Marco Scheffler

| Kandidat Bundestag 2009-2013
Nina Hüttmann
Jahrgang
1967
Wohnort
Hamburg
Berufliche Qualifikation
Versicherungskaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Gastronom
Parlament
Bundestag 2009-2013
Wahlkreisergebnis
1 %
Wahlkreis
Hamburg Eimsbüttel

Die politischen Ziele von Marco Scheffler

Zunächst will ich das Bundestagsdirektmandat für den Wahlkreis 21, Hamburg-Eimsbüttel, gewinnen. Denn ich bin davon überzeugt, dass das bedingungslose Grundeinkommen eine starke parlamentarische Vertretung braucht, damit es beschlossen und umgesetzt wird.

Doch warum überhaupt ein Grundeinkommen? Und warum bedingungslos?

1. Das Bruttoinlandprodukt Deutschlands steigt stetig (mal von der jetzigen Krise abgesehen). Es wird aber von immer weniger abhängig Beschäftigten erwirtschaftet, sondern durch Maschinen. Trotzdem sollte jeder Mensch der Gesellschaft am entstehenden Wohlstand teilhaben. Also nicht nur die Besitzer der Produktionsanlagen. Eine materielle Grundausstattung ist notwendig, egal ob jemand arm oder reich, alt oder jung, krank oder gesund ist.

2. Technisierung und Maschinisierung der Arbeitswelt und die Verlagerung von menschlicher Arbeitskraft in "Billiglohnländer" entziehen sehr vielen Menschen die Möglichkeit, einer Erwerbsarbeit nachzugehen. Gleichzeitig erwartet die Gesellschaft unter großen administrativen Anstrengungen (Agentur für Arbeit), dass sich diese Leute wieder eine neue Erwerbsarbeit suchen. Das ist ein Widerspruch. Ein bedingungsloses Grundeinkommen löst diesen Widerspruch auf.

3. Ein bedingungsloses Grundeinkommen signalisiert allen Bürgerinnen und Bürgern: Jeder soll teilhaben. Jeder soll die Früchte genießen können. Niemand darf in unwürdige Beschäftigungsverhältnisse gezwungen werden, nur damit der Lebensunterhalt "verdient" wird. Jeder Mensch verdient seinen Lebensunterhalt allein dadurch, dass er Teil dieser Gesellschaft ist. Dafür muss er oder sie nicht auch noch hart arbeiten. Jeder gehört dazu.

4. Ein bedingungsloses Grundeinkommen befreit uns aber nicht nur vom Arbeitszwang. Es schafft die Möglichkeit, neue Initiative und Kreativität freizusetzen. Mit einem Grundeinkommen im Rücken lassen sich persönliche Pläne schmieden, Ideen für das eigene Leben entwickeln, ehrenamtliche Projekte umsetzen.

5. Bedingungslos muss das Grundeinkommen sein, damit wir uns die gesamte Kontrollbürokratie sparen können. Und bedingungslos muss es sein, weil niemand etwas dafür kann, hier auf dieser Welt (über)-leben zu müssen.

Über Marco Scheffler

* geboren in Hamburg
* Unternehmer, 3 Bars in Eimsbüttel
* verheiratet
* zwei Söhne
* Bundeswehr (Rommelmannschaft)
* gelernter Versicherungskaufmann
* Lehramtsstudium Uni HH
* Reisen in mehr als 34 Länder auf 4 Kontinenten.

Mein politisches Selbstverständnis:

"Ich denke an Generationen, nicht in Wahlperioden!"

Grundeinkommen? Grundeinkommen!

Ich trete für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein, weil es nicht länger hinnehmbar ist, dass Menschen in unwürdigen Verhältnissen leben müssen, egal ob sie Kinder, Rentnerinnen oder Hartz-IV-Bezieher sind. Und ich nehme es nicht hin, dass nur eine Auswahl an Leuten eine Grundsicherung bekommt. Die steht nach meinem Verständnis jedem in der Gemeinschaft zu. Denn: Jeder Mensch ein König.

Warum Politik? Wie fing alles an?

Seit ich mich erinnern kann, engagiere ich mich politisch.

Das erste Mal mit vielleicht 12 Jahren. Mir wurde klar, dass die Ressourcen endlich sind und ich noch einige Jahre auf der Erde zu leben habe. Ich sammelte Unterschriften für Papiermüllcontainer, verkaufte an der Haustür Gewichte für Spülkästen und baute sie ein. Meinen Vater überzeugte ich, ein Katalysator-Auto zu kaufen.

Ich begann mit 17 Jahren als Jugendleiter in unserer Kirchengemeinde zu arbeiten.

Mit 21 Jahren habe ich die ersten Sommerfreizeiten mit einem Freund organisiert und geleitet. Dadurch wurde das Freizeitangebot für Jugendliche aus meinem Stadtteil sehr verbessert. Zu dieser Zeit reiste ich auch mit einer Gemeindegruppe nach Tansania. Dort wurde ein neues Arbeitsgerät gebraucht, eine Maismühle: Als ich nach Deutschland zurückkam, rief ich die "Aktion Maismühle" ins Leben. Ein Jahr später war das Ziel erreicht und ich hatte die 15.000.- DM über Spenden gesammelt. Die Maschine wurde aufgestellt, es wurden zwei Arbeitsplätze geschaffen und den Frauen und Kindern die tägliche Arbeit erleichtert.

Vor ein paar Jahren bekam ich eine Anfrage von den Grünen, ob ich mich nicht bei ihnen einbringen möchte. Ich mochte nicht, denn die Grünen haben ihre Ideale und Ziele längst verkauft, siehe den Jugoslawien-Krieg, siehe Afghanistan.

Meine Erfahrung ist, Engagement ist möglich. Jeder kann etwas bewegen, wenn er oder sie sich mit Herz und Verstand für eine politische Sache einsetzt.

Das bedingungslose Grundeinkommen ist so eine Sache!

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