Wie wollen Sie den Naturkundemuseum Unterricht an Schulen fördern?
Kenntnisse von ökologischen Zusammenhängen und insbesondere Artenkenntnisse sind die Voraussetzung, um die Biodiversität als unterstützenswert zu sehen. Diese schwinden in einem großen Ausmaß. Auch die jetztige Elterngeneration von Grundschulkindern kennt sich nicht mehr aus.
Sehr geehrte Frau W.,
ich gehe davon aus, dass Sie mit „Naturkundemuseum Unterricht“ allgemein Naturkunde und Artenkenntnis im Schulunterricht meinen. Kenntnisse über Arten und ökologische Zusammenhänge bilden eine wichtige Grundlage dafür, dass Kinder und Jugendliche den Wert der biologischen Vielfalt verstehen.
Gerade deshalb ist es wichtig, dass solche Themen im Unterricht ausreichend Zeit bekommen. Mit der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9), das seit dem Schuljahr 2025/26 schrittweise wieder eingeführt wird, steht den Schulen wieder mehr Lernzeit zur Verfügung. Diese zusätzliche Zeit soll unter anderem genutzt werden, um Inhalte gründlicher zu behandeln und Zusammenhänge besser zu vermitteln.
Auch die Naturwissenschaften bleiben dabei ein wichtiger Bestandteil der schulischen Bildung. In der überarbeiteten Stundentafel wurde das Fach Biologie gestärkt und erhält eine zusätzliche Unterrichtsstunde. Gleichzeitig gilt: Kein Fach hat im neuen Bildungsgang weniger Unterrichtszeit als im bisherigen achtjährigen Gymnasium.
Damit eröffnet das zusätzliche Schuljahr auch mehr Möglichkeiten, Themen aus Natur und Umwelt vertieft zu behandeln und das Verständnis für ökologische Zusammenhänge zu stärken.

