Welche Lösung stellen sie sich vor, wenn es in Zukunft eine große Unterversorgung im Bereich der ambulanten Psychotherapie gibt? Welche Berufsgruppen haben die Sparideen entwickelt?
Sehr geehrte Frau Warken,
mit großer Sorge beobachte ich Ihre Pläne im Gesundheitssystem und ich habe die realistische Befürchtung, dass es aufgrund der Kürzungen in Zukunft viel zu wenig Therapie und Psychotherapeuten für die Patienten gibt. Die Folgen für die Gesellschaft und auch jeden Einzelnen Bürger liegen auf der Hand und wurden Ihnen in den letzten Wochen von vielen Stellen ausführlich skizziert. Daher meine ersten Fragen: Wie planen Sie, mit diesen Folgen umzugehen? Können Sie sie verantworten?
Bitte entscheiden Sie nicht über die Köpfe von uns Behandlern hinweg, sondern reden Sie mit uns, hören Sie uns zu. Die vorgelegten Konzepte wirken sehr realitätsfern und an den Belangen vieler Menschen vorbei. Daher meine zweite Frage: Aus welchen Berufsgruppen setzt sich Ihr Team zusammen, welches diese Ideen entwickelt hat?

