Kay Meister

| Kandidat Sachsen
Kay Meister
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Jahrgang
1976
Wohnort
Rübenau
Berufliche Qualifikation
Biologe
Wahlkreis

Wahlkreis 17: Erzgebirge 5

Wahlkreisergebnis: 5,4 %

Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Position von Kay Meister: Lehne ab
Die Braunkohleindustrie widerspricht einer ökologischen Wirtschaftsweise mit Berücksichtigung gesellschaftlicher Solidarität und des ökologischen Fußabdrucks. Sie beinhaltet keine Ressourceneffizienz und geschlossenen Stoffkreisläufen und sollte durch innovative Wirtschaftsbereiche ersetzt werden.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Kay Meister: Neutral
Es ist notwendig den Pflegeberuf für alle Arbeitskräfte attraktiver zu gestalten, bei Bedarf können auch Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Position von Kay Meister: Stimme zu
Aufgabe von Kommunen ist es, Wohnraum zu organisieren und bereit zu stellen. Dafür sollte er in kommunaler (Bürger)Hand sein.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Position von Kay Meister: Stimme zu
Es ist auch die Zukunft der jungen Menschen, über welche die Wahl entscheidet. Ab 16 orientieren sich Menschen, wo sie einmal leben wollen. Sie müssen dafür auch die Weichen stellen dürfen.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Kay Meister: Stimme zu
Grundrente ist ein Aspekt des Grundeinkommens, welches für alle erstrebenswert ist.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Kay Meister: Stimme zu
Die Vergabe öffentlicher Aufträge dient als Vorbild und Wegbereiter der Umsetzung einer sozial-ökologischen Wirtschaftsweise (Berücksichtigung gesellschaftlicher Solidarität und des ökologischen Fußabdrucks).
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Kay Meister: Stimme zu
Transparenz ist ein hohes Gut.
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Position von Kay Meister: Stimme zu
Auf diese Weise können qualifizierte Mediziner für den ländlichen Raum gewonnen werden.
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Kay Meister: Stimme zu
Bildung ist die Voraussetzung für das Verständnis von Dingen, deren Tragweite und Folgen man nicht selbst erlebt hat und nicht einschätzen kann.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Kay Meister: Neutral
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Kay Meister: Neutral
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Kay Meister: Lehne ab
Chemische Pestizide töten die Artenvielfalt und sind nicht notwendig.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Kay Meister: Stimme zu
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Position von Kay Meister: Neutral
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Position von Kay Meister: Neutral
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Kay Meister: Stimme zu
Erst wenn eine stabile Wolfpopulation erreicht ist, deren weiteres Wachstum Regulation verlangt (wie es z.B. bei den Wildschweinen der Fall ist), können Abschüsse diskutiert werden.
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Position von Kay Meister: Stimme zu
Endziel ist die gebührenfreie Kita. Vorab müssen die Kitas finanziell erheblicher gestärkt werden, um den späteren Wegfall der Elternbeiträge zu kompensieren.
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Position von Kay Meister: Stimme zu
Wohlstand verpflichtet.

Die politischen Ziele von Kay Meister

Landespolitisch sind folgende 3 Themen für mich von oberster Priorität:

  • Förderung und Unterstützung von Naturschutzaktivitäten und der Umweltbildung im Freisstaat Sachsen
  • Verstärkte regionale Entwicklung (ländlicher Raum) mit Berücksichtigung regionaler Eigenheiten und Wertschöpfungsketten
  • Agrarwende hin zu einer ökologisch und sozial agierenden Landwirtschaft

Naturschutz:

  • mehr Geld für praktischen Naturschutz und mehr Naturschutzstationen
  • konsequenter Artenschutz (auch Wolf, hier Schäden ausgleichen)
  • Pestizidverbot auf öffentlichem (v.a. kommunalem) Grund/ maximale Pestizidreduktion in der Landwirtschaft
  • Strukturvielfalt und Tierwohlorientierung in der Landwirtschaft als Förderkriterium
  • Streichung nicht jagdbarer, geschützter und streng geschützter Tierarten aus dem Jagdrecht
  • Schutzgebietsvernetzung durch breit angelegten Biotopverbund
  • Verpflichtende kommunale Baumschutzsatzungen
  • Auenentwicklung: Fließgewässerrenaturierung, keine technischen Anlagen des Hochwasserschutzes
  • Wald: Prozessschutzflächen, Nutzungsfreie Wälder

Bildung:

  • Stärkere Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsthemen im Lehrplan
  • Gemeinschaftsschulen: leistungsübergreifend länger gemeinsam lernen
  • Intensive Bildungsarbeit für einen verantwortungsvollen Umgang mit Digitalisierung
  • Stärkung musischer Fächer
  • Stärkung der Schule im Grünen: Freilandexperimente, Exkursionen, Naturschutz-Arbeitsgemeinschaften

Kommunale Entwicklung:

  • Dichtes Netz an Polizeirevieren und eine bürgernahe Polizei
  • Sanierung und attraktive Aufwertung noch vorhandener Bahnhöfe
  • Gemeinützigkeit für Wohnungsbauträger/ Wohneigentum in kommunaler Hand
  • Wohnortnahe Gemeinschaftsschulen
  • Ökologische Gebäudequalität als Standortkriterium (grüne Kommune)
  • Bau von Radwegen (Zulasten Straßenbau), alternative transportformen (z.B. Lastenräder)
  • Adäquater Ausgleich für notwendige Flächenversiegelung (Vorrang: Baumaßnahmen auf schon versiegelten Flächen)

Asyl & Migration:

  • Bekämpfung der Fluchursachen durch Teilhabe am Wohlstand
  • Rasche Integration der Flüchtlinge

Ländlicher Raum:

  • Förderung des Natur- und Landtourismus
  • verlässliche hohe finanzielle Förderung bei der Umstellung auf Ökolandwirtschaft
  • Massive Förderung von Bahn und Bus zugunsten höherer Taktung, mehr Strecken, Schnellbusverbindungen
  • Förderung der Kultur des ländlichen Raums (z.B. Museenförderung, lokalhistorische Förderung)
  • Förderung regionaler Verarbeitungs- und Vermarktungswege

Klimaschutz

  • konsequente Fokussierung auf regenerative Energiequellen
  • Ausweisung von Taburäumen für Windräder
  • Gleichberechtige Förderung des Fußgänger- und Radverkehrs im Straßenraum
  • Entwicklung nachhaltiger Wirtschaftszweige in Braunkohlegebieten, Umwelt- und Renaturierungstechnologie
  • Unterstützung von Bürgerenergie und dezentraler Versorgung
  • Verlagerung des Gütertransports von Straße auf Schiene (Verladestationen, Streckenelektrifizierung/ alternative Antriebe)

Soziale Fragen:

  • Bürgerarbeit bei Leistungsbezug
  • Grundeinkommen
  • Pflege: Förderung von Mehrgenerationenwohnen, verbesserte Lohnsituation, verbesserte Arbeitsbedingungen
  • Digitalisierung: Entbürokratisierung der Verwaltung – Verwaltung als Dienstleister und Ermöglicher anstelle von Kontrolleur und Verhinderer
  • Gerechte Besteuerung von Finanz-Vermögen
  • 365€-Jahresticket für alle im ÖPNV

Wirtschaft

  • Umsetzung einer sozial-ökologischen Wirtschaftsweise (Berücksichtigung gesellschaftlicher Solidarität und des ökologischen Fußabdrucks)
  • Preisehrlichkeit (Besteuerung naturschädlichen Wirtschaftens)
  • Beachtung sozialer und ökologischer Aspekte bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, auch wenn es am Ende mehr kostet
  • Förderung der Wertschöpfung mit hoher Ressourceneffizienz, geschlossene Stoffkreisläufe
  • Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung hin auf kleine und mittlere, sowie am Gemeinwohl orientierte Unternehmen
  • Digitalisierung vorangig für nachhaltige Projekte (z.B. Erzeugung sauberer Energie, attraktiver ÖPNV, gesellschaftliche Teilhabe, Entbürokratisierung)

Sachsen sollte das Image eines nachhaltigen Bundeslandes tragen im Sinne eines langfristig angelegten verantwortungsbewussten Umgangs mit allen Ressourcen, so wie es einst (1713) Hans Carl von Carlowitz, der königlich-polnische und kurfürstlich-sächsische Kammer- und Bergrat sowie Oberberghauptmann des Erzgebirges für die Forstwirtschaft in die deutsche Sprache einführte.

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