Martin Wengenmayr

| Kandidat Sachsen
Martin Wengenmayr
© Martin Wengenmayr
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Jahrgang
1990
Wohnort
Coswig
Berufliche Qualifikation
Physiker
Ausgeübte Tätigkeit
Wissenschaftler
Wahlkreis

Wahlkreis 39: Meißen 3

Wahlkreisergebnis: 4,7 %

Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Lehne ab
Zur Auflösung der Abhängigkeiten von der Kohleindustrie brauchen wir neue Dienste und Industrien, die systematisch vor Ort gefördert werden müssen. Dafür gibt es bereits eine Reihe von Konzepten, noch fehlt der politische Wille zur Veränderung.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Neutral
Zur Abdeckung der Pflege ist es kurzfristig sinnvoll Pflegekräfte aus dem Ausland anzuwerben. Langfristig sollte der Beruf Pfleger attraktiver werden - vor allem durch bessere Arbeitsbedingungen - um dem Mangel an Fachkräften entgegen zu wirken.
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Stimme zu
Gute Beispiele wie die Stadt Wien mit ihren Gemeindebauten zeigen, dass explodierende Mieten durch städtische Wohnungen abgefedert werden. Allein der Besitz städtischer Wohnungen reicht aber nicht, dazu gehören kontinuierliche Sanierungskonzepte und Transparenz bei richtungsweisenden Entscheidungen.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Lehne ab
Junge Menschen müssen die Möglichkeit haben, Ihren Interessen politisches Gewicht zu geben. Schon wegen der demographischen Situation haben junge Menschen ein kleineres Gewicht bei Wahlen, dieses Ungleichgewicht kann mit einem Wahlrecht ab 16 zumindest etwas ausgeglichen werden.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Neutral
Das staatliche Rentensystem sollte nicht durch private Vorsorge, die sich etwa Geringverdiener schlicht nicht leisten können, untergraben werden. Die genaue Form der Rente muss fortwährend an die aktuelle Situation angepasst werden, dabei kann auch eine Grundrente nach 35 Jahren sinnvoll sein.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Stimme zu
Durch die großen Auftragsvolumen des öffentlichen Dienstes hat er eine klare Lenkungswirkung auf Dienstleister und Industrie. Dieses Potential sollte dingend genutzt werden um nachhaltige, ökologische und soziale Unternehmen zu fördern.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Stimme zu
Ein Lobbyregister ist ein wichtiges Instrument um mehr Transparenz zu schaffen und gegen Korruption und Politikverdrossenheit vorzugehen.
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Neutral
Dem Ärztemangel auf dem Land muss entgegen gewirkt werden. Dazu ist eine ganze Reihe von Maßnahmen notwendig, ob eine zehnjährige Verpflichtung von Studierenden für eine Arbeit irgendwo auf dem Land sinnvoll ist, muss sich meiner Meinung nach noch zeigen.
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Stimme zu
Populismus, der sich Rassismus, Antisemitismus und der Ausgrenzung andere Randgruppen bedient, braucht einen sachlichen, aufklärenden Gegenpart, der im Interesse einer friedlichen, starken Gesellschaft staatlich gefördert werden sollte.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Neutral
Entscheidungen über Asylanträge und Abschiebungen sind immer Einzelfallentscheidungen und sollten nicht pauschal behandelt werden. Rückführen abgelehnter Asylbewerber* ist sinnvoll, aber nicht in jede Region, zu jeder Jahreszeit und nicht, wenn die Bewerber* schon fest in Deutschland angekommen sind
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Stimme zu
Die paritätische Besetzung von Listen ist definitiv sinnvoll um die doch in einigen Punkten unterschiedlichen Interessen von Männern und Frauen zu berücksichtigen. Welche Form der Sanktionierung bei Nichteinhaltung praktikabel ist, muss allerdings gut durchdacht werden.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Lehne ab
Glyphosat hat in Bereichen des öffentlichen Lebens und in der Nahrungsmittelproduktion zu viele Nachteile, auch wenn es das aktuell am Besten untersuchte Ackergift ist. Der Einsatz z.B. im Bahndamm ist dagegen sinnvoll, da hier keine Ökosysteme großflächig zerstört werden und nichts ins Essen kommt.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Neutral
Die Entkriminalisierung von Cannabis ist sinnvoll, muss aber mit entsprechenden Suchtpräventionsprogrammen, wie etwa in Portugal, verbunden sein. Ein Gleichsetzten mit anderen Suchtmitteln wie Alkohol und Nikotin finde ich nicht zielführend, den vereinfachten Einsatz in der Medizin dagegen schon.
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Stimme zu
Der Fokus des Verfassungsschutzes lag zu lange auf dem Terrorismus von außen. Eine grundlegende Überarbeitung der Ziele, Methoden- zum Beispiel im Hinblick auf den Datenschutz - und der Personalstruktur sollte möglichst bald angestrebt werden.
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Neutral
Der Ausbau der Informationstechnischen Infrastruktur muss in der Breite erfolgen und sollte sich nicht schwerpunktmäßig nur an Unternehmen oder nur an Privatpersonen richtigen.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Stimme zu
Die Angst vor wirtschaftlichen Schäden und Übergriffe durch Wölfe ist absurd, solange wir dem Wolf Lebensraum zugestehen. Wölfe mögen die Nähe zum Menschen nicht. Für eine bessere Akzeptanz ist die Förderung von Hütehunden und ähnlichem sinnvoll.
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Neutral
Langfristig sollte Bildung insgesamt kostenfrei sein, so auch die frühkindliche Bildung in der Kita. Aktuell ist aber noch großer Nachholbedarf bei der Qualität - Betreuungsschlüssel, Verfügbarkeit von Plätzen, Arbeitsbedingungen der Erzieher*. Hier kann mit Kitagebühren schneller gehandelt werden.
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Martin Wengenmayr Direktkandidat für den Sächsischen Landtag 2019 im WK39
Position von Martin Wengenmayr: Stimme zu
Große Vermögen entstehen nicht durch einzelne Personen, sondern durch das gewinnbringende Zusammenspiel von Infrastruktur, Gesellschaft und individueller Arbeitsleistung. Dafür muss auch ein Teil des Vermögens an die Gesellschaft zurückfließen.

Die politischen Ziele von Martin Wengenmayr

  • Mobilitätswende
  • Kohleausstieg und damit einhergehende Energiewende
  • Naturschutz im Großen (Platz für den Wolf) und im Kleinen (hier und dort Blühstreifen, Straßenbegleitgrün, Feldhecken, ...)
  • Finanzielle Absicherung der staatlichen Grundaufgaben Bildung, Infraktruktur, Kutur sowie Justiz und Strafvollzug
  • Digitalisierung und Standartisierung der sächischen Behördenlandschaft und des Verwaltungsapparates

Über Martin Wengenmayr

  • geboren in Cottbus, aufgewachsen in Chemnitz
  • Beginn Physikstudium in Chemnitz, Fortführung in Dresden
  • Umzug nach Coswig noch während des Studiums, Entstehung einer engen Bindung zu Coswig, Meißen und der Region
  • Organisation von Auf- und Ausbau der Coswiger Ortsgruppe der Grünen, aktive Mitarbeit im CVJM Coswig und der evangelischen Kirchgemeinde

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