Stephan Krell

| Kandidat Rheinland-Pfalz 2011-2016
Stephan Krell
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Jahrgang
1957
Wohnort
Alzey-Heimersheim
Berufliche Qualifikation
Lehrer
Wahlkreis

Wahlkreis 33: Alzey

Parlament
Rheinland-Pfalz 2011-2016

Die politischen Ziele von Stephan Krell

Die Politik darf keinesfalls in den Verdacht geraten, sich einseitig in den Dienst bestimmter Gruppierungen nehmen zu lassen. Doch genau dies geschieht, wenn Politiker von Lobbyisten mit Parteispenden und anderen Gefälligkeiten auf die Seite einseitiger, meist wirtschaftlicher Interessensgruppen gezogen werden und das Gemeinwohl aus dem Blick verlieren.

Gerade diese notwendige Unabhängigkeit von Wirtschafts- und Konzerninteressen hat mich in der ÖDP politisch Heimat finden lassen, ist sie doch die einzige Partei, die Parteispenden von Firmen und Konzernen nicht annimmt (vgl. Atomlaufzeitverlängerung).

Da ich selbst inzwischen über 20 Jahre als Lehrer "hautnah" Erfahrung mit Bildungspolitik gemacht habe, lassen Sie mich einige kritische Bemerkungen zu gegenwärtigen Tendenzen in Rheinland-Pfalz machen: der Trend geht - ich spitze bewusst zu, um mein Anliegen deutlich zu machen - dahin, nur noch das Abitur als alleinseligmachenden Abschluss gelten zu lassen.

Ideologisch verstärkend wird die ebenso verführerische wie falsche Botschaft verkündet: jeder kann alles erreichen, es kommt nur auf die Art der Vermittlung an, mit der Folge, dass der Druck auf SchülerInnen und LehrerInnen stetig erhöht wird. So schicken die meisten Eltern - verständlicherweise - ihre Kinder zunächst einmal auf das Gymnasium. Die Folgen jedoch sind bedenklich: immer mehr SchülerInnen werden entweder überfordert oder unterfordert, immer weniger SchülerInnen werden so gefördert, wie es ihrer individuellen Veranlagung entspricht - wie auch, wenn das kopflastige Abitur zum allgemeinen Normabschluss erklärt wird.

In den Gesamtschulen sind die mehr praktisch ausgerichteten Abschlüsse der Haupt- und Realschule nur noch Stolpersteine auf dem Weg zum Abitur, verlieren ihren eigenständigen und unersetzlichen Wert, während das Niveau auf der Oberstufe sinkt. Doch dagegen hat die Bildungspolitik ein magisches Zauberwort: individuelles Fördern. Einmal abgesehen davon, dass auch das bestgemeinte Fördern einmal an seine Grenzen stößt, müssten gravierende strukturelle Veränderungen an der Schule vorgenommen werden, die sich das Land bei realistischer Betrachtung nicht leisten kann.

Ansonsten liegt mir der Tierschutz sehr am Herzen und ich möchte Sie auf das Grundsatzprogramm der ÖDP verweisen für die Bereiche, die ich nicht angesprochen habe.

Viele liebe Grüße an Sie und gehen Sie wählen! Danke!

Über Stephan Krell

Ich möchte mich als Landtagskandidat für Rheinland-Pfalz kurz vorstellen: Stephan Krell; geboren am 1.3.1957 in Bad Kreuznach; dort Abitur 1976; danach Lehramtsstudium der Fächer Latein und Religion in Mainz; 1984 Ableistung des Grundwehrdienstes; seit 1986 Lehrer an der Integrierten Gesamtschule Ernst Bloch in Ludwigshafen; wohnhaft in Alzey-Heimersheim.

Ich komme aus einem christlichen Elternhaus und erfuhr dort Kirche als Heimat. Vom biblischen Schöpfungsglauben ausgehend habe ich schon immer eine besondere Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung und unserer Lebensgrundlagen für unsere Kinder und Kindeskinder gespürt. Diese Verantwortung wahrzunehmen ist zunächst einmal zwar Sache jedes einzelnen, aber den entscheidenden Rahmen im Mit- und Gegeneinander der verschiedenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interessensgruppen muss die Politik setzten.

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# Gesundheit 12März2011

Sehr geehrter Herr Krell,

als meinem zuständigen Wahlkreiskandidaten und Lehrer ist mir die Beantwortung der folgenden Fragen wichtig:...

Von: Jbys Urzcry

Antwort von Stephan Krell
ÖDP

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# Gesundheit 12März2011

Sehr geehrter Herr Krell,

als meinem zuständigen Wahlkreiskandidaten und Lehrer ist mir die Beantwortung der folgenden Fragen wichtig:...

Von: Jbys Urzcry

Antwort von Stephan Krell
ÖDP

(...) Ausnahmeregelungen wie unter Punkt 3 ebenfalls entfallen sollten bzw. ein Rauchverbot auch für Erholungseinrichtungen aus meiner Sicht richtig ist. Grundsätzlich sollte der Nichtraucher-Schutz über das Arbeitsschutzgesetz einheitlich geregelt werden. (...)

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