Till Heyer-Stuffer

| Kandidat Bundestag
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Jahrgang
1959
Wohnort
Potsdam
Berufliche Qualifikation
Diplom-Ingenieur (Wirtschaftsingenieurwesen)
Ausgeübte Tätigkeit
wissenschaftlicher Referent
Wahlkreis

Wahlkreis 60: Brandenburg an der Havel - Potsdam-Mittelmark I - Havelland III - Teltow-Fläming I

Wahlkreisergebnis: 3,4 %

Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Till Heyer-Stuffer: Lehne ab
Um die Luft rasch sauberer zu machen und die Gesundheit der Menschen zu schützen, müssen als erstes schmutzige Dieselfahrzeuge schnell und wirksam nachgerüstet werden. Dafür müssen die Automobilhersteller aufkommen. Fahrverbote können nur das letzte Mittel sein, wenn das nicht wirkt.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Till Heyer-Stuffer: Lehne ab
Das Wichtigste ist, die Fluchtursachen nachhaltig bekämpfen, sonst sind alle weitere Maßnahmen auf Dauer unwirksam. Außerdem sind legale Wege durch Kontingente zu schaffen und Integrationsbedingungen zu verbessern. Eine Obergrenze ist nicht mit dem Recht auf Asyl unserer Verfassung vereinbar.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Till Heyer-Stuffer: Stimme zu
Wir müssen in den nächsten 20 Jahren aus der Massentierhaltung, die Tier, Umwelt und uns als Endverbraucher schädigt, aussteigen. Höhere Hartz 4-Sätze und ein gutes Schul- und Kitaessen sollen sicherstellen, dass sich auch sozial Schwächere gesundes Essen leisten können.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Till Heyer-Stuffer: Stimme zu
Menschen, die den größten Teil ihres Lebens gearbeitet, Kinder erzogen, andere Menschen gepflegt oder sonstige Anwartschaften erworben haben, sollen im Alter eine Rente beziehen, die über der Grundsicherung liegt - ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Anrechnung betrieblicher und privater Vorsorge.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Till Heyer-Stuffer: Lehne ab
Die zahllosen Schlupflöcher und Ausnahmen machen die Mietpreisbremse der Bundesregierung wirkungslos und belasten die Mieterinnen und Mieter mit 310 Mio. Euro in nur einem Jahr gegenüber einer wirksamen Mietpreisbremse. Die Schlupflöcher und Ausnahmen müssen deshalb gestrichen werden.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Till Heyer-Stuffer: Stimme zu
Der Austausch von Politik und Interessenvertretungen ist Element einer funktionierenden Demokratie. Doch Lobbytätigkeit im politischen Bereich muss transparent sein und nach klaren Regeln erfolgen. Dafür braucht es ein verbindliches, umfassendes und öffentlich zugängliches Lobbyregister.
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Till Heyer-Stuffer: Lehne ab
Gentechnik hat auf Acker und Teller nichts verloren. Sie widerspricht dem Ziel einer zukunftsfähigen, umweltgerechten Landwirtschaft und einer gesunden Ernährung. Genomeditierte Pflanzen und Tiere unterliegen meines Erachtens dem Gentechnikrecht und damit einer Zulassungs- und Kennzeichnungspflicht.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Till Heyer-Stuffer: Stimme zu
Deutschland bildet hier seit Jahren eine Ausnahme. Das Fahren auf der Autobahn soll stressfreier und sicherer werden – so kommen alle besser an.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Till Heyer-Stuffer: Stimme zu
Alle vier Jahre wählen gehen reicht nicht. Die Demokratie muss sich gerade in dieser Zeit bewähren. Die BürgerInnen wollen längst mehr Mitsprache und Beteiligung. Der verbindlichen Volksentscheid soll allerdings die repräsentative Demokratie ergänzen - NICHT ersetzen!
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Till Heyer-Stuffer: Lehne ab
Sicherheitspolitik muss vor Kriminalität und Terror schützen und gleichzeitig die Bürgerrechte wahren. Nur ein freiheitlicher und starker Rechtsstaat gewährleistet Sicherheit. Deutschland soll für alle Menschen, die hier leben, ein sicheres Land bleiben.
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Till Heyer-Stuffer: Lehne ab
Das Kohlezeitalter endet bald - die entsprechenden Arbeitsplätze sind dann weg. Deshalb müssen der schrittweise und planbare Ausstieg aus Kohlekraft jetzt gestartet und betroffene Regionen beim erforderlichen Strukturwandel mit Bundesmitteln unterstützt werden. Und nur so lässt uns das Klima leben.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Till Heyer-Stuffer: Stimme zu
Bildung hat beitragsfrei sein, und zwar von Anfang an. Es fehlen in den nächsten Jahren aber etwa 350.000 Plätze. Solange es Kinder gibt, die keinen Platz bekommen, muss der Staat die fehlenden Angebote schaffen. Aber: Kein Kind darf ausgeschlossen sein, weil es sich die Eltern nicht leisten können.
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Till Heyer-Stuffer: Stimme zu
Rüstungsexporte in Staaten, die Menschenrechte grob missachten und in Konfliktregionen sind nach den „Politischen Grundsätzen“ der Bundesregierung nicht zu genehmigen, aber sie hält sich nicht daran. Deshalb: Für ein Rüstungsexportkontrollgesetz, das Ausfuhren u.a. an autoritäre Regime verbietet.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Till Heyer-Stuffer: Lehne ab
Die Sicherheitslage dort hat sich in den letzten Jahren verschlechtert. Daher: Keine Abschiebungen dorthin! Sie sind politische Machtdemonstration auf Kosten der Betroffenen. Anstatt afghanische Geflüchtete zu verunsichern, müssen Integrationskurse geöffnet und Perspektiven hier geschaffen werden.
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Till Heyer-Stuffer: Lehne ab
Die Mitgliedschaft in Kirchen und Religionsgemeinschaften wird frei begründet und beendigt. Jede*r Einzelne kann entscheiden, ob er oder sie kirchensteuerpflichtig werden oder bleiben will. Kirchenfinanzen müssen aber transparenter werden, der Kirchensteuereinzug muss den Datenschutz gewährleisten.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Till Heyer-Stuffer: Stimme zu
Nur zusammen können wir unsre Lebensgrundlagen schützen, Globalisierung gestalten, eine zukunftsfähige Wirtschaft schaffen und Frieden sichern. Das geht nur mit einem vereinten Europa. "Mehr Europa" bitte aber nur dort, wo die EU besser in der Lage ist, BürgerInnen zu dienen als die nationale Ebene.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Till Heyer-Stuffer: Stimme zu
Wir brauchen ein gerechtes Steuersystem und zielgenaue Unterstützung, vor allem für Familien. Geringe und mittlere Einkommen müssen entlasten werden über eine Anpassung des Grundfreibetrags, finanziert durch eine Anhebung des Spitzensteuersatzes z.B. für Single-Einkommen ab 100.000 Euro.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Till Heyer-Stuffer: Lehne ab
Es gibt viele Möglichkeiten, auch ohne Befristungen flexibel zu wirtschaften, z.B. mit Arbeitszeitkonten. Aber auch Befristungen können ihre Berechtigung haben. Allerdings müssen sie auf die Fälle beschränkt werden, wo es wirklich einen sachlichen Grund gibt, z.B. bei Elternzeitvertretungen.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Till Heyer-Stuffer: Stimme zu
Die Verbotspolitik ist gescheitert. Mit dem bündnisgrünen Cannabiskontrollgesetz wird für Erwachsene eine kontrollierte Möglichkeit zu legalem Erwerb, Anbau und Herstellung von Cannabisprodukten geschaffen. Kinder und Jugendliche können so wirksam geschützt und der Schwarzmarkt ausgetrocknet werden.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Till Heyer-Stuffer: Lehne ab
Menschen sollen selbst entscheiden können, wann sie in Rente gehen. Der Übergang in den Ruhestand muss freier zu gestalten, Rente und Erwerb leichter kombinierbar sein. Das kommt besonders Menschen in belastenden Berufen entgegen. Viele wollen z.B. länger arbeiten, aber mit kürzeren Arbeitszeiten.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Till Heyer-Stuffer: Stimme zu
Spenden an Parteien sollen auf natürliche Personen mit einer jährlichen Obergrenze pro Person beschränkt werden. Zudem brauchen wir mehr Transparenz sowie klare Regeln für Parteisponsoring, damit BürgerInnen erkennen können, ob eine Einflussnahme auf politische Entscheidungen erfolgt.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Till Heyer-Stuffer: Stimme zu
Wir brauchen faire Handelsabkommen, die transparent und demokratisch verhandelt werden. Mit Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA wird tief in den Alltag der Menschen eingegriffen. Besonders hier ist Intransparenz der Bevölkerung und den Parlamenten gegenüber inakzeptabel und undemokratisch.
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Sehr geehrter Herr Heyer-Stuffer,

Reinhard May, Träger des Verdienstkreuzes der 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik...

Von: Senax Ebuybss

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Von: Hjr Hoore

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Befürworten Sie die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens? Warum würden Sie es ablehnen und warum befürworten? (...)

Von: Qnavry Xehfr

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