Robert Hammer

| Kandidat Nordrhein-Westfalen
Robert Hammer
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Jahrgang
1962
Wohnort
Attendorn
Berufliche Qualifikation
Zerspanungsmechaniker und Erzieher
Ausgeübte Tätigkeit
Zauberkünstler, Theaterschauspieler
Wahlkreis

Wahlkreis 128: Olpe

Wahlkreisergebnis: 0,6 %

Parlament
Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Robert Hammer: Stimme zu
Ich halte eine abschreckende Wirkung für gegeben, jedoch nur dann, wenn auf diese Kameras auch eindeutig hingewiesen wird. Darüber hinaus hat es sich bei der Aufklärung von begangenen Taten erwiesen, dass sie durchaus nützlich bei der Aufklärung sein können und auch sind. Allerdings müssen Daten, die keinerlei Hinweise auf Straftaten geben, umgehend gelöscht werden.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Robert Hammer: Stimme zu
Nicht nur grundsätzlich, sondern generell. Bildung benötigt Zeit. Niemand würde beispielsweise in der Industrie daran denken, eine Ausbildung einfach zu verkürzen, um damit qualifiziertere Arbeitskräfte zu bekommen. Das ist paradox. Darüber hinaus ist die Situation durch fehlendes Lehrpersonal auf allen Ebenen zusätzlich angespannt. Diese Fehlstunden können sowieso kaum ausgeglichen werden.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Robert Hammer: Lehne ab
Tatsachen zu leugnen halte ich für falsch. In einem humanistischen Menschenbild, wie ich es vertrete, soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden, so weit die Rechte anderer Menschen nicht verletzt werden. Was nicht geht, sind thematischen Rollenspielen, Workshops, Lektüren oder der pantomimischen Darstellung diverser Sexpraktiken. Damit sind m.E. Kinder völlig überfordert und verletzen ihr Schamgefühl.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Robert Hammer: Neutral
Es gibt da kein stures Für und Wider. Ich denke, dass es einfach situationsabhängig ist.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Robert Hammer: Stimme zu
Es muss das Verursacherprinzip gelten. Es kann nicht sein, dass Konzerne sich Gewinne in die Tasche stecken und wenn es um die Folgekosten geht, die Kosten dafür sozialisiert werden. Das ist eine Denke, die ein Schlag ins Gesicht derer ist, die eine gerechte Politik wollen. Schon der unsägliche Atomdeal zeigt, dass die Rücklagen der Industrie nicht reichen werden und der Steuerzahler die Zeche zahlen wird.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Robert Hammer: Neutral
Ich finde, dass man eine solch komplexe Frage kaum in ein Ja oder Nein stecken kann. Wir sind hier nicht bei einem "Revolverblatt". Von daher ist es mir nicht möglich, diese Frage auf eine Zustimmung oder Ablehnung zu reduzieren.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Robert Hammer: Neutral
Auch diese Frage ist nicht so einfach mit einem Ja oder Nein zu beantworten. Ich bin für Volksentscheide, auch auf Bundesebene. Aber was heißt denn überhaupt deutlich herabgesetzt werden? Das ist mir viel zu diffus. Sollen es 10, 20, 30 oder 50% weniger Unterschriften sein, damit ein Volksentscheid angesetzt werden kann?
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Robert Hammer: Lehne ab
Ich lehne ein Betreuungsgeld ab. Vielmehr sollten Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen, volle Rentenansprüche erlangen, wie bei einem vollen Gehalt. Darüber hinaus halte ich ein Pflichtjahr vor der Schule für sinnvoll.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Robert Hammer: Stimme zu
Absolut. Bildung fängt in der Kita an. Jeder, der es sich nicht leisten kann, wird von einer Chancengleichheit, die sowieso schon nicht wirklich gegeben ist, auch noch ausgeschlossen.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Robert Hammer: Lehne ab
Museen sind Teil der Kultur einer Gesellschaft und auch aus historischer Sicht wichtig. Eine Gesellschaft, die ihre Geschichte nicht kennt, die ihre Künstler nicht kennt, verliert an Identität und kann aus der Geschichte nichts lernen. Schwimmbäder sind ein Platz für Soziales Miteinander, auch für die finanziell schwächeren Schichten. Sie müssen ebenfalls erhalten bleiben.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Robert Hammer: Stimme zu
Wer aus Gründen schlechter Entlohnung, niedriger Rente oder aus Krankheitsgründen und der damit verbundenen Finanzschwachheit nicht mobil sein kann, bedarf der Unterstützung durch solche Tickets. Dadurch ist gewährleistet, dass Betroffene beispielsweise ihre Einkäufe selbst erledigen oder auch an sozialen Veranstaltungen teilnehmen können. Es ermöglicht auch ein menschenwürdigeres Leben.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Robert Hammer: Lehne ab
Das Aussehen eines Menschen darf nicht zur Diskriminierung dienen. Hier ist unser Grundgesetz eindeutig. Es ist mir egal, ob ein Mensch europäisch, arabisch, chinesisch oder sonst wie aussieht. Kontrollen ja, und zwar wenn sie vernünftig begründet sind und zwar völlig egal, welche Nationalität oder welches Aussehen die kontrollierten Menschen haben.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Robert Hammer: Stimme zu
Da bin ich absolut dafür, denn es bestehen große Einflussmöglichkeiten und damit auch die politische Manipulation der Zuschauer. Öffentlich Rechtliche Sender und deren Gremien gehören besetzt mit unabhängigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Dadurch ist auch eine unabhängige Berichterstattung gewährleistet. Zwar vereinfacht ausgedrückt, es ist jedoch leider nicht möglich, mehr dazu zu schreiben.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Robert Hammer: Stimme zu
Die Menschen haben ein recht darauf zu erfahren, was in ihre Land passiert, so lange dadurch die Öffentliche Sicherheit nicht gefährdet ist. Die Politiker sind für die Menschen da und nicht umgekehrt.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Robert Hammer: Stimme zu
Mittel müssen nach Bedürftigkeit und nicht nach regionaler Zugehörigkeit verteilt werden.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Robert Hammer: Lehne ab
Wir haben nur eine Erde. Die gilt es zu schützen. Arbeitsplätze sind variabel und Menschen können und haben schon immer neue Wege gefunden, um Arbeit zu erhalten, neue Jobs auf anderen Ebenen zu schaffen. Die digitale Entwicklung hat das gezeigt. Ebenso die Entwicklung erneuerbarer Energien.

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