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Frage von Guido L. •

Frage an Thomas de Maizière von Guido L. bezüglich Recht

Sehr geehrter Herr Innenminister Dr. de Maizière,

an diesem Wochenende findet in Hamburg der sog. G20-Gipfel statt. Im Zusammenhang mit diesem Gipfel fanden etliche gewaltfreie und angemeldete Demonstrationen statt. Leider kam es in St. Pauli, in Altona (insbesondere im Schanzenviertel) und weiterer Hamburger Stadtteilen zu massivsten Rechtsverstößen durch mindestens 1.500 überwiegend maskierte "Autonome" (sog. Schwarzer Block), siehe z.B. https://www.tagesschau.de/inland/hamburg-krawalle-101.html und http://www.tagesspiegel.de/politik/rund-um-g20-gipfel-schwere-krawalle-und-pluenderungen-in-hamburg/20035670.html
Nach jetzigem Kenntnisstand wurden bei den Krawallen mindestens 200 Polizisten (z.T. schwer) verletzt. Die materiellen Schäden (brennende Autos, geplünderte Geschäfte, schwere Schäden an den Straßen) bewegen sich im mehrstelligen Millionenbereich.

Meine Fragen:
- Können Sie nachvollziehen, dass man den Eindruck gewinnen kann, dass die Polizei und Verfassungsschutzbehörden auf die zu erwartenden Krawalle unzureichend vorbereitet waren?
- Wie entgegnen Sie meiner Behauptung, dass Hamburg während des G20-Gipfels in manchen Stadtteilen -zumindest zeitweise- ein rechtsfreier Raum war und es z.T. viel zu lange gedauert hatte, bis die Polizei eingeschritten ist?
- Wie entgegnen Sie meiner These, dass die sog. Linksautonomen, die seit Jahrzehnten in Hamburg leben (deren Zentrum: Rote Flora) keinerlei Interesse an einer friedlichen Mitteilung ihrer Gesinnung hatten und haben und per sé "auf Krawall gebürstet" sind?
- Teilen Sie meine These, dass die "Rote Flora" in Hamburg -analog zu Moscheen, in denen systematisch Hass gepredigt wird- jetzt geschlossen und am Besten abgerissen werden muss?
- Was gedenken Sie zu tun, damit sich solch schreckliche Ereignisse wie jetzt in HH möglichst niemals mehr in Deutschland wiederholen können?

In der Hoffnung und Erwartung, dass das Gewaltmonopol zukünftig ausschließlich bei der Polizei ist, verbleibe ich

mfG
Guido Langenstück

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Antwort ausstehend von Thomas de Maizière
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