Reiner Dworschak

| Kandidat Thüringen
Reiner Dworschak
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Jahrgang
1954
Wohnort
Saalfeld
Berufliche Qualifikation
Maschinenschlosser
Ausgeübte Tätigkeit
Werkstoffprüfer, Rentner
Wahlkreis

Wahlkreis 28: Saalfeld-Rudolstadt I

Wahlkreisergebnis: 0,5 %

Liste
Landesliste, Platz 27
Parlament
Thüringen

Thüringen

Die Einstellung weiterer Kita-Betreuer:innen soll Vorrang haben vor der Einführung eines zweiten beitragsfreien Kitajahres.
Position von Reiner Dworschak: Neutral
Für mich gibt es kein "entweder-oder", weil wir eintreten für eine kostenlose Bildung von der Kita bis zur Hochschule UND eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Kitas sowie mehr und besser bezahlte Erzieher.
Jugendliche sollen bereits ab 16 Jahren bei Landtagswahlen mitwählen dürfen.
Position von Reiner Dworschak: Stimme zu
Unbedingt ja. Weil man die Jugend in die gesellschaftliche Verantwortung nehmen muss, setzen wir uns ein für die Herabsetzung der Volljährigkeit und des aktiven und passiven Wahlrechts auf 16 Jahre.
Um die im Thüringer Klimagesetz festgelegte Energiewende bis 2040 zu erreichen, muss es ermöglicht werden, im Thüringer Wald Windräder zu errichten.
Position von Reiner Dworschak: Lehne ab
Der Thüringer Wald muss angesichts des beschleunigten Umschlags in eine weltweite Umweltkatastrophe erhalten und geschützt werden. Dazu muss die CO2-Belastung drastisch bis 2030 um 70% reduziert werden, wozu man nicht bis 2030 warten kann. Wir kritisieren die AfD, die diese Entwicklung leugnet.
Im Kampf gegen steigende Mieten soll Thüringen dem Vorbild Berlins folgen und eine Mietobergrenze gesetzlich festlegen.
Position von Reiner Dworschak: Stimme zu
Die Ursache der Mietexplosionen ist das Profitstreben der Konzerne, die nach Anlagemöglichkeiten für ihr überschüssiges Kapital suchen. Die MLPD setzt sich ein für ausreichenden, billigen und ökologischen Wohnraum. Wir unterstützen die Mieterinitiativen und ihren Kampf gegen die Immobilienkonzerne.
Der Verfassungsschutz in seiner jetzigen Form ist ein wichtiges Instrument und muss beibehalten werden.
Position von Reiner Dworschak: Lehne ab
Das Gegenteil ist notwendig, der Verfassungsschutz gehört aufgelöst! Durch seine V-Leute sind erst der "Thüringer Heimatschutz" und die NSU möglich geworden. Die Ramelow-Regierung hat die Auflösung des Verfassungsschutzes versprochen, dies jedoch nicht eingehalten.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmer:innen eine Grundrente erhalten.
Position von Reiner Dworschak: Stimme zu
Unbedingt ja. Aus eigener Erfahrung als Altersteilzeit'ler kann ich sagen, dass angesichts der heutigen Arbeitsbelastung und Arbeitshetze 35 Beitragsjahre ungefähr dem entsprechen, was die meisten Kolleginnen und Kollegen heute gerade noch schaffen können.
Abgelehnte Asylbewerber:innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Reiner Dworschak: Lehne ab
Wir treten ein für das Recht auf Flucht und den Erhalt und die Erweiterung des antifaschistischen Asylrechts. Besonders die AfD verbreitet das Märchen, dass die Migration die Ursache aller Probleme sei. Tatsächlich waren Migration und Austausch stets der Geburtshelfer aller Zivilisationen.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Lobbyist:innen und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Reiner Dworschak: Stimme zu
Ein Lobbyregister kann dazu beitragen, dass die Menschen diesen staatsmonopolistischen Kapitalismus durchschauen. Mit tausend sichtbaren und unsichtbaren Fäden halten die größten Konzernen - nicht das Parlament - die Macht in ihren Händen. Das zeigt aktuell der Volkswagen-Skandal.
Es darf keine weiteren Gemeinde- und Kreisfusionen mehr geben.
Position von Reiner Dworschak: Stimme zu
Wir lehnen die Gebietsreform ab, auch die "Gebietsreform 2.0". Sie verschlechtern massiv die Versorgungslage besonders auf dem Land statt das Leben auf dem Land nachhaltig zu verbessern. An der chronischen Unterfinanzierung der Kommunen würde sich ebenfalls nichts ändern.
Massentierhaltung sollte verboten werden.
Position von Reiner Dworschak: Stimme zu
Ich trete ein für artgerechte Tierhaltung. Die Massentierhaltung führt zur Überdüngung der Böden mit Nitrat, so dass sich die Belastung im Trinkwasser durch das krebserregende Nitrit erhöht.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Reiner Dworschak: Lehne ab
Vor allem sollen Kräfte aus Thüringen angeworben werden. Mit der Anwerbung im Ausland soll vor allem der niedrige Lohn der Pflegekräfte aufrecht erhalten werden. Zugleich wird Flüchtlingen in Deutschland nicht erlaubt, als Pflegekraft ausgebildet zu werden, obwohl sie dringend gebraucht werden.
Der vereinbarte Mindestlohn für öffentliche Aufträge von 11,42€/Stunde ist zu hoch und soll zurückgenommen werden.
Position von Reiner Dworschak: Lehne ab
Das ist zu niedrig, wir als MLPD treten für einen Mindestlohn von 12,50 Euro ein. Im Kapitalismus sollen die Massen immer mit Mindest-Möglichkeiten abgespeist werden, während die Zahl und der Reichtum der Milliardäre immer weiter wachsen.
Die Listen der Parteien zur Landtagswahl müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Reiner Dworschak: Neutral
Eine formelle Gleichstellung ändert nichts an der strukturellen Ungleichheit. Die Internationalistische Liste/MLPD betreibt eine aktive Frauenförderung in allen Bereichen. Wir haben die höchste Frauenquote aller Parteien in Deutschland außer der Partei "Die Frauen".
Die aktuelle Anzahl von Gemeinschaftsschulen soll nicht weiter erhöht werden.
Position von Reiner Dworschak: Lehne ab
Wie oben bereits gesagt, treten wir ein für ein einheitliches Bildungssystem von der Kita bis zur Hochschule. Fakt ist, dass ein längeres gemeinsames Lernen für die Schülerinnen und Schüler viel mehr förderlich ist.
In Thüringen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Reiner Dworschak: Stimme zu
In Thüringen wird antifaschistisches Engagement kriminalisiert, wie beim Rebellischen Musikfestival 2018 in Truckenthal/Nähe Sonneberg. Ich trete ein für das Verbot aller faschistischen Organisationen und Parteien und ihrer Propaganda.
Das Land Thüringen soll auch weiterhin Stipendien für angehende Ärzt:innen finanzieren, damit sie sich später im ländlichen Raum niederlassen („Thüringen-Stipendium“).
Position von Reiner Dworschak: Stimme zu
Studenten müssen lernen, sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung zu orientieren und nicht nur dort zu studieren, wo man am besten verdient. Noch wichtiger ist es, den unsozialen Numerus Clausus in Medizin abzuschaffen und mehr Ärzte in allen Medizinfächern auszubilden.
Mit überschüssigen Steuereinnahmen soll das Land Thüringen vorrangig Schulden zurückzahlen.
Position von Reiner Dworschak: Lehne ab
Eine reine Schuldenbremse ist Augenwischerei. Wir setzen uns stattdessen ein für einen Schuldenerlass für verarmte Gemeinden und ein Schuldenmoratorium für das Land Thüringen.
Der Ausbau von Radwegen soll Vorrang vor Investitionen ins Autostraßennetz haben.
Position von Reiner Dworschak: Stimme zu
Fahrrad fahren muss attraktiver und sicherer werden und soll dem Ausbau des Autostraßennetzes vorgezogen werden. Das ist auch ein Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstosses. Es dient auch der Gesundheitsförderung der Bevölkerung.
Alle Fragen in der Übersicht

(...) Was sind die Hauptkritikpunkte an der Regierung Ramelow? (...)

Von: Envare Frvqryznaa

Antwort von Reiner Dworschak
MLPD

(...) Für mich ist die AfD eine rassistische und ultrareaktionäre Partei. Ihr Thüringer Frontmann Björn Höcke ist ein Faschist. Es war das Internationalistische Bündnis, welches dieses viel beachtete Urteil des Verwaltungsgerichts Meiningen am 26.9. (...)

# Arbeit 6Okt2019

Was ist zu tun, damit Löhne, Renten und Arbeitszeiten in Ost und West endlich gleich sind?

Von: Rqvgu Fgrva

Antwort von Reiner Dworschak
MLPD

(...) Der Grund: sie wollen sich nicht mit den Konzernen anlegen! Nur wer auf die Kampfkraft der Arbeiterinnen und Arbeiter setzt und sie unterstützt, kann gemeinsam etwas verändern. Als Arbeiter und Direktkandidat in Saalfeld-Rudolstadt I unterstütze ich daher aus voller Überzeugung die aktuellen gewerkschaftlichen Kämpfe in den Thüringen-Kliniken und im Stahlwerk in Unterwellenborn nach höheren Löhnen. (...)

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