Stefan Herzog

| Kandidat Bayern
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Jahrgang
1968
Wohnort
Bodolz
Ausgeübte Tätigkeit
Rentner
Stimmkreis

Stimmkreis 710: Lindau, Sonthofen

Wahlkreisliste
Schwaben, Platz 17
Parlament
Bayern

Bayern

In jedem Eingangsbereich einer bayerischen Behörde soll ein Kreuz hängen.
Position von Stefan Herzog: Stimme zu
Die Abwägung ist nicht leicht, doch im Ergebnis halte ich es für gut, denn die ersten beiden Buchstaben von CSU taugen zwar inzwischen nur noch für Karrikaturen und ob Markus Söder - wie ich - überzeugt ist, dass der Weg zum Leben über das Kreuz führt, kann ich nicht beurteilen, aber es ist gut so.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Stefan Herzog: Stimme zu
Mein Standpunkt dazu geht einiges weiter, denn ich bin schon lange für das bedingungslose Grundeinkommen engagiert, das auch bei Rentnern für eine menschenwürdige Existenz sorgt und sehr viele Kräfte für gesellschaftliches und privates (z. B. Pflege-)Engagement freisetzt aber de facto nichts kostet.
Es soll an jeder bayerischen Grundschule eine verpflichtende Ganztagsbetreuung bis zum späten Nachmittag geben.
Position von Stefan Herzog: Neutral
Hier eine für alle verbindliche Regelung zu treffen halte ich für sehr problematisch. Für Kinder von Doppelverdiener-Eltern mag das wertvoll sein, doch meine 10 Jahre Erziehungszeit mit meinen Kindern war das Wertvollste, das ich erleben durfte. Jede Familie muss hier frei wählen dürfen.
Menschen mit sehr hohem Einkommen zahlen derzeit ausreichend Steuern.
Position von Stefan Herzog: Lehne ab
Um Heiner Geißler zu zitieren: "Die Not kommt nicht daher, dass es zu wenig Geld gäbe - es gibt Geld wie Sand am Meer, es haben nur die falschen Leute." Reichtum verpflichtet und wenn 1/5 der Kinder in unserem Land unter der Armutsgrenze leben machen Milliardäre hierzulande ganz klar etwas falsch.
In Bayern sollen weniger unbebaute Flächen versiegelt werden.
Position von Stefan Herzog: Stimme zu
Es ist problemlos möglich, geteerte Parkplätze mit Grasgittersteinen zu entsiegeln, alle Nicht-Wohn-Räume unterirdisch zu legen, statt in die Breite zu bauen, Rad(schnell)wege statt Straßen zu bauen, den ÖV massiv zu subventionieren - anstelle der Autoindustrie. Das entlastet die Haushalte massiv...
Asylsuchende sollen an der bayerisch-österreichischen Grenze zurückgewiesen werden, wenn sie bereits in einem anderen EU-Land registriert sind.
Position von Stefan Herzog: Lehne ab
So lange wir die Fluchtursachen nicht endlich beenden (wir importieren aus Hungerkontinenten Futtermittel für unsere Massentierhaltung und zerstören die Landwirtschaft dort durch unsere hochsubventionierten Schlachtabfälle-Exporte) haben wir kein Recht jemanden abzuweisen. ==> www.leb-vegan.de (y)
Bayern soll Unternehmen fördern, die ihren Unternehmensstandort von Metropolregionen in den ländlichen Raum verlagern.
Position von Stefan Herzog: Stimme zu
In der Summe ist das gut, denn die Metropolen sind keine Lebens-Orte mehr und die ländlichen Gebiete werden abgehängt. Doch auch hier gilt:Wo ohnehin den ganzen Tag das Licht brennt gehören Räume intelligent vernetzt unter die Erde und nicht in die Breite oder Höhe. Landschaft muss geschützt werden.
Aufgrund der Ernteausfälle durch die Dürre in diesem Sommer sollen Bauern finanziell entschädigt werden.
Position von Stefan Herzog: Neutral
Kleine und mittlere Bio-Betriebe auf jeden Fall, da hängen Existenzen von Menschen dran, die wirklich einen äußerst wertvollen Beitrag zur Gesellschaft und Landschaftspflege leisten. Die Subventionierung von Intensiv- und Großbetrieben muss generell sofort aufhören, sie zerstören unserenLebensraum.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Stefan Herzog: Stimme zu
Transparenz ist das A & O einer menschenwürdigen Wirtschaftsweise. Wer Gutes produziert und das der Politik vermittelt, Fachwissen in die Gesetzgebung einbringt, hat nichts zu befürchten, wenn sein Tun offengelegt wird. Ich engagiere mich seit Jahren für Lobbycontroll, campact und andere Aktive.
Die Polizei soll Telefone auch ohne richterlichen Beschluss abhören dürfen.
Position von Stefan Herzog: Lehne ab
Wo es wirklich Not-wendig ist wird jeder Richter zustimmen, polizeiliche Willkür muss eher eingedämmt als erleichtert werden. Dem Bürger wird immer mehr an sog. "Datenschutz" zugemutet, der jedes gesellschaftliche Engagement immer schwerer macht, ... dann muss das genauso für Staatsorgane gelten.
Lehrerinnen und Lehrer an bayerischen Schulen sollen grundsätzlich unbefristete beschäftigt werden.
Position von Stefan Herzog: Neutral
Das wäre natürlich wünschenswert, doch ich fürchte, dass der kurzfristige riesige Bedarf nur mit flexiblen Lösungen gedeckt werden kann. An der Bildung der Kinder, besonders solchen, die zunächst dringend die Unterrichtssprache lernen müssen, zu sparen ist eine uneinlösbare Hypothek für uns alle.
Die dritte Startbahn des Flughafens München soll gebaut werden, obwohl der Bürgerentscheid sich dagegen ausgesprochen hatte.
Position von Stefan Herzog: Lehne ab
Die Missachtung des Bürgerwillens ist das Eine, der höchst klimaschädliche Luftverkehr muss aber ohnehin auf das Nötige zurück geführt und nicht noch ausgebaut werden - zumindest, solange fossile Energieträger und lärmintensive Maschinen noch nicht durch zukunftsfähige Technologien ersetzt wurden.
Dieselfahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß sollen nicht mehr in den Innenstädten fahren dürfen.
Position von Stefan Herzog: Stimme zu
Wasserkraftstrom aus Norwegen (abgeschirmte Erdverkabelung), solarer Wasserstoff aus den heutigen Ölländern, alles liegt seit Jahren in den Schubladen und kann binnen kürzester Zeit schadstofffreie Mobilität - nicht nur in den Innenstädten sicherstellen. Auch Städter brauchen saubere Luft zum Atmen.
Es ist richtig, dass der Freistaat Familien beim Hausbau und Immobilienkauf finanziell unterstützt (Baukindergeld Plus).
Position von Stefan Herzog: Neutral
Wenn dieses Paket nicht wieder nur die Besserverdienenden fördern würde, wäre das gar nicht so schlecht.Doch so wie es bisher läuft kann ich das "S" im Parteinamen der Staatsregierung wirklich nicht nachvollziehen. Wohngeld für Familien hoch, Familienzentren fördern,Spielplätze bauen, ... das hilft.
Asylsuchende sollen eher Geld- statt Sachleistungen bekommen.
Position von Stefan Herzog: Neutral
Grundsätzlich soll jeder selbst bestimmen können, was er konsumieren will. Bei Sachleistungen können aber die kulturellen Bedürfnisse der Menschen besser berücksichtigt und günstiger beschafft werden. Daher muss jeder Mensch nach guter Beratung die freie Wahl zwischen beiden Möglichkeiten haben.
Es soll in Bayern mehr Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Stefan Herzog: Neutral
Die fortgeschrittene Technik (z. B. Gesichtserkennung) birgt hier große Risiken für jeden Bürger. Der oft bemühte "Datenschutz" muss hier mit großem und kompetentem Personalaufwand gesichert werden. Solange jedoch Wegsehen die Regel ist, wenn ein Mensch zu Tode geprügelt wird, sind Videokameras gut.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Stefan Herzog: Neutral
Temporär mag das Sinn machen, wenn diese Helfer auch tatsächlich gerechten Lohn erhalten.Das darf aber nicht dazu führen, dass unser Pflegenotstand in deren Heimatländer exportiert wird. Das bedingungslose Grundeinkommen ermöglicht es Angehörigen, die Pflege - mit prof. Unterstüzung - zu übernehmen.
Die Staatsregierung soll sich dafür einsetzen, dass wieder mehr Jugendliche einen Ausbildungsberuf ergreifen statt ein Studium zu beginnen.
Position von Stefan Herzog: Lehne ab
Ich sehe da keinen Widerspruch. Maximale Bildung sollte für jeden zugänglich sein, der es möchte. Das schließt handwerkliche Ausbildung mit ein. Die Attraktivität von Ausbildungsberufen kann auf ganz vielfältige Weise staatlich gefördert werden, ohne Universitäten zu beschneiden.
Es soll in Bayern mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Stefan Herzog: Stimme zu
Nicht nur in Bayern - oder Sachsen! Sozialkompetenz zu fördern ist eine Investition in die Gesellschaft, die sich sogar finanziell lohnt. Der Milliardenschaden, der unsrer Wirtschaft alljährlich durch Mobbing, Rassismus und andere Hilflosigkeiten entsteht, sollte auch den Letzten überzeugen.
Die Mietpreisbremse soll verschärft werden.
Position von Stefan Herzog: Stimme zu
Nicht nur das! Bezahlbarer Wohnraum ist ein Grundbedürfnis für jeden Menschen. Es geht nicht an, dass einige Wenige sich daran bereichern, dass andere Menschen ein sicheres Dach über dem Kopf und sichere Geborgenheit für sich und ihre Familie brauchen. Wohngeld rauf, Mieten runter. Das geht. Real.

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