Setzen Sie sich gegen die geplanten Änderungen des Elterngeldes ein?
Sehr geehrter Herr Röttgen,
ich bin mit meinem zweiten Kind schwanger (ET Februar 2027) und fassungslos über die geplanten Änderungen beim Elterngeld. Deutschland beklagt seit Jahren sinkende Geburtenzahlen, gleichzeitig sollen ausgerechnet Familien immer weiter belastet werden. Das ist widersprüchliche Politik. Die Politik sollte nicht Familien in eine bestimmte Aufteilung aufzwingen die fernab der Realität vieler Familien ist. Viele Mütter möchten ihr Kind mindestens ein Jahr stillen – im Einklang mit den Empfehlungen der WHO. Für viele ist Stillen oder Abpumpen am Arbeitsplatz jedoch nicht realistisch. Ein Stillberufsverbot nicht für alle realistisch und belastet zudem die KV.
Die geplante Erhöhung um Max. 100€ auch ein Scherz.
Ich erwarte von Ihnen, dass Sie sich gegen diese Änderungen einsetzen. Wer Familien immer neue Lasten aufbürdet, darf sich nicht wundern, wenn sich noch weniger Menschen für Kinder entscheiden oder die AfD wählen.

