Zielinski: Stimme zu
Die Liberalen stehen für eine Agrarforschung, die grundsätzlich offen mit neuen Technologien umgeht. Die gegenwärtige "Null Toleranz" Regelung gegenüber sicherheitsbewährten aber in der EU nicht zugelassenen Sorten soll durch einen Toleranzschwellenwert nach Schweizer Vorbild ersetzt werden.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Tristan Zielinski: Lehne ab
Wir brauchen kein starres Tempolimit, sondern situationsgebundene Einschränkungen des Fahrtempos. Auf einer gut ausgebauten und wenig befahrenen Autobahn gibt es keinen Grund für eine pauschale Begrenzung.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Tristan Zielinski: Lehne ab
Ich habe Zweifel daran, komplexe politische Entscheidungen und Folgeabschätzungen auf ein simples Ja/Nein Schema zu reduzieren. Wichtiger ist es, das bürgerschaftliche Engagement in den Kommunen zu stärken. Dazu muss im Bund ein Umdenken zu Gunsten der kommunalen Selbstverwaltung stattfinden
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Tristan Zielinski: Lehne ab
Die Aussage ist zu pauschal. Ein Großteil der Terroristen, welche Anschläge verübten, waren den Behörden bekannt. Fehlende Daten waren also nicht das Problem. Besser wäre es, in der Sicherheitsarchitektur klarere Kompetenzabgrenzungen und mehr Informationsaustausch zu fördern.
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Tristan Zielinski: Neutral
Die Erzeugung von Strom durch Braunkohle ist eine der wenigen Arten der Energiegewinnung, die ohne staatliche Subventionen auskommt. Zur Gewährleistung einer bezahlbaren und sicheren Energieversorgung ist diese Energiequelle weiterhin notwenig.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Tristan Zielinski: Stimme zu
Auf lange Sicht sind beitragsfreie Kitas das Ziel der Liberalen. Kurzfristig ist es zunächst wichtiger, für mehr Qualität zu sorgen. Kleinere Gruppen und bessere Betreuungszeiten müssen Priorität haben
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Tristan Zielinski: Stimme zu
Ich bin gegen eine Lieferung von Waffen in Krisengebiete, da sonst bereits instabile Regionen weiter destabilisiert werden. Es sollte ein Rüstungsexportgesetz geben, welches dem Parlament mehr Beteiligung in diesen Fragen einräumt.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Tristan Zielinski: Neutral
Die Bewertung der Lage ist Aufgabe einer unpolitischen und unabhängigen Justiz. Es gibt in Afghanistan Provinzen, die vergleichsweise sicher sind und in denen Menschen normal ihrem Alltag nachgehen. Ein pauschaler Stopp könnte zum Konjunkturprogramm für Schlepperbanden werden.
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Tristan Zielinski: Neutral
Jeder Bürger kann durch seine Mitgliedschaft in der Kirche selbst entscheiden ob er die Steuer zahlt oder nicht. Die Politik muss über eine rechtliche Gleichstellung der Glaubensgemeinschaften nachdenken. Staatsleistungen an die Kirche, die 2015 etwa 510 Mio betrugen, sind zu hinterfragen.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Tristan Zielinski: Lehne ab
Die EU hat dann eine Zukunft, wenn sie sich auf ihre Kernaufgaben konzentriert und sich mit Aufgaben befasst, die europäisch oder international zu lösen sind. Zudem muss es eine Kultur der Einhaltung von einmal aufgestellten Regeln geben - es werden zu oft Verträge gebrochen
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Tristan Zielinski: Lehne ab
Der Staat nimmt derzeit mehr Geld ein als je zuvor. Gleichzeitig gehört Deutschland zu den OECD Ländern, die am meisten umverteilen. Jeder Elfte zahlt den Spitzensteuersatz - eine weitere Erhöhung wäre das falsche Signal.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Tristan Zielinski: Stimme zu
Im Zuge der Digitalisierung wird sich der Wandel Weg von starren Arbeitszeiten hin zum projektorientierten Arbeiten tendenziell beschleunigen. Zudem bieten Zeitverträge für viele Menschen die Möglichkeit, wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Tristan Zielinski: Stimme zu
Ich befürworte eine staatlich kontrollierte Freigabe von Cannabis. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Einnahmen aus der Besteuerung des Konsums für Prävention, Suchtaufklärung und Beratung verwendet werden.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Tristan Zielinski: Neutral
Lebensentwürfe sind genauso individuell wie die Menschen selbst - daher sollte jeder selbst entscheiden können, wann er oder sie in Rente geht, je nachdem wie vorgesorgt wurde.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Tristan Zielinski: Lehne ab
Ein pauschales Verbot aller Spenden ist aus meiner Sicht schwer mit dem Grundgesetz vereinbar, da dies festlegt, dass Parteien auch wirtschaftlich in der Lage sein müssen, an der Willensbildung des Volkes mitzuwirken. Wichtig ist, dass der Bürger einsehen kann, wer wann was gespendet hat.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Tristan Zielinski: Stimme zu
Die Verhandlungsergebnisse hätten der Öffentlichkeit eher bekanntgegeben werden müssen. Der durch falsche Geheimniskrämerei ausgelöste Sensationsduktus hat die sachliche Auseinandersetzung erschwert und weder Gegnern noch Befürwortern des Abkommens geholfen.
Alle Fragen in der Übersicht
# Finanzen 20Sep2017

Sehr geehrter Herr Zielinski,
die Energiesteuer fließt zu 100 Prozent in den Bundeshalthalt, was die Zollämter länderübergreifend einnehmen...

Von: Hqb Fheznaa (CNE...)

Antwort von Tristan Zielinski
FDP

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# Soziales 11Aug2017

Wie stehen Sie zum bedingungslosen Grundeinkommen ?

Von: Znegva Cbttrafrr

Antwort von Tristan Zielinski
FDP

(...) Darüber hinaus ist mir wichtig, die Zuverdienstgrenzen zu erhöhen. Es darf nicht sein, dass beispielsweise durch den Wegfall einer ergänzenden Sozialleistung durch Arbeit am Ende weniger übrig bleibt als vorher. (...)

# Umwelt 7Aug2017

(...) usw.. Eine vegane Welt würde sofort den Welhunger und alle weiteren Untaten beenden. (...)

Von: Yhqtre Jvyc

Antwort von Tristan Zielinski
FDP

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