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Oskar Lafontaine
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Frage von Fritz E. •

Frage an Oskar Lafontaine von Fritz E. bezüglich Umwelt

Sehr geehrter Herr Lafontaine,

vielen Dank für Ihre Antwort vom Februar. Leider schaffe ich es erst jetzt zu erwidern. Ich muss zugeben, das mit der Verstaatlichung war kleiner Seitenhieb. Nicht bös sein :-).
Ein Strommarkt auf Basis genehmigter Preise und eines "verstaatlichten" Stromnetzes ist, das zeigt meine Erfahrung, wohl die beste Option. Ein Problem bei der Rückübertragung der regionalen Energieversorger an die Gemeinden sehe ich dann doch - vielleicht haben Sie da mehr Erfahrung oder bessere Argumente: Wenn die diese rückübertragen werden, meinen Sie man kann dann die "wirtschaftliche Logik" noch weiterhin aufrechterhalten, die solche Unternehmen doch jetzt eher zu Effizienz und zum "guten" Wirtschaften anhält als vormals jene "Beamtenbetriebe" wie die Post u.ä.? Müssten denn nicht Verbeamtungen von Angestellten anstehen oder meinen Sie es wäre wirklich möglich, vielleicht allein über Richtlinien - wie z.B. geringe Personalkosten, hoher Service o.ä. - die Unternehmen so zu steuern, dass sie - zwar in staatlicher Hand -, aber dennoch höchst wirtschaftlich arbeiten? Gerade bei Betrieben für die unsere Steuergelder genutzt werden, müsste doch nach allen Regeln der Kunst sparsam gearbeitet werden. Ich sehe da noch den "Konflikt" zwischen Arbeiten nach dem Willen der Regierenden bzw. Bürger - was in einer Demokratie ja politisch selten an Kosten scheitern sollte - und Arbeiten nach der Logik von Kosteneffizienz und möglichst gutem Einnahmen/Ausgabenverhältnis. Oder könnte man hier vielleicht ein Konzept direkter Demokratie (Genossenschaften?) einflechten, um ähnliche Effekte zu erzielen, wie in der Schweiz, wo die Bürgerinnen und Bürger ja sehr umsichtig mit den Staatsfinanzen umgehen, soweit sie darauf Einfluss haben...?
Ich hoffe, ich konnte meine Frage verständlich ausdrücken und freue mich auf eine persönliche Antwort.

Mit besten Grüßen

Fritz Ebert

PS: Ich bin gar nicht so unüberzeugt von der Linken. Bin aber wohl bei "Freunden“ immer etwas kritischer ;).

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Antwort von
BSW

Sehr geehrter Herr Fritz Ebert,

leider ist es nicht möglich, dass Oskar Lafontaine seine Fragen persönlich beantworten kann. Er ließt aber jeder Frage und gibt uns Mitarbeitern Stichpunkte für die Beantwortung.

Oskar Lafontaine und DIE LINKE unterstützen Bestrebungen, die zu mehr Demokratie, mehr Mitbestimmung und einer größeren Teilhabe am öffentlichen Leben führen.

Freundliche Grüße,

Thomas Lutze
Mitarbeiter Oskar Lafontaine