Suizid ist die häufigste Todesursache bei Menschen zw. 15 - 29 Jahren. Die ambulante Kinder- & Jugendpsychotherapie wird nicht gefördert, sondern ist durch ihre GKV-Reform bedroht. Wieso tun Sie das?
Die psychische Gesundheit hat sich seit der Corona-Pandemie deutlich verschlechtert, besonders Kinder und Jugendliche sind stark belastet und benötigen Therapie, um z.B. wieder zur Schule zu gehen zu können, um Depressionen/Essstörungen/Angststörungen behandelt zu bekommen.
Rund 17 Prozent aller Grundschulkinder zeigen auffällige psychische Befunde. Allgemeine Daten für Deutschland weisen darauf hin, dass etwa ein Fünftel aller Kinder und Jugendlichen mit einer psychischen Störung leben. Besonders zeigen sich Ängste, ADHS, Lernstörungen, Depressionen und Sucht- oder Essstörungen. Kinder aus armutsgefährdeten Familien sind mit fast einem Drittel deutlich stärker betroffen. Folgen sind neben schlechteren Schulleistungen auch langfristige psychische Belastungen: Drei Viertel aller psychischen Störungen und Erkrankungen im Lebensverlauf beginnen im Kindes- und Jugendalter. Das steht auf der Seite des Familienministeriums.

