Jahrgang
1976
Wohnort
Potsdam
Berufliche Qualifikation
Diplom-Betriebswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Landtages
Wahlkreis

Wahlkreis 22: Potsdam II

Wahlkreisergebnis: 13,9 %

Liste
Landesliste, Platz 17

Eingezogen über die Liste

Parlament
Brandenburg 2014-2019

Brandenburg 2014-2019

Ein Mindestlohn von 8,50 Euro ist in Brandenburg zu niedrig.
Position von Steeven Bretz: Lehne ab
Brandenburg ist in vielen Bereichen wirtschaftlich gut aufgestellt und hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt. Deshalb sind die Pläne der Bundesregierung, einen bundesweit einheitlichen Mindestlohn von 8,50 Euro einzuführen, auch für Brandenburg die richtige Strategie.
Arbeitsplätze haben Vorrang vor Umweltschutz.
Position von Steeven Bretz: Lehne ab
Die Gegeneinander Stellung von Arbeit und Umweltschutz ist dümmlich; sie zeugt von ideologischem Streit. Beide Kategorien politischen Handelns haben ihre unbestrittene Berechtigung. So führt volkswirtschaftlich schlechter Umweltschutz zu steigenden externen Kosten und damit zu mehr Arbeitslosigkeit.
In Kitas soll es kleinere Gruppen als bislang geben.
Position von Steeven Bretz: Stimme zu
Ja, auf jeden Fall. In der Regel betreut in Brandenburg 1 Erzieher 6 Kinder (bei unter Dreijährigen). Wir streben mittelfristig einen Betreuungsschlüssel von 1 zu 4 (bei unter Dreijährigen) für Brandenburg an. Dafür sollen je Jahr 50 Mill. € zusätzlich zur Verfügung stehen.
Wegen der geringer werdenden Schülerzahlen sollen Lehrerstellen abgebaut werden.
Position von Steeven Bretz: Lehne ab
Brandenburg hat in den letzten 15 Jahren stark sinkende Schülerzahlen gehabt. Nun ist die Zahl der Schüler in den kommenden Jahren recht stabil. Beim Abbau der Lehrerstellen sind zu viel abgebaut worden. Deshalb muss hier nachgesteuert werden. Wir brauchen mehr Lehrer!
Privatschulen sollen wieder höhere Zuschüsse vom Land Brandenburg bekommen.
Position von Steeven Bretz: Stimme zu
Die vorgenommenen Kürzungen bei den freien Schulen durch die rot-rote Regierungskoalition halte ich für rechtswidrig. Deswegen haben CDU-Abgeordnete des Landtages zu recht dagegen geklagt. Nun muss letztendlich das Landesverfassungsgericht entscheiden.
In Brandenburg soll keine Gemeinschaftsschule für alle eingeführt werden.
Position von Steeven Bretz: Stimme zu
Individuelle Förderung und gute Allgemeinbildung sind grundlegende Voraussetzungen für den Lernerfolg. Bildung braucht Vielfalt, um Kinder individuell nach ihren Fähigkeiten und Talenten zu fördern. Jedes Kind ist anders und lernt anders. Die Auswahl zwischen verschiedenen Schultypen ist nötig.
Die Direktwahl von Landräten soll abgeschafft werden.
Position von Steeven Bretz: Lehne ab
Wir sprechen uns dafür aus, dass Quorum beizubehalten jedoch auf eine Stichwahl zu verzichten. Eine Bürgerbeteiligung an der Wahl ihrer Vertreter nach Innen und Außen halten wir für notwendig.
Die Hürden für landesweite Volksbegehren sollten deutlich abgesenkt werden.
Position von Steeven Bretz: Lehne ab
Ein Zustimmungsquorum ist grundsätzlich erforderlich, damit es sich um eine demokratisch legitimierte Entscheidung handelt und nicht zu einem Instrument für die Durchsetzung von Partikularinteressen wird.
Das Land muss die Energiewende voranbringen, auch wenn das höhere Strompreise bedeutet.
Position von Steeven Bretz: Lehne ab
Die Strompreise, die Unternehmen und Verbraucher in Brandenburg zahlen, sind in den vergangenen Jahren rasant gestiegen und sind im Bundesvergleich die höchsten. Das belastet die Menschen und gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit. Wir setzen uns für einen bezahlbaren und zukunftsfähigen Energiemix ein.
Der Energieträger Braunkohle ist für einen ausgewogenen Energiemix auch weiterhin unverzichtbar.
Position von Steeven Bretz: Stimme zu
Wir setzen uns für einen bezahlbaren und zukunftsfähigen Energiemix ein. Die Braunkohle ist hier ein wichtiger Pfeiler und ein Stabilisator im Strompreissegment und bleibt daher ein unverzichtbarer Bestandteil. Der respektvolle Umgang mit den vom Tagebau Betroffenen ist dabei wichtig.
Das Land muss den Kommunen mehr Geld zukommen lassen.
Position von Steeven Bretz: Stimme zu
Die Kommunen sind aufgrund zunehmender Aufgabenübertragung durch Land oder Bund finanziell stark gefordert. Der Bund unterstützt die Kommunen bereits deutlich. Die direkte Weiterleitung von Bundesgeldern an die Kommunen durch das Land muss zukünftig transparenter gewährleistet werden.
Brandenburg braucht genügend Polizisten: Die geplanten Stellenkürzungen darf es nicht geben.
Position von Steeven Bretz: Stimme zu
Durch den massiven Stellenabbau ist die Handlungsfähigkeit der Polizei in Gefahr. Die Kernaufgabe zur Gewährleistung der Inneren Sicherheit kann aufgrund des Stellenabbaus nicht mehr bewältigt werden. Brandenburg verzeichnet eine steigende Kriminalitätsbelastung, die bekämpft werden muss!
Im öffentlichen Dienst muss weiter Personal abgebaut werden.
Position von Steeven Bretz: Neutral
Einen weiteren Personalabbau bei der Polizei des Landes sowie bei den Lehrern lehnen wir ab. Anhand einer fachbasierten Aufgabenanalyse und Personalbedarfsplanung ist der derzeitige und der künftige Bedarf zu ermitteln.
Der Landesverfassungsschutz soll abgeschafft werden.
Position von Steeven Bretz: Lehne ab
Der Verfassungsschutz Brandenburg ist wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur und muss in sachlicher und personeller Hinsicht so ausgestattet sein, dass er seine Aufgaben voll erfüllen kann. Deshalb darf es keinen weiteren Personalabbau beim Verfassungsschutz in Brandenburg geben.
Politiker sollten besser bezahlt werden.
Position von Steeven Bretz: Neutral
Die Diät soll eine unabhängige Arbeit garantieren und es dem Politiker ermöglichen sich voll auf seine Arbeit zu konzentrieren. Natürlich muss sich die Diät dabei am allgemeinen Lohnniveau orientieren.
Wenn die Bevölkerungszahl sinkt, soll entsprechend auch die Zahl der Landtagsabgeordneten von derzeit 88 sinken.
Position von Steeven Bretz: Neutral
Brandenburg verfügt mit 88 Abgeordneten über ein gemessen an seiner Größe und Einwohnerzahl derzeit angemessene Anzahl an Abgeordneten. Es gehört zu den sechs Länderparlamenten mit unter 100 Abgeordneten. Eine Verkleinerung wäre sorgsam abzuwägen.
Der Bau des Flughafens BER in Schönefeld soll abgebrochen und ein neuer Standort gesucht werden.
Position von Steeven Bretz: Neutral
Die Entscheidung für Schönefeld ist leider 1996 und in dem anschließenden Planfeststellungsverfahren gefallen und ist unter objektiven Gesichtspunkten nicht mehr rückgängig zu machen. Diesem Umstand entspringt eine besondere Verantwortung für Schall- und Lärmschutz. Ich schließe beim BER nichts aus!
Am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg soll ein strenges Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr gelten.
Position von Steeven Bretz: Lehne ab
Eine Ausweitung des Nachtflugverbots auf 22-6 Uhr ist wirtschaftlich und verkehrspolitisch nicht vertretbar. Die Hauptstadtregion braucht eine leistungsfähige Luftverkehrsanbindung. In Tegel gilt heute ein planmäßiges Nachtflugverbot von 23- 6 Uhr. Dies soll auch für den BER gelten.
Brandenburg und Berlin sollten eine Länderehe anstreben.
Position von Steeven Bretz: Stimme zu
Langfristig auf jeden Fall! Voraussetzung wäre u.a. allerdings, dass Berlin sein Finanzen konsolidiert. In jedem Fall müssen das die Berliner und die Brandenburger entscheiden.
Alle Fragen in der Übersicht

Politisch haben das Land Brandenburg und der OBM deutlich gemacht, dass sie Zugang der Bürger zu den Seen im Land und in Potsdam anstreben, aber rechtlich haben sie versagt, d.h. keine gerichtsbeständigen Bebauungspläne erarbeitet. (...)

Von: Znegva Urpxre

Antwort von Steeven Bretz
CDU

(...) Selbstverständlich ist die CDU für offene Uferwege. Das haben wir immer wieder betont und geäußert. (...)

(...) 2.Frage: Was werden Sie für eine Kapazitätserhöhung im RE7 tun, um genervte Pendler zu entlasten? (...)

Von: Enys Yruznaa

Antwort von Steeven Bretz
CDU

(...) Da die Züge erste im letzten Jahr mit der Ausschreibung neu eingeführt wurden, ist es in der Tat schwer, hier schnell eine Verbesserung (Austausch der Fahrzeuge) zu gewährleisten. Die CDU sieht allerdings die Problematik der Pendler, die jeden Tag in den überfüllten Zügen zur Arbeit nach Berlin und zurück pendeln. Laut Statistik sind dies bereits täglich rund 200.000 Berlin-Einpendler und rund 80.000 Berlin-Auspendler - Tendenz weiter steigend. (...)

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