Tim-Oliver Kray

| Kandidat Bundestag
Jahrgang
1993
Wohnort
Berlin
Berufliche Qualifikation
Student
Parlament
Bundestag
Wahlkreis
Berlin-Mitte

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Tim-Oliver Kray: Stimme zu
Die Gesundheit der Menschen steht für mich an erster Stelle. Wenn es keine anderen Möglichkeiten gibt, die Luft in Städten sauber zu halten, müssen Dieselfahrzeuge aus den Innenstädten verbannt werden. Um die deutschen Klimaziele zu erreichen, muss die Anzahl der Autos generell verringert werden.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Tim-Oliver Kray: Lehne ab
Asyl ist ein Menschenrecht. Unser Fokus sollte bei der Vermeidung von Fluchtursachen liegen. Jedoch ist eine faire Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU sowie ein Konzept für erfolgreiche Integration jetzt notwendig.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Tim-Oliver Kray: Stimme zu
Massentierhaltung ist verantwortlich für eine Vielzahl von Problemen und muss verringert werden. Sie trägt nennenswert zum Klimawandel bei, belastet unser Wasser und unsere Böden, gefährdet unsere Gesundheit durch die Entstehung multiresistenter Keime und ist verantworlich für großes Tierleid.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Tim-Oliver Kray: Stimme zu
Wir können es uns nicht leisten, dass Menschen im Rentenalter unter Armut leiden. Perspektivisch könnte ein Grundeinkommen einen wichtigen Beitrag zur Rentensicherung leisten.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Tim-Oliver Kray: Lehne ab
Städte dürfen nicht zu Gebieten verkommen, in denen sich nur noch Reiche Wohnraum leisten können.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Tim-Oliver Kray: Stimme zu
Ein verbindliches Lobbyregister schafft Transparenz und bringt das Vertrauen in die Politik ein stückweit zurück. Es ist nicht zwangsläufig schlecht, sich Meinungen aus der Praxis zu holen, aber warum sollte dies geheim geschehen?
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Tim-Oliver Kray: Lehne ab
Wir, die ÖDP, lehnen Gentechnik in der Landwirtschaft ab, da sie zu einer weiteren Industrialisierung und Monopolisierung führt, einer Dezentralisierung und Extensivierung entgegenwirkt und den weiteren Verlust genetischer Vielfalt zur Folge hat.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Tim-Oliver Kray: Stimme zu
Durch die geringere Geschwindigkeit wird weniger CO² ausgestoßen. Ein nicht zu vernachlässigender Effekt ist zudem, dass Autohersteller Fahrzeuge mit kleineren und effizienteren Motoren konzipieren, da diese nicht mehr auf hohe Geschwindigkeiten ausgelegt werden müssen.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Tim-Oliver Kray: Stimme zu
Verbindliche Volksentscheide auf Bundesebene stärken die Demokratie und geben dem Bürger mehr politische Macht. Im Vorfeld dieser Abstimmungen findet eine intensivere Auseinandersetzung mit dem entsprechenden Thema statt.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Tim-Oliver Kray: Lehne ab
Mehr Befugnisse zur Terrorabwehr beschneiden die Freiheitsrechte der Bürger und führen zu keiner nennenswerten Verbesserung in der Terrorabwehr. Hier ist die Zusammenarbeit der Behörden zu stärken, sodass Terrorverdächtigte schneller gefasst werden und die Gefahrenlage richtig eingeschätzt wird.
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Tim-Oliver Kray: Lehne ab
Kohlekraftwerke stoßen besonders viel CO2 aus. Auf dem Weg zu einer erneuerbaren Energieversorgung benötigen wir Kraftwerke, die flexibel reagieren können. Daher sollten Gaskraftwerke als CO2-ärmere Alternative eingesetzt werden, um auf etwaige Schwankungen zu reagieren.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Tim-Oliver Kray: Lehne ab
Wir als ÖDP setzen uns für ein Erziehungsgehalt ein, das den Eltern Wahlfreiheit lässt. Sie sollen entscheiden können, ob sie ihre Kinder in der Krippe anmelden oder sie ohne finanziellen Druck Zuhause erziehen wollen. Die Betreuung im Kindergarten sollte kostenlos sein.
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Tim-Oliver Kray: Stimme zu
Rüstungsexporte verschärfen die Situation in Konfliktregionen und sind ein Grund für die zunehmende Anzahl an Flüchtlingen.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Tim-Oliver Kray: Lehne ab
Afghanistan sollte nicht als sicheres Herkunftsland gelten. Es ist ein Land, in dem Konflikte und Anschläge zur Tagesordnung gehören, weshalb Abschiebungen in dieses Umfeld menschlich nicht vertretbar sind.
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Tim-Oliver Kray: Neutral
Grundsätzlich sollte eine Trennung von Staat und Kirche gewährleistet werden. Andererseits werden aus der Kirchensteuer wichtige Aufgaben wie Diakonie und soziale Einrichtungen finanziert. Perspektivisch sollte die Kirchensteuer abgeschafft und Alternativen erdacht werden.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Tim-Oliver Kray: Stimme zu
Damit die EU handlungsfähig sein kann, ist es notwendig, bestimmte Kompetenzen unter ihre Kontrolle zu stellen. Dafür muss ihre Organisation reformiert und demokratisiert werden.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Tim-Oliver Kray: Stimme zu
Diejenigen, die mehr verdienen, sollten auch mehr zur Steuer beitragen, ohne Leistungsträger dabei zu stark zu belasten. Außerdem sollte Kapital höher besteuert werden. Es darf nicht sein, dass Einkommen aus Kapital niedriger besteuert wird als Einkommen aus Arbeit.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Tim-Oliver Kray: Stimme zu
Es müssen allerdings Regeln eingehalten werden, die Arbeitnehmer vor Ausbeutung und nicht akzeptablen Arbeitsbedingungen schützen.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Tim-Oliver Kray: Stimme zu
Durch die Illegalität von Cannabis werden Menschen kriminalisiert und viele Gelder für die Verfolgung ausgegeben. Trotzdem sollten die gesundheitlichen und psychischen Gefahren nicht unterschätzt und sowohl ein angemessenes Mindestalter festgesetzt als auch umfassend über Gefahren aufgeklärt werden.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Tim-Oliver Kray: Neutral
Prinzipiell müsste das Renteneintrittsalter entsprechend der Lebenserwartung angepasst werden. Jedoch muss das derzeitige Rentensystem überdacht und durch geeignete Maßnahmen sichergestellt werden, dass Menschen im Rentenalter eine angemessene Rente erhalten.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Tim-Oliver Kray: Stimme zu
Mehr noch: Konzern-, Firmen- und Verbandsspenden an Parteien müssen verboten werden. Politik muss den Menschen dienen und nicht den Einzelinteressen finanzstarker Akteure. Unabhängige Politik geht nur mit einem Verbot von Firmenspenden und Lobby-Einflüssen jeglicher Art.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Tim-Oliver Kray: Stimme zu
Wir lehnen ausgrenzende Freihandelsabkommen grundsätzlich ab und verlangen nach fairen Handelsabkommen mit klaren Regeln für alle Marktteilnehmer. Wir fordern ein Ende der Externalisierungsökonomie, welche die Auswirkungen unseres Produzierens auf andere Länder und kommende Generationen verlagert.

Die politischen Ziele von Tim-Oliver Kray

Allgemein stelle ich mich hinter die Goldene Regel der ÖDP-Politik:

Der oberste Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Menschen auf diesem Planeten und an die zukünftigen Generationen. Darüber hinaus sind wir uns bewusst, dass wir in die belebte und unbelebte Natur um uns herum eingebettet sind und für sie Verantwortung haben.

An diesem Grundsatz richte ich meine politischen Ziele aus. Sie müssen dazu dienen, ein gutes Leben sowohl allen heute lebenden Menschen als auch den zukünftigen Generationen zu ermöglichen.

Alle Fragen in der Übersicht
# Umwelt 21Sep2017

Sehr geehrter Herr Kray,

hier im Land Brandenburg plakatiert Ihre Partei mit Plastikplakaten, während andere Parteien wie die Grünen oder...

Von: Clemens Rostock

Antwort von Tim-Oliver Kray (ÖDP)

(...) Natürlich haben wir uns auch mit der Ökobilanz der Plakate beschäftigt und sahen die Probleme der Plastikplakate (Hohlkammerplakate). Letztendlich haben sich jedoch viele Landesverbände für die Hohlkammerplakate entschieden, da diese im Gegensatz zu den Papierplakaten wiederverwendbar sind und wir sie bei weiteren Wahlen benutzen können. (...)

# Gesundheit 6Sep2017

Ich wende mich an Sie mit einem pers. Anliegen;
Die politischen Voraussetzungen liegen nur vor…
Wie sie vielleicht erfahren haben,...

Von: Marc Hanke

Antwort von Tim-Oliver Kray (ÖDP)

(...) Wie Sie meiner Antwort im Kandidatencheck entnehmen können, bin ich persönlich für eine Legalisierung von Cannabis: „Durch die Illegalität von Cannabis werden Menschen kriminalisiert und viele Gelder für die Verfolgung von Konsumenten ausgegeben. (...)

Guten Tag, Herr Kray!

Ein Grundpfeiler der Demokratie ist das Recht, sich auf frei gewählte Art und Weise zu informieren. Dem gegenüber...

Von: Oliver H. Herde

Antwort von Tim-Oliver Kray (ÖDP)

(...) Ich gebe Ihnen Recht. Die Demokratie lebt von freier Presse und Menschen, die sich auf verschiedenste Weise informieren und sich Ihre eigene Meinung bilden. Diese Informationsvielfalt gilt es aufrechtzuerhalten. (...)

# Umwelt 21Aug2017

Hallo, wie stehen Sie persönlich zu der Tatsache, dass ein Großteil der Umweltbelastung durch die Tierhaltung verursacht wird? Was plant die ÖDP diesbezüglich? (...)

Von: Peter Simon

Antwort von Tim-Oliver Kray (ÖDP)

(...) Die Tierhaltung, vor allem die Massentierhaltung, ist verantwortlich für mannigfaltige Umweltbelastungen. (...) Ich stehe für eine Politik, die die Massentierhaltung schrittweise abschafft und bäuerliche Tierhaltung fördert. (...)

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