Fragen und Antworten

Über Sylvia Meyer

Ausgeübte Tätigkeit
Angestellte, Fraktionsgeschäftsführerin
Berufliche Qualifikation
Dipl. Politikwissenschaftlerin
Geburtsjahr
1963

Sylvia Meyer schreibt über sich selbst:

Portrait von Sylvia Meyer

Als Geschäftsführerin der GRÜNEN Ratsfraktion in Wuppertal ist mir Kommunalpolitik ein Herzensanliegen.
Politisch aktiv bin ich seit meiner Jugendzeit.
Zunächst war ich über Jahre engagiert im damals so genannten Dritte-Welt-Laden.
Aufgewachsen bin ich in Gronau in Westfalen, da haben wir auch schon sehr früh angefangen gegen die Uran-Anreicherungs-Anlage auf die Straße zu gehen. Insofern habe ich mit dem Kampf gegen die Atomkraft in den siebziger Jahren schon vor der Parteigründung GRÜNE Politik gemacht.
Studiert habe ich Politikwissenschaften in Marburg, dort war ich im AStA Frauen-Lesben Referat tätig und seitdem war und bin ich immer frauenpolitisch aktiv gewesen.
Damit war mein Weg in die GRÜNE Partei vorgezeichnet: mit dem Engagement für Menschenrechte, für Ökologie und Gleichstellung der Geschlechter ist sie mein politisches zu Hause.

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Kandidaturen und Mandate

Kandidatin Bundestag Wahl 2017

Angetreten für: DIE GRÜNEN
Wahlkreis: Wuppertal I
Wahlkreis
Wuppertal I
Wahlkreisergebnis
7,40 %

Politische Ziele

Ich kandidiere für den Bundestag, weil ich mit den GRÜNEN Verantwortung für die großen Zukunftsaufgaben übernehmen will: Endlich Klimaschutz, echte Integration, ein Land, das weltoffen ist und zusammenhält und das allen soziale Sicherheit bietet und für mehr Gerechtigkeit und ein Europa, das zusammenhält. Handlungsfähige Städte Als Geschäftsführerin der GRÜNEN im Rat weiß ich, welche Unterstützung unsere Stadt braucht, damit wir gestalten können und nicht vor allem Schulden verwalten müssen. Deshalb werde ich mich im Bundestag für einen Altschuldenfonds einsetzen, um arme Städte wie Wuppertal von der drückenden Schuldenlast zu befreien. Wir GRÜNE wollen die Kommunen auch spürbar von den Sozialausgaben entlasten, um den Kommunen so das tägliche Geschäft zu erleichtern. Dadurch erhält unsere Stadt endlich den finanziellen Spielraum für nötige Investitionen in Radwege, in den Ausbau des ÖPNV, für genügend KiTa-Plätze, für die Sanierung von Spielplätzen, für Zuschüsse im Sozialbereich und für Kultur. Gleichberechtigung von Frauen und Männern Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und die Hälfte der Macht den Frauen, dafür engagiere ich mich als Frauenpolitikerin. Männer erhalten für ihre Arbeit 21% mehr Lohn als Frauen. Diese Lücke muss geschlossen werden. Deshalb werde ich mich im Bundestag für ein echtes Entgeltgleichheitsgesetz stark machen, für einen 50prozentigen Frauenanteil in Führungsgremien von Unternehmen, das Recht auf Rückkehr in Vollzeit und viele weitere konkrete Maßnahmen. Schutz der Verbraucher*innen Medikamente und Insektizide gehören nicht in Lebensmittel. Ich befürchte, dass die Verbraucher*innen z.B. zwei aktuelle Skandale ausbaden müssen: Der Diesel-Gipfel hat gezeigt, dass die Autoindustrie von der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD nicht zur Verantwortung für den Diesel-Skandal gezogen wird, ein wenig Software-Anpassung hilft kaum. Auch wenn steigende Kosten für Trinkwasser von den Kund*innen bezahlt werden sollen, wird das Prinzip der Verursachung auf den Kopf gestellt, denn die Kosten werden durch die Verunreinigung des Grundwassers mit Nitrat steigen, also müssen eigentlich die Agrarunternehmen zahlen, die übermäßig Gülle ausbringen. Ich will mich dafür stark machen, dass derartige Lobbywirtschaft ein Ende hat und Verursacher dauerhaft zur Verantwortung gezogen werden.