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Martin Conrad
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Frage von Anke E. •

Frage an Martin Conrad von Anke E. bezüglich Verkehr

Sehr geehrter Herr Conrad,

Vielen Dank für Ihre Antwort bezüglich der Querverbindungen.

Dann müssen aber Busspuren her, den im Berufsverkehr spielen die Busse sonst fröhlich mit Stau und niemandem ist so richtig geholfen.
Dann finde ich die Fahrzeiten mit den Bussen in der Peripherie einfach viel zu lange. Ich bin mal in Billstedt gestrandet und habe geguckt, wie lange der Bus zum Niendorf Markt braucht. Stolze 95 min. Ok, damals hat der Sturm die Stadt lahm gelegt. Da habe ich mich mit vielerlei öffentlichen Verkehrsmitteln den Weg zurück gebahnt.

Das ruft nach Busspuren und attraktiven Schnellbuslinien, die außenliegende Stadtteile miteinander verbinden.

Sieht Ihre Partei das auch so und wenn ja, wo bekommt sie den Platz, zb für Busspuren her?

Nur, dass die U5 jetzt aufwendig und teuer unter die Erde gelegt werden soll... Die Anbindung vom West-NordWest ist notwendig. Ich bin gespannt, wie alt ich sein werde, wenn diese fertig ist.

Was spricht dagegen, wenn die U-Bahn dort, wo der Platz vorhanden ist, überirdisch geführt wird? Das gelingt in anderen Städten auch.

Mit freundlichem Gruß
A. E.

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Antwort von
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Sehr geehrte Frau E.,

mehr attraktive Buslinien, die die äußeren Stadtteile verbinden - ja, sehe ich auch so.

Was zusätzliche Busspuren dafür angeht, da denke ich, muss man schauen, ob das dafür notwendig wäre. Wie groß ist denn der konkrete Bedarf bei diesen Strecken? Wie viele Menschen würden denn schätzungsweise zum Beispiel von Niendorf nach Langenhorn fahren wollen? Das lässt sich sicher nicht exakt voraussagen, aber mit Befragungen oder ähnlichen Methoden kann ich mir schon vorstellen, dass man da Größenordnungen bekommt. Dann werden die Planer sich ansehen, welche Routen in Frage kommen. Und ob dafür zusätzliche Busspuren sinnvoll und möglich sind. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt.

Was die U 5 angeht, so wird es in der Tat noch ein paar Jahre dauern, bis wir sie nutzen können. Aber wir müssen das Projekt jetzt angehen, sonst kommt es nie. Vielleicht haben Sie den Ausbau der A 7 Richtung Norden verfolgt und den Bau des „Deckels Schnelsen“. Da dachte man am Anfang ja auch: Wann wird das wohl was werden? Und jetzt ist er da - ein echter Erfolg.

Die U-Bahn oberirdisch zu führen, dagegen spricht aus meiner Sicht nichts. Das haben wir in unserem Hamburg ja auch schon an einigen Stellen. Die Frage ist, wie Sie ja auch schreiben: Wo ist der Platz dafür vorhanden? Das müssen die Planer und auch die Bürger vor Ort beantworten, die im vorgesehen Beteiligungsverfahren zu Wort kommen werden.

Beste Grüße

M.Conrad