Katharina Grassler

| Kandidatin Bundestag
Jahrgang
1986
Wohnort
Regensburg
Berufliche Qualifikation
Magister Geschichte und Politikwissenschaft
Ausgeübte Tätigkeit
Doktorandin und Mitarbeiterin in einer Buchhandlung
Liste
Landesliste Bayern, Platz 3
Parlament
Bundestag
Wahlkreis
Regensburg

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Katharina Grassler: Stimme zu
Ein Verbot ist sinnvoll, vor allem wegen der Gesundheitsgefahren, die durch den hohen Schadstoffausstoß entstehen. Es darf allerdings nicht zu Lasten der Bürger gehen.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Katharina Grassler: Lehne ab
Statt eine Zahl festzulegen, wäre es sinnvoller, die Verteilung der Flüchtlinge in Europa besser zu organisieren und nicht alles auf die Ankunftsländer abzuwälzen.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Katharina Grassler: Stimme zu
Massentierhaltung bringt massive Probleme mit sich, unter anderem massiven Einsatz von Antibiotika, deren Rückstände dann von uns mitgegessen werden. Deswegen ist eine tiergerechtere Haltung zu begrüßen.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Katharina Grassler: Stimme zu
Als Maßnahme gegen Altersarmut möchte ich eine Basisrente für ein menschenwürdiges Existenzminimum einführen.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Katharina Grassler: Neutral
Bezahlbare Mieten sind wichtig, allerdings hat die Mietpreisbremse bisher nirgends den gewünschten Effekt erzielt. Ohne Förderung des sozialen Wohnungsbaus hilft auch eine Mitpreisbremse nichts.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Katharina Grassler: Stimme zu
Transparenz in der Politik ist wichtig, gerade beim Thema Lobbyismus. Die Bürger müssen nachvollziehen können, wie Politik beeinflusst wird.
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Katharina Grassler: Stimme zu
Gentechnik soll nicht komplett verboten werden, aber es darf keine Patente auf Lebewesen geben und die Patentierung muss allgemein eingeschränkt werden, damit die Bauern nicht über Gebühr belastet werden.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Katharina Grassler: Stimme zu
Ein flächendeckenes Tempolimit würde die Sicherheit auf Autobahnen erhöhen.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Katharina Grassler: Stimme zu
Die Bürger sollen sich mehr an politischen Entscheidungen beteiligen können, damit sie nicht den Eindruck gewinnen, keinen Einfluss auf die Politik zu haben, was Politkverdrossenheit fördert.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Katharina Grassler: Lehne ab
Sicherheit ist kein Supergrundrecht und eine diffuse Bedrohung darf nicht als Ausrede genommen werden, die Bürger noch mehr zu überwachen.
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Katharina Grassler: Lehne ab
Der Kohleabbau ist als Übergangstechnologie nicht notwendig. Deshalb sollte er auch nicht staatlich gefördert werden.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Katharina Grassler: Stimme zu
Um die Chancengleichheit für alle Kinder zu erhalten, sollte auch schon die Kitabetreuung als wichtiger Bestandteil der frühkindlichen Bildung kostenlos sein, genau wie die Schulbildung.
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Katharina Grassler: Stimme zu
Bei Rüstungsexporten in Konfliktregionen kann nie ausgeschlossen werden, dass diese Waffen für Zwecke eingesetzt werden, die wir nicht unterstützen wollen.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Katharina Grassler: Lehne ab
Ein Land, für das eine Reisewarnung besteht, die von Reisen in das Land dringend abrät, kann kein sicheres Herkunftsland sein.
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Katharina Grassler: Stimme zu
Deutschland ist ein säkulares Land, in dem die Trennung von Staat und Religion durchgesetzt werden sollte. Zu dieser Trennung gehört auch die Abschaffung der Kirchensteuer.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Katharina Grassler: Stimme zu
Die EU muss in jedem Fall demokratischer werden, wenn sie eine Zukunft haben soll, auch wenn das bedeutet, dass Mitgliedsstaaten dann auf Kompetenzen verzichten müssen.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Katharina Grassler: Lehne ab
Die Steuer muss grundlegend reformiert werden und dabei muss ein besonderes Augenmerk darauf liegen, Menschen mit geringem Einkommen deutlich zu entlasten. +
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Katharina Grassler: Neutral
Zeitlich befristete Arbeitsverträge können sinnvoll sein, dies aber nur in einem sehr strengen Rahmen, damit sie nicht ausgenutzt werden können, wie das momentan in vielen Fällen passiert.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Katharina Grassler: Stimme zu
Volljährige Menschen sollten die Möglichkeit haben, Cannabis konsumieren zu können.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Katharina Grassler: Neutral
Statt pauschal längere Arbeitszeiten zu fordern, muss die Arbeitswelt grundsätzlich neu gedacht werden, auch mit Hinblick auf die Veränderungen, die durch die Digitalisierung auf uns zukommen.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Katharina Grassler: Stimme zu
Die Piraten nehmen keine Spenden von Unternehmen an und werden das auch weiterhin nicht tun.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Katharina Grassler: Stimme zu
Solche Abkommen sind nur zustimmungsfähig, wenn auch die Bürger sich daran beteiligen können und sie nicht nur mit ausgewählten Lobbyisten im Hinterzimmer verhandelt werden.

Die politischen Ziele von Katharina Grassler

Meine wichtigsten Themen sind Datenschutz, Transparenz und mehr direkte Demokratie.

 

Datenschutz: Wer würde einem Fremden auf der Straße die Fotos auf dem Smartphone zeigen? Oder die Krankenakte? Oder den letzten Chat mit dem Partner? Nein? Warum sollte das dann der Staat mitlesen dürfen? Oder Firmen?

Transparenz:  Was macht so ein Politiker eigentlich den ganzen Tag? Mit wem spricht er, welche Sitzungen besucht er, wo ist er eingeladen? Das sind doch sehr interessante Informationen. Ich finde, da sollten wir mehr davon bekommen. Von mir bekommt ihr die. Versprochen.

Direkte Demokratie: Wer möchte nicht gern mehr mitentscheiden wollen? Ich werde mich dafür einsetzen, dass jeder Bürger mehr Mitbestimmungsrecht in der Politik bekommt.

Über Katharina Grassler

Ich bin Mitglied der Piratenpartei seit 2012 und dort momentan Bezirksvorsitzende im Bezirk Oberpfalz, vorher war ich bereits politische Geschäftsführerin im Bezirk Oberpfalz und stellvertretende Vorsitzende im Kreisverband Regensburg. Ich setze mich politisch vor allem für Transparenz und Bürgerrechte ein sowie für mehr direkte Demokratie, um die Bürgerbeteiligung zu stärken.

Wenn ich nicht gerade mit Politik beschäftigt bin, schreibe ich an meiner Doktorarbeit in alter Geschichte und arbeite in einer Buchhandlung.

Alle Fragen in der Übersicht

(...) Wie werden Sie sich im Falle Ihrer Wahl in den Deutschen Bundestag für den Frieden in Syrien einsetzen? Wie ist Ihre Position zum Bundeswehrmandat für Syrien? (...)

Von: Lucia Scheidler

Antwort von Katharina Grassler (PIRATEN)

(...) Ein Bundeswehreinsatz kann in jedem Fall nur das allerletzte Mittel sein, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, wenn ein UN-Mandat vorhanden ist und wenn sichergestellt ist, dass nur durch diesen Bundeswehreinsatz dauerhafter Frieden in der Region erreicht werden kann.

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