Jahrgang
1981
Wohnort
Kiel
Berufliche Qualifikation
Kaufmann im Einzelhandel
Ausgeübte Tätigkeit
Selbstständiger Webentwickler
Wahlkreis

Wahlkreis 4: Rendsburg-Eckernförde

Wahlkreisergebnis: 5,2 %

Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Neutral
Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor (ob Diesel oder Benzin) sollten grundsätzlich in naher Zukunft von den Straßen verschwinden. Da lokale Fahrverbote aber vielfach Leute treffen würde, die sich keinen Neuwagen leisten können, braucht es umfassende Lösungen statt kurzfristiger lokaler Sonderregelungen.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Lehne ab
Schutzbedürftige erhalten Schutz. Für dieses Menschenrecht kann es keine "Obergrenze" geben, sie wäre verfassungswidrig. Flüchtlingszahlen können nur dadurch reduziert werden, dass Fluchtursachen beseitigt werden - statt durch Waffenexporte und ungerechte Handelsbeziehungen ständig neue zu schaffen.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Stimme zu
Aus ethischen Gründen ist die derzeitige Massentierhaltung, welche häufig unnötiges Leiden der Tiere verursacht, nicht mehr zu vertreten. Eine bessere und artgerechtere Nutztierhaltung würde ebenso gesundheitliche Risiken minimieren.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Stimme zu
Altersarmut ist bereits bittere Realität, mit stark ansteigender Tendenz. Die bewusste Zerstörung der gesetzlichen Rente muss endlich rückgängig gemacht werden. Es braucht eine gesetzliche Rentenkasse, in die alle einzahlen!
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Lehne ab
In fast allen Großstädten, aber auch in vielen Mittelzentren (z. B. Eckernförde) sind die Mieten in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Die "Mietpreisbremse" der Großen Koalition hat sich als wirkungslos erwiesen. Es braucht eine effektive und sanktionsbewährte Mietpreis-Kontrolle!
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Stimme zu
Lobbyisten haben zu großen Einfluss auf die Politik. Neben einem verbindlichen Lobbyregister braucht es ein Verbot von Unternehmensspenden an Parteien sowie Politikerinnen und Politiker.
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Stimme zu
Hier sollte zwischen kommerzieller Anwendung und Grundlagenforschung unterschieden werden. Die kommerzielle Anwendung, insbesondere die Patentierung von Gensequenzen und ganzen Lebewesen, muss verboten werden. Forschung in öffentlichem Interesse muss hingegen möglich bleiben.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Neutral
Ein Tempolimit würde die Zahl von Unfalltoten reduzieren und wäre ökologisch sinnvoll. Allerdings stehen die Chancen für eine Durchsetzung ähnlich schlecht, wie z. B. ein Verbot privaten Waffenbesitzes in den USA.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Stimme zu
Deutschland gehört zu den wenigen westlichen Ländern, die keinen Volksentscheid auf nationaler Ebene kennen. Dieses muss sich dringend ändern! Jede Änderung des Grundgesetzes sollte zwingend durch einen bundesweiten Volksentscheid bestätigt werden müssen.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Lehne ab
Bei allen größeren Terroranschlägen der vergangenen Jahre in Europa waren die Attentäter den Sicherheitsbehörden vorher als "Gefährder" bekannt. Eine weitere Ausweitung von Befugnissen würde also gar nicht bringen, sondern nur die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger weiter einschränken.
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Lehne ab
Bereits heute kann sich die Bundesrepublik an manchen Tagen komplett aus erneuerbaren Energiequellen versorgen. Aus der Förderung und Verstromung von Kohle ist schnellstmöglich (bis spätestens 2025) auszusteigen, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Stimme zu
Stark ansteigende Kita-Gebühren, insbesondere auch in Schleswig-Holstein, sind eine kaum noch zumutbare finanzielle Belastung für die Eltern und Erziehungsberechtigten. Das gesamte Bildungswesen von Kita bis Hochschule muss kostenfrei sein!
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Stimme zu
Waffenexporte befeuern Kriege, führen zu unermesslichem Leid und zwingen Menschen dazu, aus ihrer Heimat zu fliehen. Waffenexporte an Länder außerhalb der EU müssen grundsätzlich verboten werden!
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Lehne ab
Wenn Afghanistan ein "sicheres Herkunftsland" sein soll, warum ist dort die Bundeswehr in Gefechte verwickelt und warum tragen Bundesminister bei ihren Besuchen Schutzwesten?
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Stimme zu
Religion und Staat gehören grundsätzlich voneinander getrennt.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Neutral
Die Europäische Union hat nur dann eine Zukunft, wenn sie endlich soziale Mindeststandards in allen ihren Mitgliedsländern garantiert, wirtschaftliche Ungleichgewichte und das Demokratiedefizit beseitigt. Hierfür braucht es einen "Neustart" der EU, also eine Neuverhandlung der Grundlagenverträge.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Stimme zu
Es kann nicht sein, dass insbesondere hohe und höchste Einkommen kaum an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligt sind.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Lehne ab
Eigene Zukunftsplanung und sichere Lebensperspektiven sind mit befristeten Arbeitsverträgen kaum möglich. Die Zukunftssicherheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat absoluten Vorrang vor irgendwelchen "Flexibilitäten" von Unternehmen.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Stimme zu
Cannabis ist nicht gefährlicher als legale Rauschmittel wie z. B. Alkohol. Die derzeitige Verbotspolitik bindet Ressourcen bei Polizei und Justiz, die anders sinnvoller verwendet wären.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Lehne ab
Dieser Zusammenhang ist konstruiert und nicht durch Fakten gedeckt. Menschen in belastenden Berufen (z. B. Krankenpflege) haben sogar eine kürzere Lebenserwartung als der Durchschnitt. Zurück zum Renteneintritt mit 65!
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Stimme zu
Der derzeitige Einfluss Konzernen und Interessenverbänden auf die Politik ist viel zu groß und gefährdet die Demokratie. Politik darf nicht käuflich sein. Als einzige Partei nimmt DIE LINKE keinerlei Spenden von Unternehmen und Verbänden entgegen.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Stefan Karstens
Position von Stefan Karstens: Stimme zu
Es kann nicht sein, dass die Texte solcher Verträge Geheimsache sind. Über solche Handelsverträge sind verbindliche bundesweite/europaweite Volksentscheide durchzuführen.
Alle Fragen in der Übersicht
# Soziales 8Sep2017

Was machen Sie oder Ihre Partei für Menschen mit Behinderung? BTHG

Von: Gbefgra Ofqratn

Antwort von Stefan Karstens
DIE LINKE

Sehr geehrter Herr Ofqratn,

vielen Dank für Ihre Frage!

Die Bundestagsfraktion DIE LINKE hat sich...

# Umwelt 27Aug2017

Hallo Herr Karstens,

ich habe gedacht die Linke ist gegen Kohlestrom und wollte sie eigentlich wählen. Jetzt höre ich aber das ihre...

Von: Znevan Wüetrafra

Antwort von Stefan Karstens
DIE LINKE

(...) Grundsätzlich braucht es ein Kohleausstiegsgesetz, welches ein für alle Mal das Ende der Kohleverstromung in Deutschland gesetzlich festschreibt. Ziel muss sein, dass der letzte Kohlemeiler allerspätestens 2035 vom Netz geht. (...)

Hallo Herr Karstens,

Durch den breiten Widerstand in den Gemeinden wird in SH zur Zeit kein Fracking eingesetzt, eine wenig gewinnbringende...

Von: Ovetvg Senax

Antwort von Stefan Karstens
DIE LINKE

(...) Die Gefahr, dass durch Handelsabkommen wie CETA, TTIP, TISA und Co. gesetzliche Regelungen zum Gewässerschutz ausgehebelt werden könnten, sehe ich ebenso wie Sie. Daher - und aus anderen Gründen - sind solche Handelsabkommen grundsätzlich abzulehnen. (...)

Hallo Herr Karstens,

wie Sie vielleicht wissen, droht in Rendsburg seit vielen Jahren der Verkehrsinfarkt. Der Kanaltunnel ist inzwischen...

Von: Xynhf Evpuneqf

Antwort von Stefan Karstens
DIE LINKE

(...) Um für die Einwohnerinnen und Einwohner Rendsburgs eine Entlastung zu bewirken, würde ich die Senkung der Fahrpreise für Bus und Bahn anregen (...)

Hallo Herr Karstens,

wie sieht Ihr Engagement zum Thema "Tierschutz / Artgerechte Tierhaltung" aus ?
Konkret meine ich damit die sog...

Von: Xneva Oervgxerhgm

Antwort von Stefan Karstens
DIE LINKE

(...) Formen der Nutztierhaltung mit quälerischen Produktionsweisen und einem hohen Bedarf an Antibiotika will DIE LINKE verbieten. (...)

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