Fragen und Antworten

Frage an
Kilian Kronimus
ÖDP

Sehr geehrter Herr Kronimus,

wie werden Sie und ihre Partei gegen den Lobbyismus vorgehen und dafür sorgen, dass neben Firmen Berater aus verschiedenen Bereichen zugelassen werden wie z.B. Greenpeace oder BUND?

Arbeit und Beschäftigung
21. August 2017

(...) der Lobbyismus ist in Deutschland und auf EU-Ebene ein riesiges Problem. Die Einflussnahme von finanzkräftigen Konzernen sind enorm. Die ÖDP lehnt Spenden von Konzernen an Parteien ab und hat dies als einzige Partei in ihrer Satzung festgeschrieben. (...)

Frage an
Kilian Kronimus
ÖDP

Wie stimmen Sie im Fall Glyphosat-Zulassung?

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
02. August 2017

(...) ich finde es unverantwortlich, dass die Glyphosat-Zulassung verlängert werden soll. Ich möchte eine Pressemitteilung vom 06.03.2016 unserer Bundesvorsitzende Gabriela Schimmer-Göres zitieren: "Glyphosat, das höchst umstrittene und am häufigsten genutzte Pestizid, darf nach Auffassung der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) durch die EU-Kommission nicht für weitere 15 Jahre zugelassen werden. (...)

Frage an
Kilian Kronimus
ÖDP

Im Landkreis Waldshut wird die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und die Spitalfrage gerade heftig diskutiert. Und das Verhalten der Parteien wird sich mit Sicherheit auf das Wahlergebnis auswirken, auch wenn nach offizieller Lesart die regionalen Probleme nichts mit der "großen Politik" zu tun haben. (...)

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
30. Juli 2017

(...) Das Krankenhaussterben im ländlichen Raum geht weiter. Hier gibt es ein Filmbeitrag vom Bayerischen Fernsehen, der diese Situation sehr gut beschreibt. (...)

Über Kilian Kronimus

Ausgeübte Tätigkeit
Berufschullehrer
Berufliche Qualifikation
Diplom Ingenieur
Geburtsjahr
1965

Kandidaturen und Mandate

Kandidat Bundestag Wahl 2017

Angetreten für: ÖDP
Wahlkreis: Waldshut
Wahlkreis:
Waldshut
Wahlkreisergebnis:
0,70 %
Listenposition:
1

Politische Ziele

  • Gerechter Lohn Leiharbeiter müssen 10% mehr Lohn erhalten wie z.B. in Frankreich. Dies verhindert, dass die Leiharbeit zum Dauerzustand wird. In Deutschland ist es möglich einen Leiharbeiter bis zu 4 Jahren zu beschäftigen. Nach einer Karenzzeit von 3 Monaten beginnt das Spiel von vorne. Insbesondere im Logistikbereich werden Subunternehmen angestellt wie z.B. bei Daimler. Einerseits bekommen die Mitarbeiter von Subunternehmen so wenig Geld, dass sie vom Staat als sogenannte Aufstocker unterstützt werden müssen. Andererseits steigerte dieser Konzern die Gewinne auf Rekordniveau. Der größte Aktionär kommt aus Kuwait. Ludwig Erhart, der Vater des deutschen Wirtschaftswunder, setzte sich einst für die soziale Marktwirtschaft ein. Ein seiner bekanntesten Aussagen war: "Wohlstand für alle". Doch wie sieht es heute aus. Der Wohlstand kommt bei der Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr an. Scheibchenweise wird die Soziale Marktwirtschaft von dieser Bundesregierung demontiert. Wenn man sich die Reallohnentwicklung der letzten 15 Jahre anschaut, dann stieg diese nur minimal, während die Aktienkurse im Vergleich explodierten. Von Arbeit muss man leben können, ertönt es von den etablierten Parteien. Doch für 7 Millionen Erwerbstätige gilt dies nicht. Ihr Anteil wird immer größer, weil geldgierige Lobbyisten immer wieder versuchen das Lohnniveau zu drücken. Nur in Belgien ist die Abgabenlast noch höher: Im Schnitt musste ein alleinstehender Arbeitnehmer im letzten Jahr 39,7 Prozent Steuern und Sozialabgaben abführen. Das ergab eine Berechnung der OECD (Quelle Die Welt). Dabei stellen die Ökonomen regelmäßig fest: In kaum einem Industrieland wird der Faktor Arbeit so stark mit Steuern und Sozialbeiträgen belastet wie bei uns. Wegen fehlender Kontrollen insbesondere im Logikbereich nehmen die Verstöße zu. Übermüdete LKW-Fahrer sind eine nicht zu unterschätzende Gefahr für den Straßenverkehr. Lohndumping untergräbt unseren Sozialstaat. Der derzeitige Mindestlohn sorgt dafür, dass Menschen die 45 Jahre gearbeitet, keine Rente bekommen, von der sie leben können. Viele reguläre Jobs wurden in 400-Euro-Jobs umgewandelt.
Ich fordere:
  • Einen Mindestlohn von 12€
  • Mehr Personal beim Zoll zur Bekämpfung von Lohndumping und Überprüfung von Ruhezeiten.
  • 10% höherer Lohn für Leiharbeiter als die Festangestellten

Kandidat Baden-Württemberg Wahl 2016

Angetreten für: ÖDP
Wahlkreis: Waldshut
Wahlkreis:
Waldshut
Wahlkreisergebnis:
0,60 %

Kandidat EU-Parlament Wahl 2014

Angetreten für: ÖDP
Wahlkreis: Bundesliste
Wahlkreis:
Bundesliste
Listenposition:
36

Kandidat Baden-Württemberg Wahl 2011

Angetreten für: ÖDP
Wahlkreis: Waldshut
Wahlkreis:
Waldshut

Politische Ziele

• Keine Atommüllregion Hochrhein • Streichung der Privilegien der Atomindustrie, kein Unterhalt der Atomendlager durch den Steuerzahler. Wer Müll produziert, muss auch für die Entsorgung bezahlen, selbst wenn dies 100.000 Jahre dauert • Erhalt des Haselbachtals bei Bad Säckingen und des Abhaus bei Obergebisbach, Atdorf kein weiteres Pumpspeicherkraftwerk für Atom- und Kohlestrom • Elektrifizierung der Hochrheinstrecke • S-Bahn-Verkehr am Hochrhein • Erhalt des Bahnhofs Altenburg • Abfahrt Hauenstein, keine Minimallösung, nur ein Tunnel kann die Lösung sein • Schnelle Tunnellösung in Grimmelshofen • Gegen Stuttgart 21, der Steuerzahler soll für dieses Prstigeprojekt tief in die Tasche greifen • Bildung für alle und nicht nur für Reiche, Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen • Hauptschule im Dorf lassen • Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasium neben dem G8 Wahlfreiheit von Schülern und Eltern • Mehr Plätze an Gymnasien (Wir sind Schlußlicht im Land) • Klassenteiler bei 25 und nicht bei 33 • Kostenlose Schülerbeförderung • Keine Studiengebühren • Für ein Erziehungsgehalt, ohne Kinder sind unsere Sozialsysteme nicht finanzierbar • Schaffung vom mehr Bioenergiedörfern im Landkreis nach dem Vorbild von Lausheim • Erhalt von regionalen Schlachthäusern • Fairer Milchpreis für Landwirte • Der Erhalt des Branntweinmonopols ist wichtig für den Erhalt der Streuobstwiesen, denn Naturschutz gibt es nicht zum Nulltarif • Gerechte Verteilung des Fluglärms • Flugsicherung über Südbaden wieder in deutsche Hand nach deutschen Gesetzen • Stärkung der Tourismusregion Hochrhein, südlicher Schwarzwald • Geringere Strahlungswerte von Mobilfunkmasten und -geräten • Direktwahl der Landräte (wie in Bayern) • Direktwahl des Bundespräsidenten durch den Bürger • Geringere Hürden bei Volksentscheiden (wie in Hamburg) • Direkte Demokratie: Bürgerbeteiligungen durch Bürgerentscheide bei Großprojekten • Reform des Landeswahlrecht, niedrige Hürden für kleinere Parteien • Keine Spenden und kein Sponsoring durch Unternehmen an Parteien • Raus aus Afghanistan • Von Arbeit muss man leben können, mehr Menschlichkeit, statt reines Renditedenken • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Leiharbeiter dürfen nicht weniger verdienen als ein Festangesteller • kein Sozialdumping • Mehr Verbraucherschutz statt reine Abzoge

Kandidat EU-Parlament Wahl 2009

Angetreten für: ÖDP
Wahlkreis: Baden-Württemberg
Wahlkreis:
Baden-Württemberg
Listenposition:
50