Susann Mäder

| Kandidatin Sachsen
Susann Mäder
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Berufliche Qualifikation
B.A. Medienkommunikation
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführerin
Wahlkreis

Wahlkreis 12: Chemnitz 3

Wahlkreisergebnis: 7,8 %

Liste
Landesliste, Platz 35
Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Position von Susann Mäder: Lehne ab
Der Klimawandel wartet nicht! Deshalb setzen wir uns für den schnellstmöglichen Ausstieg aus der klimaschädlichen Braunkohleverstromung ein. Um die Bevölkerung bei der Gestaltung des Strukturwandelprozesses mitzunehmen, muss gemeinsam ein Leitbild für die Lausitz entwickelt werden.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Susann Mäder: Stimme zu
Wir brauchen eine reguläre Aufenthaltsgenehmigung für Pflege- und die Helferberufe als Einstieg in ein Einwanderungsgesetz. In Pflegeheimen und Krankenhäusern fehlen Zehntausende Fachkräfte. Es mildert sofort den Druck im Pflegebereich und würde vielen Pflegebedürftigen sofort helfen.
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Position von Susann Mäder: Stimme zu
Wir sind für die Rekommunalisierung von Wohnungsbeständen. Der kommunale Wohnungsbestand in den Großstädten sollte nicht verkauft, sondern durch Neubau von Sozialwohnungen aufgestockt werden; auch der Bau genossenschaftlicher Sozialwohnungen und neuer Wohnformen soll gefördert werden.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Position von Susann Mäder: Lehne ab
Wir wollen BÜNDNISGRÜNE wollen das Wahlalter für Kommunal- und Landtagswahlen auf 14 Jahre senken. Dadurch soll jungen Menschen mehr als bislang die Teilhabe am demokratischen Prozess ermöglicht werden.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Susann Mäder: Stimme zu
Das Modell der GRÜNEN Garantierente ist deutlich attraktiver, denn es greift bereits nach 30 Beitragsjahren. Wir Grüne wollen eine Alterssicherung, die für alle Menschen funktioniert. Alle sollen sicher sein können, dass sich die Rentenbeiträge auszahlen und im Alter keine Armut droht.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Susann Mäder: Stimme zu
Die Einbeziehung von ökologischen Kriterien wie dem Klimaschutz und dem Ressourcenverbrauch ist wichtig. Innovative Unternehmen haben dann einen Anreiz, sich an Ausschreibungen zu beteiligen. Bisher gewinnt, wer niedrige Löhne zahlt und Umweltkosten auf die Allgemeinheit abwälzt.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Susann Mäder: Stimme zu
Es muss Transparenz darüber hergestellt werden, welche Interessenvertretung in wessen Auftrag und mit welchem Budget auf die Gesetzgebung oder andere politische Entscheidungen einwirkt oder einzuwirken versucht. Daher wollen wir ein Lobbyregister für den Sächsischen Landtag einführen.
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Position von Susann Mäder: Lehne ab
Eine Landarztquote ist für uns nur eine Option, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgereizt sind, wie z.B. eine Ausweitung der Stipendienprogramme und Förderung von familienfreundlichen Arbeitsmodellen.
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Susann Mäder: Stimme zu
Zudem wollen wir, dass Verteidigerinnen von Menschenrechten und Demokratie, Hinweisgeberinnen, aber auch Bürgerdialoge mehr und unbürokratischer gefördert und geschützt werden.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Susann Mäder: Lehne ab
Wird ein Asylantrag abgelehnt und gibt es keine weiteren Gründe, die eine Rückkehr ausschließen (wie gute Integration, Krankheit, familiäre Situation und die Situation im Herkunftsland), hat für uns die freiwillige Rückkehr Vorrang vor Abschiebung.
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Susann Mäder: Stimme zu
Um wirkliche Parität im Sächsischen Landtag und den kommunalen Parlamenten zu erreichen, streben wir eine verfassungskonforme Änderung des Wahlrechtes zur Verwirklichung der Gleichberechtigung an.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Susann Mäder: Lehne ab
Wir fordern, dass der Freistaat Sachsen sich dafür einsetzt, dass Ackergifte wie Glyphosat und die bienen- und insektentötenden Neonicotinoide schnellstmöglich europaweit verboten werden.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Susann Mäder: Stimme zu
Wir wollen den Cannabismarkt nicht kriminalisieren, sondern unter strengen Auflagen legalisieren. So kann der Markt staatlich kontrolliert werden. Wir haben im Bundestag ein Cannabiskontrollgesetz eingebracht.
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Position von Susann Mäder: Stimme zu
Wir fordern die komplette Auflösung des Landesamts für Verfassungsschutz und die Gründung einer neuen Behörde zur Terrorabwehr mit weniger Personal und klar begrenzten und umfassend kontrollierten Befugnissen.
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Position von Susann Mäder: Lehne ab
Wir GRÜNE wollen freie WLAN-Netze, wie es Freifunkinitiativen an einigen Orten in Sachsen bereits aufgebaut haben.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Susann Mäder: Stimme zu
Wir GRÜNE bekennen uns zum Schutz des Wolfes. Abschüsse dürfen nur in besonders begründeten Einzelfällen das letzte Mittel sein.
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Position von Susann Mäder: Neutral
Die kostenfreie Kita muss auf lange Sicht das Ziel sein. Heute aber würde sich dadurch nur für wenige Kinder etwas verbessern. Von einer dritten Kraft, kleineren Gruppen und besseren Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden alle Kinder profitieren.
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Position von Susann Mäder: Stimme zu
Superreiche sollen über eine verfassungsfeste, ergiebige und umsetzbare Vermögensteuer mehr als bisher zu unserem Gemeinwesen beitragen. Auch eine reformierte Erbschaftsteuer könnte zur Stärkung unseres Gemeinwesens beitragen.

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