Werden Sie dem Vorschlag der Rentenkommission zustimmen, das Renteneintrittsalter ab 2032 schrittweise an die Lebenserwartung zu koppeln (bis hin zur Rente mit 70 in den 2090er-Jahren)?
Grund meiner Sorge: Laut DIW-Studie werden Arbeiter in Deutschland im Schnitt nur rund 80,9 Jahre alt, Beamte dagegen deutlich älter (Restlebenserwartung ab 65: 21,5 Jahre). Männer mit geringem Einkommen leben zudem rund 4-6 Jahre kürzer als Besserverdienende. Das DIW Berlin weist darauf hin: Geringverdiener zahlen relativ viel in die Rente ein, bekommen wegen kürzerer Lebenserwartung aber wenig zurück – bei Besserverdienenden ist es umgekehrt. Eine pauschale Anhebung des Renteneintrittsalters ohne Differenzierung nach Berufsbelastung würde diese Schieflage weiter verstärken.
Quelle: diw.de/de/diw_01.c.905139.de
Wie stehen Sie dazu und wie soll die Reform diese Ungleichheit berücksichtigen?
Sehr geehrte Frau K.,
vielen Dank für Ihre Anfrage! Gerne stehe ich Ihnen für Fragen zu meiner Arbeit und meinen Positionen ohne Umwege über Plattformen unter johannes.volkmann@bundestag.de oder postalisch über die Anschrift des Deutschen Bundestags bzw. mein Wahlkreisbüro zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Volkmann
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